Cryptocoryne wendtii ins Garnelenbecken??

Hallo,

habe mir gerade eine Cryptocoryne wendtii gekauft (Wasserkelch) für mein kleines Garnelenbecken.

Jetzt habe ich gerade zu meinem Entsetzen im Leitfaden gelesen das diese Pflanze wegen der Oxalsäure die evtl. freigegeben wird schädlich ist für die Garnelen.

Hat jemand diese Pflanze in seinem Garnelenbecken oder bereits Erfahrungen damit gemacht??

Bitte um schnelle Hilfe.

Gruß Daniel
 


Hallo Schweppes

Ich habe zwar erst heute mein altes neues Garnelenbecken wieder in Betrieb genommen und diese steht nun erstmal noch etwas leer rum. Allerdings habe ich im Asienbecken ein ganzes Rudel von 16 Amanogarnelen. Vor einigen Monaten habe ich die Bepflanzung im Becken etwas optimiert um einen asiatischen Touch zu bekommen. Als überbleibsel blieben allerdings Zwergspeerblätter (Anubia Nana) als auch eie Cryptocoryne an einer Holzuwrzel, da es mich reute dieses abzumachen.
Meine Amanos hausen seit gut zwei Jahren in dem Becken, und Anubias sollen ja auch Oxalsäure in sich haben. Habe die Nana auch schon beschnitten und hatte noch nie Ausfälle bei den Amanos.

Vermutlich wird es aber auch eine Rolle spielen, wie gross dein Becken ist. Bei nur 20 Litern oder so könnte ich mir vorstellen, dass die nach dem Schneiden der Pflanze austretende Oxalsäure sich wohl etwas deftigere Auswirkungen auf's Wasser hat, als in meinem 180l Becken.

Gefährlich solls ja nur werden, wenn die Pflanze geschnitten wird. ich kann es nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren betreffend Ausfällen, da meine Amanos auf beiden Pflanzen genüsslich dran rumweiden...
 
Habe entschieden kein Risiko einzugehen, werde die Pflanze nicht ins Garnelenbecken setzen.
Habe nur ca. 18l in dem Becken.

Danke und Gruß

Daniel
 
hi
Hallo Thomas!

Ich habe diese Frage schon in jener über "giftige Pflanzen" von Tanja herausgelesen, dort aber bewusst nur knapp geantwortet um eine weitere Frage in diese Richtung zu provozieren Wink

Die Berichte über toxische Wirkungen von Anubias oder anderen Aronstabgewächsen halten sich so hartnäckig, dass es nur schwer möglich ist, das ganze als reines Gerücht abzutun. Deshalb wurde dieser Umstand bei uns im Uni-Labor vor drei Jahren untersucht. Dabei wurden in kleinen Behältern mit jeweils 100 ml Wasser und zerhäckselten Blättern und Rhizomteilen von Anubias (15g/100ml) jeweils 3 Zwerggarnelen gehalten (also regelrecht in einem Anubia-Kompott). Nach 10 Tagen wurde der Versuch abgebrochen, da sich das Pflanzenmaterial zum Teil bereits zersetzt hatte und bis dahin keine einzige Garnele eingegangen ist. Als Wasser wurde Leitungswasser mit einer KH von 3,5 verwendet. Dabei konnte in keinster Weise eine toxische Wirkung nachgewiesen werden. Es ist nicht völlig auszuschließen, dass in sehr weichem Wasser eine toxische Wirkung zu finden wäre, allerdings würde das nicht die viel zitierten Totalausfälle in Garnelenbecken erklären, da die wenigsten Halter die Garnelen in absolutem Weichwasser ziehen. Publiziert wurden die Ergebnisse allerdings nie, da sie im wissenschaftlichen Sinn kaum von Bedeutung sind. Also nur "personal oberservations".
Für viel wahrscheinlicher halte ich einen Zusammenhang von bei Rückscheideaktionen aufgewirbeltem Bodengrund und damit verbundener Rücklösung von ausgefällten Schwer- oder Buntmetallverbindungen oder durch austretenden Pflanzensaft verbundener Bakterienblüte und damit einhergehendem Sauerstoffmangel im Becken.

mfg Werner

Quelle: http://www.aquaristik-live.de/viewtopic.php?p=230782&sid=ba2a80ecb7acce1a624660d33469f849

Ich hatte auch noch nie Probleme mit Anubien und Garnelen ;)
 
Hi Dani!

Schweppes schrieb:
[...]
habe mir gerade eine Cryptocoryne wendtii gekauft (Wasserkelch) für mein kleines Garnelenbecken.

Jetzt habe ich gerade zu meinem Entsetzen im Leitfaden gelesen das diese Pflanze wegen der Oxalsäure die evtl. freigegeben wird schädlich ist für die Garnelen.
[...]

Nope! Habe in beiden meiner Garnelenbecken Cryptocorynen drin, und wenn man bedenkt, dass ich regelmäßig Blätter abschneide komm ich zu drei Schlussfolgerungen von denen eine stimmen muss.

1. Es wird keine Oxalsäure freigegeben
2. Es wird Oxalsäure in ungefährlichen Mengen freigegeben
3. Oxalsäure ist nicht gefährlich für die Garnelen

Ich halte Hummel und Red Fire Garnelen.

Gruß Daniel
 
Habe auch einiges gelesen darüber, und bin daher eigentlich auch zu dem Schluss gekommen das es nicht gefährlich sein muss.

Da ich aber vor ca. 2 Monaten alle meine Hummeln verloren habe (weiß nicht genau warum) will ich jetzt jedes Risiko ausschließen.

Habe jetzt Red Fire drinnen.

Den Wasserkelch habe ich ins andrere Becken gepflanzt.

Gruß Daniel
 
oxal

Hallo,
soviel ich weiß...also eher gelesen habe.....soll das Gift nur nach schneiden der Wurzeln austreten.Habe Anubias in einem Fisch/Nelen Becken,ist allerdings ein 430 l Tank und habe keine Probleme,schneide die Pflanzen wie die Wurzeln allerdings auch nicht,macht doch in der Natur auch keiner.
LG
Volker
 


Oben