Eheim 2026 - Filtervlies wechseln, Durchflussmenge

Hallo zusammen,
ich bin ganz frisch dabei und mein Aquarium läuft nun die 4 Woche ein.
Ich habe den Eheim 2026 Aussenfilter (Pumpleistungin l = 950 l) mit einem Juwel Rio 180 (100*40*50 = 200l) Aquarium in Betrieb. Ich habe seit einer Woche 12 Sumatrabarben drin und meinen ersten Teilwasserwechsel habe ich nach Ablauf von 3 Wochen gemacht, dabei habe ich 35 Liter etwa gewechselt. An dieser Stelle habe ich auch ein Paar Fragen, die hoffentlich mir jemand beantworten wird.

1. Nun frage ich mich wann ich das erste mal das weisse Filtervlies wechseln soll und wie oft dann später. Störungen habe ich bisjetzt keine am Filter und die Durchflussmenge hat auch keine Einschränkungen. Ich habe in der Bedienungsanleitung gelesen, dass das Filtervlies alle 1 bis 2 Wochen gewechselt werden soll, damit sich die darin befindenden Stoffe nicht wieder herauslösen. Nun bin ich auch nur zu kurz dabei um das berurteilen zu können. Was meint ihr dazu?

2. Eine Zweite Frage hätte ich bezüglich der Durchflussmenge. Bei mir werden auch die Pflanzen am Boden in der gegenüberliegenden Seite des Ausströmers leicht bewegt. Sollte ich die Durchflussmenge drosseln oder einfach so belassen. Ich nehme mal an, dass er ohne hin nach dem Einlaufen etwas langsamere Strömung erzeugen wird?

3. Wie oft wäre ein Teilwasserwechsel ideal? Ich habe es mir vorgenommen etwa 30 l jede Woche zu wechseln, die Frage ist ob das nicht zu oft ist und evtl. alle 2 Wochen ausreicht. Die Arbeit wäre mir an dieser Stelle egal. Die Frage ist, was wirklich sinnvol ist?

Ich freue mich schon jetzt über eure Antworten und danke euch schon mal vorab.

Gruß
Arndtc
 


Hallo Leute,
es wird sich doch jemand finden, der mir die paar Fragen beantworten kann. Ich hoffe doch sehr auf euer Wissen...

Gruß
Arndtc
 
Hallo Arndtc;

Der Jemand ist nun da, man sollte in einem Forum der Ehrenamtlichen Helfer nicht drängeln, weil es kommt jeder dran bei uns. :wink:

Das Flies:

Als es in meinem Vison 180 (Juwel) das erste mal "zu" war nach ca. 4 Wochen , hab ich es gegen Zickzackwattelagen ersetzt, die haben eine höhere Standzeit. Den Kohlefilter habe ich gegen einen blauen Schwamm getauscht.

Die TTW Intervalle sind o.k. natürlich vom Besatz abhängig. Ich machs bei einen neuen Aquarium immer so, daß ich messe bis 25 mg/NO3 da sind und dann TWW (Hab kein Becken mit Nitratzehrung) . Nach einer Weile weiß man , wie lange es dauert, man darf aber schon eher wechseln, es ging mir dabei auch immer mehr uns wieviel. Ich liege bei ~ 40 Litern in der Woche.

Durchflußmenge am Filter. Bastle Dir eine Auströmbremse. Bewährt hat sich bei mir ein Ansaugkörbchen (Die grünen Teile aus Plaste mit den Schlitzen drin) . Sowas auf die Ausströmöffnung stecken (gibt es so das es paßt) und schon ist die Wasserverteilung und Strömung in angenehmen Umfang reguliert.

Ich denke nun sollten Deine Fragen beantwortet sein. :lol:

Gruß und schönen Abend ; Dirk-Werner
 
Hallo FoFi;

Das meine ich, aber dieses Flies nicht, das ist so fein, daß man es nicht mehr richtig sauber bekommt und daher mußte es bei mir ausziehen, es ist mir zu "billig" dauernd ein neues zu kaufen.

Gruß Dirk-Werner
 
Hallo Dirk-Werner,
danke dir für deine schnelle Antwort. Du hast aber mit Sicherheit registriert, dass ich einen Aussenfilter von Eheim betreibe und nicht den Standard-Innenfilter von Juwel. Den habe ich gleich herausgemacht.

Den TWW wechsel werde ich dann vermutlich genauso wie du halten, nur dass ich wöchentlich ca. dann 35 l wechseln werde. Bei der Durchflussmenge weiss ich immer noch nicht, ob ich drosseln muss oder ob das eigentlich ok ist. Vielleich kannst du mir das erklären, woran ich festmachen kann dass die Ausströmung zu stark ist. Ich habe derzeit ein Standardröhrchen mit mehreren Löchern von Eheim. Nur weiss ich nicht wie ich eine optimale Ausströmung definieren kann. Vielleicht kann mir hierbei jemand helfen.

Gruß
Arndtc
 
Hallo Arndtc;

Bei E-Heim benutzt man auch dieses Flies, also da ist kein Unterschied.
Man muß wenn hier mit Watte gearbeitet wird nur aufpassen und sie da anordnen, wo sie nicht in den Impeller der Pumpe im Filter kommen kann.

Mit der Strömung, da muß man selber testen, wie der besatz, auch die Pflanzen reagieren. Bekommen z.B. Riesenvalisnerien, deren Blätter an der Oberfläche schwimmen, schnell Algen ist es ein Indikator, Strömung drosseln. Weichen Fische in Ecken aus und schwimmen nicht richtig, kann es ähnlich sein. Andrere Fische , so manche Salmlerarten spielen in der Strömung und mögen das. Fadenfische und Skalare eher nicht. Dher würde ich das Auströmen gegen die Beckenwand richten oder mit von mir sogenannten "Strömungsbremsen" Ansaugkörbchen oder auch Schwammkonstruktionen versehen. Der Rest ergibt sich aus der Beobachtung. Man wird mit der Zeit selbst eine Variante haben, die zufriedenstellend gut ist. Ein pauschales Rezept wird da niemand haben.

Gruß Dirk-Werner
 


Hallo Dirk-Werner,
vielen Dank für deine Ausführung. Werde in der nächsten Zeit einfach das ganze beobachten und ggfs. Maßnahmen ergreifen.

Gruß
Arndtc
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo,
achte beim einstellen der Oberflächenbewegung einfach auch auf das Atmen der Fische. Wenn sie mal oben an Oberfläche stehen, hast Du definitiv zu viel getrosselt( Ich habe etwas schwarzen Humor).
Du kannst auch gern den Zulauf vom Filter an dem Absperrhahn drosseln. Es könnte dann nur passieren, dass er zu rattern anfängt. Diese Methode erzählem einem die Eheimfachleute auf den Messen. Den Hahn out solltest Du nicht drosseln, wegen Staudruck im Filtertopf. Ich selbst habe einen 2226 in Betrieb und habe das Ausströmerrohr fast bis unten an den Beckenboden gemacht, da es sonst zu stark wäre.
Das Filter Flies tausche ich erst beim Filterreinigen und den Filter reinige ich erst nachdem ich eine starken Leistungabfall bemerke. Dies ist bei mir so alle 2-3Monate der Fall, jedoch habe ich einen starken Besatz.
Ich schliese mich an der Stelle Dirk Werner an, dass ist bei jedem AQ anderst.

Grüßle Wolf
 
Hallo Ulli;

Das Thema hatten wir vor einigen Wochen schon. Es ist egal bei unseren Aquarienfiltern. Der Impeller ist nicht starr auf einer Welle und würde in solch einem Fall (ZUHALTEN beweist es), weiter drehen und das Wasser lediglich im Pumpenkopf bewegen, andererseits würde vom Becken nichts nachlaufen können, ein Problem wäre es nicht. Im anderen Fall Zulauf drosseln, könnte bei größeren Pumpen ein Saugdruck auf Dichtungen entsehen und im ungünstigesten Fall Luft ins System gelangen. Da ja aber schon die Filtermedien, die vor der Pumpe liegen, nachweisen, daß auch hier nichts passiert ist es bei Aquariumfiltern schlicht egal mit welchem Hahn man drosselt. Das ist m.E. genauso wichtig, wie die Frage ob es richtig ist ein Frühstücksei an der breiten Stelle oder an der Spitze zu "köpfen", wenn man ein Fan dieser Methode ist, wie ich. :p :wink:

Gruß und guten Morgen Dirk-Werner

PS.;
Gebt der Seite von "Kleine Maultierfarm" noch einige Stimmen:
http://www.besucher-award.de/index.php?cid=12

Die WEB-Seite und Tanja haben es verdient. Gruß Dirk-Werner
 
hallo dirk-werner,

ich habe nur die gebrauchsanweisung von EH**M zitiert. ich denke es wird einen grund haben warum das wort "niemals" verwendet wurde. auch wenn du da anderer meinung bist.


Gebt der Seite von "Kleine Maultierfarm" noch einige Stimmen:
http://www.besucher-award.de/index.php?cid=12

ohne jetzt die anderen seiten zu prüfen vote ich mal dafür. (ist sonst nicht so meine art) will da mal eine ausnahme machen. :)

Jeder User darf in einem Zeitraum von 3 Std. nur einmal abstimmen!

naja dann morgen früh nochmal :wink:

gruß
ulli
 


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