Einrichtung eines neuen Beckens - dGH-Anpassung

Hallo zusammen!

Ich plane derzeit, aufgrund eines Umzuges, ein neues Aquarium. ( 126l ) (Das dritte, aber von neu auf.) Im Bereich Erding/Landshut haben wir einen Wasserwert von:

dGH 30
kH 16
Ph 8

Aufgrund meines geplanten besatzes möchte ich gerne einen dGH von 15-20 erreichen.

Infos zum Besatz: 1x Grüner Fransenlipper (altbestand, zieht praktisch um)
1 x Kuckuckswels (altbestand)
6 x Sumatrabarben (altbestand)


In nächster Zeit erwäge ich noch ein paar Kardinalfische zuzufügen, jenachdem wie voll das Becken letzendlich dann ist wenn es aktiv ist und einige Zeit läuft.

Aus den Werten die die Fische benötigen, hab ich eben herausgelesen, das ein Gh von 15-20 allen gerecht wird, sowie eine Temperatur von 22 Grad.

Allerdings hab ich in dem Bereich noch nicht wirklich viel erfahrung gesammelt, drum frag ich euch, was macht mehr Sinn? Eine Umkehrosmose, oder eine Entsaltzunganlage? Was benutzt ihr dazu? Kann ich evtl das Becken mit Regenwasser speisen? Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit? Ein bischen hab ich auch schon in älteren Beiträgen gelesen , jedoch waren meist andere Faktoren oder Größen noch im Spiel die nicht vergleichbar sind.

GLG Amethyst
 


Jetz hab ich noch gerade etwas über eine Möglichkeit von Filtertorf gefunden...Wie funktioniert das? Kann mir da jemand etwas dazu schreiben? LG
 

Ebs

Mitglied
Hallo,

du kannst dein Ausgangswasser mit Regenwasser verschneiden (wenn es unbelastet ist), ansonsten würde ich eine UOA benutzen.
Bei der extremen Wasserhärte bringt Torf nach meiner Erfahrung nichts.

Abhängig von den beabsichtigten Pflanzen (anspruchsvoller oder weniger anspruchsvoll) würde ich die Ausgangshärte um zumindest 50% senken.

Gruß Ebs
 
Hi. Das mit dem Regenwasser ist eine Gute Idee. Inwiefern kann ich denn die Schadstoffbelastung überprüfen? Oder meinst du einfach die allgemeinen Wassertest aus dem Aq, die dann am Regenwasser getestet werden. ?

Das wäre wohl eine der einfachsten Möglichkeiten, zum Regenwasser hab ich guten Zugang. Wie ist das eigentlich, wenn ich ein becken habe das dann auf den optimalen gh wert eingestellt ist, und ich dann geringe Mengen Leitungswasser nachfülle, sinkt dann dieser gh Wert von alleine ?
 

MOOSKUGEL

Moderator
Teammitglied
Moin,
Amethyst schrieb:
Inwiefern kann ich denn die Schadstoffbelastung überprüfen?
mit Wasserflöhen, die reagieren, auf mit Schadstoffen belastetes Wasser, mit recht schnellem Ableben.
Amethyst schrieb:
Wie ist das eigentlich, wenn ich ein becken habe das dann auf den optimalen gh wert eingestellt ist, und ich dann geringe Mengen Leitungswasser nachfülle, sinkt dann dieser gh Wert von alleine ?
Da du mit dem Leitungswasser ja dann wieder Härtebildner zuführst, sinkt er nicht, sondern steigt (je nach Menge) wieder.

Gruss Heiko
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

hast deinen Fischen schon kleine Bohrhämmer besorgt, damit die auch mal auf die andere Seite des Beckens kommen? :lol: Spaß beiseite, aber GH 30 ist wohl der Topwert, den ich bisher hier gelesen habe.

Vergiß m.E. einen Vollentsalzer. Wenn du nicht gerade ein Riesenteil nimmst, bist du hier ständig am regenerieren, das nervt ganz schnell und geht mit den Säuren und Basen auch schnell ins Geld. Bei einer UOA hast du zwar massig Verschnitt beim Wasser, ist aber leichter praktikabel. Regenwasser ist natürlich die preiswerteste Möglichkeit.

M.E. gehört dein Fransenlipper nicht in ein 80cm-Becken.

Gruß
 
Ich hab da wohl unser Brunnenwasser mit Leitungswasser verwechselt...ist wohl das Reagenzgläschen vertauscht worden.....:D Leitungswasser hat einen dGH von 13-15....und das Brunnenwasser (also reines grundwasser) hat den dGH von 30 gehabt :D Somit sind alle Wasserwerte-Probleme erst einmal Gelöst ! Trotzdem danke an alle Beiträge und Tipps!

GLG
 


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