Düngung bei Quarzsand als Bodengrund

Hallo allerseits,

leider ist mit unserem Feiertagseinkauf der Pflanzen nichts geworden, da wir kein geeignetes Geschäft in Holland finden konnten. Im nachhinein war es aber vielleicht auch besser so, denn beim vielen Lesen hier bin ich hinsichtlich des Bodengrundes immer verwirrter geworden. Und Pflanzen ohne Bodengrund ist ja irgendwie schlecht :shock:

Also eigentlich hatten wir uns ja für Quarzsand entschieden. Doch jetzt habe ich gelesen, dass man dann wiederum einen Bodendünger miteinbringen muss, damit die Pflanzen genug Nährstoffe bekommen. Stimmt das? Und wenn ja ist das grundsätztlich bei Sand jeglicher Art so oder nur bei Quarzsand der Fall.

Desweiteren habe ich aber noch eine Frage bezüglich des Besatzes, für den es ja bei unserem 54L-Becken die Fasutformeln zu beachten gilt. Und zwar wollen wir gerne einige Tumdeckelschnecken, Posthornschnecken sowie Garnelen einziehen lassen, wenn die Pflanzen drin sind. (Wirbellose können doch direkt rein, richtig?)

Daher würde ich aber gerne im Vorfeld wissen, ob die Faustformel von 1cm ausgewachsener Fisch/Liter Wasser und maximale Fischgröße = höchstens 1/10 der Beckenlänge auch hierbei gilt, also noch von unserem kleinen Fischbesatz abzuziehen sein wird. Apropos Garnelen gehen die grundsätzlich zusammen mit Panzerwelsen?

Sorry sind schon wieder mehr Fragen geworden. Aber zur Zeit habe ich den Eindruck, dass je mehr ich lese, desto mehr Fragen habe ich. :shock: :oops:

Naja am Samstag geht es jetzt auf jeden endlich los, da wir uns jetzt entschieden haben nach Duisburg zu Zajac zu fahren, wo wir sicher alles bekommen werden. Und dann wird eingerichtet und zwar am liebsten mit Quarzsand. Ich hoffe, aber, dass Ihr mir vorher zu meinen obigen Fragen Antworten geben könnt.

Vielen Dank im voraus und ein schönes Wochenende.

Gruß

Ralf
 


Hallo Ralf,

das mit dem Bodendünger ist mir neu. Ich hab Quarzsand und auf Bodendünger verzichtet. Ich dünge mit Flüssigdünger. Die Düngekugeln haben den Nachteil, das sie mit der zeit zerfallen und dann den Sand verdichten. Siehe http://www.deters-ing.de/Bodengrund/Quarzsand.htm. Da steht einiges zu dem Thema. Und war der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung Quarzsand. :)

Was deine Frage zu den Garnelen angeht, werden sich bestimmt noch unsere "Experten" zu Wort melden. Allerdings muss für Garnelen das Becken noch gründlicher eingefahren werden. Schnecken sind kein Problem, die verziehen sich in Ihr Haus und machen gegebenenfalls die Tür zu...

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Greetz FuH
 
Hallo FuH,

auf jeden Fall hast Du mir schon sehr geholfen, denn das Problem mit dem Quarzsand hat sich ja jetzt eigentlich erledigt und wir können morgen frisch ans Werk gehen. :p

Nicht, dass wir morgen gleich schon Garnelen mitnehmen wollten. Aber ich dachte eigentlich, dass die Wirbellosen schon vor dem N-Peak, wie die Schnecken, reinkönnen. Aber dazu äußern sich ja wirklich noch einige andere .

Einstweilen schon mal vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Viele Grüße


Ralf
 
Hallo Ralf,

Ellinas schrieb:
Hallo allerseits,

leider ist mit unserem Feiertagseinkauf der Pflanzen nichts geworden, da wir kein geeignetes Geschäft in Holland finden konnten. Im nachhinein war es aber vielleicht auch besser so, denn beim vielen Lesen hier bin ich hinsichtlich des Bodengrundes immer verwirrter geworden. Und Pflanzen ohne Bodengrund ist ja irgendwie schlecht :shock:

Nana, nun lass ich mal nicht ins "Boxhorn" jagen. :)
Sicherlich verwirrt es, aber Sand ist als Bodengrund schon eine gute Sache.

Also eigentlich hatten wir uns ja für Quarzsand entschieden. Doch jetzt habe ich gelesen, dass man dann wiederum einen Bodendünger miteinbringen muss, damit die Pflanzen genug Nährstoffe bekommen. Stimmt das? Und wenn ja ist das grundsätztlich bei Sand jeglicher Art so oder nur bei Quarzsand der Fall.

Man muss nicht zwangsläufig einen Bodendünger verwenden.
Allerdings bevorzugen manche Pflanzen eine zusätzliche Düngung.
Man kann also sofort eine Bodendüngung mit einbringen oder aber nachträglich mit sogenannten Düngekugeln- oder Stäbchen düngen.

Desweiteren habe ich aber noch eine Frage bezüglich des Besatzes, für den es ja bei unserem 54L-Becken die Fasutformeln zu beachten gilt. Und zwar wollen wir gerne einige Tumdeckelschnecken, Posthornschnecken sowie Garnelen einziehen lassen, wenn die Pflanzen drin sind. (Wirbellose können doch direkt rein, richtig?)

Schnecken besitzen einen anderen Blutaufbau als Fische. Aus diesem Grund sind sie nicht so anfällig für eine Nitritvergiftung.

Daher würde ich aber gerne im Vorfeld wissen, ob die Faustformel von 1cm ausgewachsener Fisch/Liter Wasser und maximale Fischgröße = höchstens 1/10 der Beckenlänge auch hierbei gilt, also noch von unserem kleinen Fischbesatz abzuziehen sein wird. Apropos Garnelen gehen die grundsätzlich zusammen mit Panzerwelsen?

Die "1cm Formel" ist eher was für ganz grobe Betrachtungen.
Bei kleinen Fischen passt sie noch ganz gut.
Lieber eine Einzelfallbetrachtung vornehmen und die Vorstellungen des zukünftigen Besatzes anhand von Verhaltensweisen abklären.

Sorry sind schon wieder mehr Fragen geworden. Aber zur Zeit habe ich den Eindruck, dass je mehr ich lese, desto mehr Fragen habe ich. :shock: :oops:

Naja am Samstag geht es jetzt auf jeden endlich los, da wir uns jetzt entschieden haben nach Duisburg zu Zajac zu fahren, wo wir sicher alles bekommen werden. Und dann wird eingerichtet und zwar am liebsten mit Quarzsand. Ich hoffe, aber, dass Ihr mir vorher zu meinen obigen Fragen Antworten geben könnt.

Vielen Dank im voraus und ein schönes Wochenende.

Gruß

Ralf

Immer hinein ins Getümmel.
Schau Dir die Pflanzen vor dem Kauf gut an.

Beste Grüße
Martin
 
Ich habe 5 Amanogarnelen im 60 Liter Becken. Die verstehen sich prächtig mit meinen 6 Marmopanzerwelsen. Da dürftest du keine Probleme haben.
 
Hallo,

ich habe auch Panzerwelse zusammen mit Garnelen, sogar Zwerggarnelen sind dabei, die tun sich alle nichts. Zum Einsetzen: ich habe in allen meinen Becken, abgesehen von Schnecken, immer als erstes die Garnelen eingesetzt, teilweise schon nach ein paar Tagen. Natürlich muss man die Wasserwerte im Auge behalten, aber meiner Ansicht hat dieses Vorgehen mehrere Vorteile:
erstens: man hat schon ein bißchen "Umsatz" im Becken, ohne dass es gleich zu einem Nährstoffüberschuss kommt,
zweitens: die Garnelen fressen den anfallenden Mulm und Futterreste
und drittens: man kann sich schon an den Tieren freuen, und die Ungeduld wird ein bißchen gezähmt.
Ich zähle übrigens die Garnelen nicht zu der Gesamtfischlänge hinzu.

Gruß,
Wibke
 


Oben