Hallo David,
bei den Honigguramis würde ich es bei einem Pärchen belassen.
Zu erkennen sind sie im Geschäft wirklich etwas schwierig, wir haben beim ersten Versuch auch erstmal 'ne Männer-WG erwischt ;-)
Ein Zeichen könnten sein, dass die Brust-/Bauchflosse bei den Jungs schwarz gesäumt ist und die Rückenflosse eher gelblich.
Die Männer können im Händlerbecken, ähnlich wie die Mädels, auch einen schwarzen Seitenstreifen haben, der bei den Mädels aber deutlicher ausgeprägt und etwas breiter ist.
Ausserdem ist die Rückenflosse bei den Jungs spitzer als bei den Mädels.
Als wir unsere Honeys hatten, gab's aber auch keine Probleme, 2 Jungs in dem Becken zu halten...der eine hat vor lauter Begeisterung erstmal angefangen, ein Schaumnest zu bauen und wenn er nicht am Bauen war, sind die beiden in trauter Gemeinsamkeit durchs Becken geschwommen :mrgreen:
Allerdings haben wir uns dann doch entschlossen, dass ein gemischtgeschlechtliches Pärchen auch nicht schlecht wär und haben den einen Kerl gegen ein Weib getauscht.
Der andere baut zwar immer noch eifrig Schaumnester, nimmt ansonsten aber von Annäherungsversuchen der Dame Reissaus :?
Aber es sind total schöne, friedliche Tiere und sehr interessant zu beobachten.
Wenn Du kannst, dann versuch nicht ganz so junge zu kriegen, da ist das Geschlecht auch im Händlerbecken noch etwas besser zu erkennen.
Von den Platies würde ich Abstand nehmen, mit den Guppies sorgst Du schon für ausreichend Nachwuchs im Becken, vorausgesetzt, Du hast keinen Männergesangsverein ;-)
Wenn möglich, dann solltest Du bei der Beckengrösse eh dafür sorgen, dass keine Guppy-Weiber im Becken sind, falls Du keine Abnehmer für den Nachwuchs hast.
Eine Alternative zu den Pandas könnte noch der Corydoras hastatus sein, ich persönlich finde den hübscher gezeichnet als die anderen Zwerge.
Seitdem ich mal ältere Pandas gesehen habe und gemerkt hab, wie gross die im Alter werden können, finde ich sie für so'n kleines Becken eher grenzwertig.
Gruss,
Britta