Eheim 240 L Set

Christian12

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Das ist mein fast Eheim Komplettset Becken.

Wie im Vorstellbereich schon etwas steht, waren da auch mal mehr Fische drin.

Die Eheim Lampe war nie an, es kam gleich eine Chihiros WRGB dazu. Aktuell habe ich 9h Licht an.
Das Filtermatierial ist schon zum großen Teil gegen Siporax Röhrchen getauscht.
Ein Oase Skimmer war auch im Einsatz, den habe ich nun mal testweise rausgenommen. Der kam rein, als die ersten Garnelen hops gegangen sind und da ich die immer morgens fand, stand noch im gedanklichen Raum dass nachts zu wenig Sauerstoff im Becken sein könnte, wobei dann eher die Fische dran wären. Da war auch eine recht starke Kammhaut auf dem Wasser.
Der Filterkorb vom Ansaugstutzen wurde gegen ein Stück Filtermatte getauscht, da die dusseligen Babygarnelen sich zu gerne einsauen lassen.
Aktuell sind 23 Perlhuhnbärblinge, 5 Rote Hexenwelse, 5 Saugbarben, davon 4 Pandas und 1 mir unbekannte, eventuell 10 Amanos und eine unbekannte Anzahl an Neocaridina Bloody Mary oder was nun draus wird. Die L333 Welse sind leider alle gestorben.

Die vier großen Barico Wurzeln färben das Wasser noch ganz gut, das Foto ist nach einem Wasserwechsel entstanden. Ich denke in ein paar Tagen wird es wieder rot sein.
Als Pflanzen sind viele verschiedene drin. Zwei verschiedene Bucephalandra, drei verschiedene Cryptocoryne, Nymphoides als Starkzehrer, Marsilea am Boden rechts, Lilaeopsis am Boden links, Eleocharis, Limnobium. Die Bucephalandra Needle Leaf versuche ich so gut es geht im mittleren/rechten Teil überall anzusiedeln. Das Zeug wächst aber halt nicht so schnell. Genauso darf die Nymphoides sich rechts ausbreiten. Einen Rückschnitt gab es bisher noch nicht, nur den Froschbiss habe ich am Wochenende reduziert, obwohl der am spätesten reinkam.

Es hat leider ca. eine Woche nach der ersten toten Zwergarnele gedauert, bis ich mit dem Fachhandelpersonal rausgefunden habe, dass Kupfer in meinem Leitungswasser ist. Der Plan war dann Wasserwerte im Auge behalten und kein Wasserwechsel machen und noch anderen Wasseraufbereiter zugeben der besser Kupfer fängt. In der Zeit sind mir ziemlich zeitgleich alle vier L333 gestorben, aber die sahen verhungert aus. Was ich da falsch gemacht habe, ist mir ein Rätsel. Es gibt genug Verstecke für die in den Wurzeln, zumindest für die Jungfische (die waren so um die 4-5 cm). Gefressen haben die aber kaum, obwohl ich denen auch mal was vor die Nase geworfen habe, auch das Futter was die vom Züchter kannten. Daher dachte ich die fressen wie die Hexenwelse irgendwas, was die im Becken finden. Die nehmen kein Futter an, sind aber nicht ausgehungert, sondern recht gut gefüllt, wenn man das bei so einem Jungwels sehen kann. Welshöhlen hab ich noch nicht im Becken, der Züchter der L333 meinte auch, dass ich die brauche, aber nicht sofort. Ich habe auch nur wenige Daten/Wasserwerte für diesen Zeitpunkt bevor das Kupfer entdeckt wurde. Es gab mal eine Phase am Anfang da war GH sehr hoch bei 18, keine Ahnung ob die Welse das nicht mochten und daher nichts gefressen haben. Der Grund könnten die Steine gewesen sein, die sollen eigentlich nichts machen, aber der Verkäufer meinte vor kurzem das ein anderer Kunde mit den Steinen eine ähnliche Beobachtung hatte.

Die Pflanzen bekommen Masterline I (Fe+Spuren) und II (NPK) und NO3. Die Wasserwerte vor dem Wasserwechsel waren NO3 bei 0 bis 1, PO4 bei um 0.2, Fe um 0.2, alles per Tröpfchentests bestimmt. Da bin ich gerade dabei ein Dosiersystem zu basteln, damit ich das nicht immer früh morgens im dunklen zugeben muss, oder vergesse.

Falls hier jemand Ideen zu meinen L Wels Problem hat, bin ich für jeden Tipp/Hinweis/was auch immer dankbar. Ich hätte die gerne wieder im Becken, will aber gerne wissen was ich falsch gemacht habe, damit es dann nicht wieder so ended. Die dürfen meinetwegen auch gerne die Pflanzen auffressen.

Gruß
Christian
 

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Gertrudae

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Wie hast Du die Wurzeln vor dem Einsetzen behandelt? Das ist sehr sehr sehr viel Wurzel, wenig Pflanzen. Das ist per se kein Problem, kann aber lange dauern, bis das passt. Das Holz "arbeitet" und kann sauerstoffzehrend wirken.
Sowas sollte vorher richtig gut gewässert werden, mit Wasserwechsel bis es nicht mehr schnell und heftig färbt.
Vor Besatz würde ich in so einem Setting z. B. mit Wasserflöhen testen, ob alles passt.
 

Christian12

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Ich habe die Wurzeln nur 2 Tage mit warmen Wasser gewässert, also anfangs warm, dann Raumtemperatur, sonst nichts.
Eigentlich müssten die Wurzeln, bzw. die Huminstoffe den pH senken, aber der war immer recht hoch bei 7.6, später bei 7.4. Ich hab bevor ich mit Osmosewasser angefangen habe auch schon pH minus benutzt auf Anraten vom Fachhandel um wenigstens den letzten L Wels zu retten, der ist aber 2 Tage später auch tot gewesen.
Sauerstoff ist genug drin, zumindest als ich das mal getestet hatte. Da hatte ich Werte von 8 bei 26 °C, jeweils abends bei Licht und gegen 1:00 nachts gemessen, auch mit Kammhaut, hab ich eine gute Oberflächenbewegung. Auch hat sich kein Fisch so verhalten als ob es ein Sauerstoffmangel geben könnte. Aber da der Verkäufer auch keine tollen Ideen hatte und es bei den Garnelen die Beobachtung war, dass ich die Toten morgens gefunden hab, spukte der Sauerstoffmangel immer irgendwo im Kopf. Daran glaube ich aber nicht, gerade auch nach den Tests.

Die Farbe stört mich auch nicht. Hat etwas vom Schwarzwasserbecken. Damit rechne ich aber, dass die Färbung auf absehbarer Zeit sich von alleine reduziert.
 

May

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Hallo Christian,

was die L333 dahingerafft hat, ist im Nachgang vermutlich nicht eindeutig festzustellen. Wenn du eine erhöhte Kupferkonzentration im Wasser hast, dann wäre das schon möglich. Welse sollen da ja schon empfindlicher reagieren. Mangels eigener Erfahrung mit Kupfer im Becken, kann ich das nicht weiter beurteilen.

Sauerstoffmangel würde ich allerdings eher ausschließen. Die L333 sind zur Darmatmung fähig. Im Notfall schlucken die an der Wasseroberfläche Luft, der darin enthaltene Sauerstoff wird dann über die Darmwand aufgenommen. Bevor ein L333 an Sauerstoffmangel stirbt, wird es wohl vorher schon andere Ausfälle beim Besatz geben.
Ich hatte mal den Fall, da hatte ein L333 soviel Luft geschluckt, dass er kugelrund aufgeblasen war. Der musste sich mit seinem Saugmaul gut festhalten, damit er nicht wie ein Luftballon abhob.


Das könnte für die L333 zu kalt gewesen sein. Da sollte man schon 28-30°C anpeilen. Werden die zu kalt gehalten, vor allem Jungtiere, dann werden die träge und gehen nicht mehr gut ans Futter. Das würde ja auch mit deiner Vermutung korrelieren, dass sie eventuell verhungert sind.

Da der restliche Besatz Temperaturen <25°C bevorzugt, war die Vergesellschaftung auch denkbar ungünstig. Da die Welse jetzt weg sind, würde ich zum Wohl des kompletten Besatzes die Beckentemperatur auf 22-24°C senken und in Zukunft auf wärmeliebende Harnischwelse verzichten.

Gruß Astrid
 

Joern

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Moin

einige Gedanken ...
Das Becken würde ich erstmal "allein" laufen lassen - mit möglichst wenigen Wasser-zusätzen. Besonders, solange die Wurzeln/Hölzer da noch so "aktiv" sind. Das kriegst Du nur durch WW und Zeit hin. Das würde ich großzgig, oft und durchaus Leitungswasser-Natur machen.
Kupfer wird ja gern verhypt als "böse" - in der Praxis tritt das nicht auf. Cu löst sich nur aus "blanken" Leitungen bei PH unter 6 - deswegen stellen die Wasservesorger den ja auf über 7 ein...;);) UNd es braucht Zeit - also ber Nacht in der Leitung stehen. Das kriegt man mit "spülen" weg - also Wasser verbrauchen. Z.B. im Klo-Spülkasten - das passiert doch morgens meistens sowieso ;)

Welse und Co: die L333 sind nun weg - ja ärgerlich. Würde erstmal "ohne" weiter denken.
Wenn ich mir den Besatz ansehe, dann hast Du 3 Biotop-Konkurrenten darin: L333 plus Hexen plus Schmerlen. Reicht nicht EIN "Lutscher" ? Die scheusten kriegen am wenigsten Futter ab - das sind eher die 333 gewesen. Hast Du die aktiv fressen sehen ? Die brauchen lange, um sich neu zurecht zu finden.
Daneben sind das Sauerstoff-bedürftige Fische - morgens, wenn die Pflanzen auch Sauerstoff verbaucht haben, ist entscheidend. Brauchst Du nicht messen - ist eh Fehlerhaft - das ist sogar in "richtiger" Labormethode schwer, sauber zu messen. Halte die Wasseroberfläche bewegt ! durch den Filterauslauf - dann fehlt auch eine Kahmhaut udn es gibt guten Gasaustausch. Das brauchen Fische aus schnell fließenden Gewässern.

Thema Temperatur wurde schon angesprochen - Perlhühner gehen eher niedrig, alles andere auch - außer den Hexen (und den L333).
Da mut Du mal genauer berlegen, was da passend rein kann - Temp rauf heißt andere stressen.

Lass es erstmal "zurecht laufen" ohne viel Eingriff von außen - dann schauste Du mal weiter. Vielelicht kommen noch ein aar gute Ideen, wenn Du "klarer" ins BEcken sehen kannst.
 

Christian12

Mitglied
Hi euch beiden.

Ich habe mir vorher Gedanken um den Besatz gemacht und auch mit dem Personal vom Laden nochmal abklären lassen auch bezüglich der 26 °C. Aktuell läuft es auf 25 °C.

Ich habe das Praxishandbuch Aquarium von Schliewen und mir da ein paar Tiere rausgesucht die mit den Leitungswasserwerten (vom Amt pH 7.4 und GH 11.X, mehr Werte stehen da nicht) passen. Dann habe ich nochmal im Netz nach Werten geguckt, hier ist die Tabelle mit der ich damals im Laden war:

Welse:

Anzahl TpHGHKH
4L33326 – 30
24 - 30
5 – 7
5,5 – 7,5
3 – 15
- 20
0 – 7
- 15
4 - 5Roter Hexenwels21 – 27

25 - 30
6 – 8

5,8 – 7,5
Weich bis mittel
2 – 20
-

3 - 15
3 - 5Panda Saugbarbe22 – 27
22 – 27
6 – 8
6 – 8
5- 20
6 – 20
-
3 - 18


Garnelen:

Anzahl TpHGHKH
10Amanos16 - 30
20 – 27
6,5 – 8,5
6,5 – 8
3 - 30
5 – 20
3 - 30
2 - 20
20++Neocaridina Bloody Mary5 – 30
18 – 26
6,5 – 8,5
6 – 8
3 – 30
5 – 20
3 – 30
2 -16


Anzahl TpHGHKH
10 – 20Perlhuhnbärblinge20 – 25
21 – 26
7 – 7,5
6,5 – 7,5
5 – 20
2 - 12
3 – 20
-
2Zwergfadenfische25 – 30
24 - 30
6 – 8
6 - 8
- 15
- 15
- 8
- 8
2Zwergbuntbarsche22 – 285,5 – 7,52 – 10-



Der Verkäufer meinte nur die Hexenwele und Saugbarben brauchen ne Gruppe von mindestens 5 Tieren, daher sind je 5 drin.

Kupfer habe ich im Stagnationswasser ein Wert von 0.3 und nach 3 min spühlen noch 0.2. Die Heizung und Wasserleitungen sind neu, aber es wurden Kunststoffleitungen verlegt. Vermutlich gibt es noch irgendwo davor etwas mit neuem Kupfer. Ich hoffe das passiviert sich irgendwann und ich brauche nicht mehr den Aufwand mit der Osmoseanlage betreiben, wobei ich denke bis dahin hab ich mich daran gewöhnt. Zum Lösungsverhalten von Kupfer im Wasser hab ich irgendwo gelesen, dass es sich bei einem pH von unter 7.8 löst. Mir sind die Garnelen recht gut eingegangen, erst nachdem ich das mit dem Kupfer wusste und kein Leitungswasser mehr reingekippt hat, habe ich keine toten mehr gesehen. Jetzt ist alles voll mit kleinen.

Ich hab auch schon überlegt ob ich das mit den L333 einfach lasse und gucke wie sich das entwickelt, aber sie sind sehr hübsch. Aber auch hier scheiden sich die Meinungen, laut Ladenpersonal ist auch Einzelhaltung möglich, sonst liest man immer mehrere Tiere/Gruppe, der Züchter hat auch explizit gesagt, er gibt keine einzelnen Tiere ab.

So, das sollen nun alles keine Ausreden sein, oder "ich glaube euch nicht". Nur als Hintergrund, damit es nicht heißt, die Neuen machen sich keine Gedanken, das habe ich nach bestem Wissen und Gewissen schon gemacht und auch mit dem Verkäufer Rücksprache gehalten und die Tabellen durchgegangen ob das so geht, auch mit dem Züchter bezüglich der Temperatur, der meinte 25 geht, 26 wäre besser. Vermutlich ist noch wärmer noch besser. Ich hab auch Gurke und von Streambiz rote Mückenlarvenpaste ins Becken gegeben, da der Züchter selbst Gurke verfüttert hat und meinte die Paste sei super.
Das Zwergfadenfische so durchseucht sind, war mit komplett unbekannt, aber die hatte mein Bruder vor geschätzt 25 Jahren im Becken, da gab es nie Probleme und ich habe sie als wunderhübsche Tiere in Erinnerung die auch vom Verhalten super sind. Das mit den Schmetterlingen - wenn ich überhaupt so ein Pärchen Barsche reinsetze, die sind auf der ganz eventuell Liste oder als Idee - wusste ich auch nicht, dass die anfälliger sind. Mein Vater hatte damals (auch so 30 Jahre her) alles mögliche im 400 L Becken durchprobiert und auch Barsche, die sich vermehrt haben, ob das nun Schmetterlinge waren die sich vermehrt haben weiß ich nicht, aber Purpur auf jeden Fall und einige andere alser das Becken ne Zeitlang als Malawi gehalten hat. Aber schon der Purpur würde mir die Garnelen rasieren.

Zum Fressverhalten der L333: Jein, ich habe nur einmal einen aktiv fressen sehen, der hat sich aber auch etwas gegen die Saugbarben bei einer Welstablette durchsetzen können. Die Hexenwelse fressen nichts vom Futter, haben aber einen vollen Bauch. Ich habe den L333, wenn die mal "draußen" waren auch hin und wieder direkt Futter vorgelegt, das wurde weitgehend ignoriert oder nur mal kurz dran genuckelt, aber nicht richtig genommen. Daher dachte ich die fressen als Jungtiere noch Holz oder sonstwas und brauchen das zusätzliche Futter nicht - wie die Hexenwelse.

Was ich noch weiß - am Tag als mir zwei L333 gestorben sind, waren die Saugbarben auch komplett versteckt, haben nicht gefressen und sehr blass. Das kann nun auch mal eine Tagesform gewesen sein, aber das war auffällig. Normal pflügen die sofort durch das Becken wenn die Futter riechen. Zwei Tage später war dann der vermutlich letzte L333 tot, den vierten habe ich nie gefunden, der steckt vemutlich noch in einer Wurzel, aber da wollte ich nicht das Becken umgraben. An dem Tag war NO2 bei 0, NO3 war bei 0, PO4 bei 0.05, pH bei 7.6, GH 12 und KH 12. Zehn Tage vorher war GH bei 18 - vielleicht war das davor auch längere Zeit so hoch und die haben das nicht so vertragen. Aber auf die Wasserhärte haben wir (ich/Verkäufer der sich echt Mühe gegeben hat, soweit ich das beurteilen kann) leider nicht geachtet, bzw. im Vorfeld nicht. Die Steine die drin sind, sollten eigentlich nicht aufhärten, aber das scheinen die doch zu tun, da er mir vor kurzem von einem anderen Kunden mit den Steinen und seltsame GH Werte erzählt hat.

Ich glaube auch nicht, dass mir da nun einer sagen kann, genau das war das Problem, aber vielleicht mehr Ideen/Anregungen auf was ich achten sollte. Die haben sich auch nicht geschubst oder so (zumindest nie beobachtet, wenn die mal nebeneinander draußen waren), die Saugbarben jagen sich ja manchmal durch das Becken, daher hab ich auch nie Stress durch keine Welshöhlen überhaupt im Kopf gehabt. Die haben sich da in den Wurzeln versteckt und waren abends/nachts halt mal draußen, manchmal auch kurz tagsüber.

In der Zwischenzeit hab ich doch einige Flaschen angesammelt, aber das lasse ich nun alles weg. pH minus, Wasseraufbereiter, Tetra Crystal Water, Easy Balance... Da habe ich ich mit dem aufgehärteten Osmosewasser ohne das ganze Zeug einfach das bessere Gefühl. Nur die Pflanzendünger (Fe, NPK, N, Carbo) gebe ich morgens zu, abends ist es dann ziemlich weg. Also nehmen die Pflanzen schon viel weg.

Eine CO2 Anlage habe ich (noch) nicht. Die steht auf der Wunschliste, aber von der Pflanzenauswahl wurden mir nur die gegeben, die ich ohne auch gut halten kann. Bis jetzt wächst das auch alles. Das sind auch alles Pflanzen aus den kleinen in-vitro Bechern. Schnecken habe ich (noch) keine drin, da bin ich auch froh drüber, ob ich noch welche reinstecke sehe ich dann mit der Zeit, wenn dann welche die sich nicht vermehren, wie Rennschnecken.

Aktuell bin ich froh, dass seit dem Aussterben der L Welse alle anderen Tiere leben und nach meinem Beurteilen fit sind und sich nicht auffällig unnormal verhalten. Ich guck nun auch (hallo Paranoia) regelmäßig ob die Hexenwelse ein eingefallenen Bauch haben und seid dem sich das Becken mit den kleinen Garnelen füllt, bringt es auch deutlich mehr Spaß lebende Babys zu suchen als jeden morgen nach Toten. Die Vermutung vom Verkäufer ist einfach: Garnelen - Kupfer und die L Welse sind verhungert. Warum die nicht gefressen aben ist aber das Rätsel.

So, nun hab ich ein halben Roman dazu geschrieben und für den, der bis hierhin danke ich schonmal, dass sie/er bis hierhin durchgehalten hat.

Grüße
Christian
 

Joern

Mitglied
Danke Christian
ganz kurz:

Die Uli Schliewen Bücher sind durchaus empfehlenswert - ein Praktiker eben und schöne Schreibe.

Cu: ja in ganz "frischen" Leitungen kann das passieren - lass es laufen zum "Spülen". Die meisten Leitungen haben 1/2-zoll - da sind dann ca 1/8 Liter Wasser pro Meter Leitung drin. kannst DU grob schtzen, wie lange Du kaufen lassen solltest zum Spülen.

Temperatur: ja es werden gern "Bereiche" angegeben - auch in den (Sub-)tropen gibt es jahreszeitliche Schwankungen - Min und Max sind dann außerhalb des Optimums. Und die Mitte ist auch nicht zwangsläufig das Optimum.

Ein Extremes Beispiel aus Deiner Tabelle:
Perlhühner 20-25, Colisa 25-30 - klar ist 25 dann die Schnittmenge - jedoch nur "statisch". Und in den meisten Tabellen wird nur voneinander abgeschrieben ... und auch oft Extreme weg gelassen, weil sich das viele nicht vorstellen können. Das macht es durchaus schwierig, sich da zurecht zu finden. (das man Corydoras paleatus auch schon in ARgentinien unter Eis gefunden hat - was gäbe das für ein Aufruhr in den Foren. Ja-Extrem. und bestimmt weder Optimum - noch "normal" ;) - ja ein sehr extremes Beispiel).
25° hieße: die einen wischen sich den Schweiß von der Stirn, die anderen ziehen einen Pulli über ;)
Gute Temps sind die aus Zuchtberichten ....
Nun ist es so wie es ist - schau mal, ob Du eher etwas ber dem "magischen Mittel" von 25° liegen möchtest oder darunter. und danach suchst Du Dir weitere Tiere aus.
Beispeil - Eine Quelle für Garra: https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/garra_flavatra_de/

Jetzt wrd ich erstmal wöchentlich groszgige Wasserwechsel machen so 50% - das geht bei Deinem Wasser sehr gut. In drei bis vier Wochen sollte sich das deutlich gebessert haben und Du schaust mal, wie sich das Becken entwickelt bzw. wonach Dir ist mit ggf. weiterem Besatz.

;);)
 


Gertrudae

Mitglied
Kupfer wird ja gern verhypt als "böse" - in der Praxis tritt das nicht auf.
Doch. Passiert. Gerne übersehen - neue Armaturen. Welse können das auch nicht ab.

Wasserwerte: da sind viele Fische relativ (!) tolerant, was die Härte angeht. Daran sterben sie auch nicht unmittelbar. Einige brauchen halt unbedingt weiches Wasser, viele für die Fortpflanzung. Aber wenn da steht bis GH 13, dann kommt der auch in GH 15 oder GH 18 noch klar.

Temperatur: die von/bis Werte geben an, was noch geht. Meistens, nicht immer ist der mittlere Wert gut. Manche wie zB die Perlhuhnbärblinge stehen besser, wenn es auch mal frisch wird und Schwankungen dabei sind - sprich Zimmertemperatur. Andere mögen es richtig warm und immer gleichmäßig warm - ja näher am Äquiator die zu Hause sind umso wahrscheinlicher. Die Händlerangaben sind oft Mist und nicht wirklich begründet. Und was mMn gar nicht gut funktioniert - Fische aussuchen, wo sich beim einen der minimal und beim anderen der maximale Wert grad so überschneiden. Da wird keiner glücklich.
Such dir Fische, die alle aus demselben oder einem ähnlichen Habitat kommen und damit auch wirklich die gleichen Temperaturansprüche (auch an Schwankungen!) haben

Joern war schneller, nur noch ergänzt:

@Joern: Temperaturen aus Zuchtberichten sind eher etwas höher als für Hälterung, gilt aber auch nicht für alle.
 

Christian12

Mitglied
Ich hab mir am Wochenende ein Brutkasten gebastelt und Dienstag 12 oder 13 Fischchens aus der Pumpe geholt.

Der Kasten ist einfach mit Doppelsaugnäpfen befestigt und ein Stück Schlauch sorgt für frisches Wasser. Recht einfach gehalten, offenbart aber ein Design Fehler bei meinem Becken mit dem festen Rand. Das Loch für den Schlauch sitzt etwas zu tief und es könnte da jemand abhauen. Aber gut, einfach etwas dazwischen stopfen und gut ist, oder warten bis mein Kollege die Schlauchbefestigung gedruckt hat.
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Ich hatte gestern schon ein dünneren Schlauch besorgt, damit in dem Kasten weniger Strömung herrscht, jeodch vergessen einzubauen. Auch möchte ich weniger viel Wasser da reinströmen lassen um die Infusorien nicht direkt rauszuspülen.

Gefunden habe ich gestern abend nur noch 4 von den Kleinen. Aber wer weiß wo die kleben. Einen Freischwimmer hatte ich, die anderen klebten eher an der Scheibe oder an den Schwimmpflanzen. Ich hoffe einfach mal, dass die "Kleber" sich noch vom Dottersack ernähren und in ein paar Tagen auch das Seepferdchen machen und losdüsen. Der Freischwimmer hatte auf jeden Fall ein sichtbar gefüllten Bauch und Fressbewegungen gemacht, als ich die Spirulina/Infusorien Stäbchen vorsichtig aufgewühlt hatte.
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Schon cool wie gut sowas laufen kann, wenn man kein Kupfer mehr ins Becken pumpt.
 


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