Besatz eines 250l Becken

Hallo an alle Aquarianer hier,

ich werde mir ein 100*50*50 Aquarium einrichten und möchte vorher die Meinung von Euch erfahrenen Aquarianer lesen ob ich da ein paar grobe Fehler mache.
Ich habe schon ein paar Erfahrungen mit einem 54l Einsteigerbecken gemacht das auch über 2 Jahre ohne grosse Probleme lief, das ich aber Job/Zeittechnisch abgeben musste, war halt ganze Woche unterwegs und nur am WE zuhause.
Jetzt passt alles und auch für die Ferienzeit ist vorgesorgt.

Unterschrank wird aus YTong als E gemauert, Auflage Küchenarbeitsplatte, darauf dann Aquariumuntermatte.
Hätte gerne einen schönen Schwarm/Gruppe im mittelbereich und habe mir da den Rotkopfsalmler ausgesucht.

Fischbesatz
30 Rotkopfsalmler (Petitella georgiae) (evt mehr wenn es nicht zu eng wird, dann lieber ien paar andere weglassen)
10 Metallpanzerwelse
1-3 Schmetterlingsfische (Pantodon buchholzi) bin da nicht sicher ob das geht, gefallen mir aber gut
2-3 Montezuma Zwergflusskrebse (Cambarellus montezumae)

Bodengrund
Quarzsand ohne Feinanteil (gut ausgewaschen)

Pflanzen/Einrichtung
Pflanzenarten habe ich noch nicht genau bestimmt, bin für Vorschläge dankbar
geplant ist:
unterer Bereich: recht dichter Pflanzenbesatz aussen und hinten mit Verstecken für Welse und Krebse, mittig grössere, hohe Wurzeln mit Moos und vereinzelten nicht zu hohen Pflanzen
mittlerer Bereich: Schwimmraum in der Mitte frei bis auf die hohen Wurzelspitzen , aussen und hinten dichte, höhere Pflanzen
oberer Bereich: ein paar Schwimmpflanzen um Becken etwas abzudunkeln

angedacht ist auch eine erhöhte Terasse anzulegen mit Steinen als Abgrenzung über 1/3 der Beckenlänge als "Krebsrevier" mit sehr dichtem Bewuchs und passenden Verstecken.

Filter/Düngung
Filter wird ein Hamburger Mattenfilter über komplette Seitenwand mit Pumpe "angetrieben"
CO2 Düngung wird über Hefegärung erfolgen (mit Waschflasche und Rückschlagventil, CO2 Dauertest am Becken)

Das Becken wird vor dem ersten Besatz 4 Wochen einlaufen und dann nach und nach mit Fischen besetzt. Ich fange nächste Woche an den Unterschrank zu bauen, es ist also noch Zeit bis der erste Fisch schwimmen wird.

Ich danke Euch schon mal für Eure Anregungen und auch über konstruktive Kritik.
Viele Grüße

steelchild
 


Thrain

Mitglied
Hi,
Schmetterlingsfische und Rotkopfsalmler kann schiefgehen. P. buchholzi ist schon gut räuberisch...Auf diese Weise bin ich meine Rotköpfe losgeworden, die keiner haben wollte :wink:

C. aeneus gehn ruhig noch ein paar und 30 Rotköpfe wären kein Problem.
MfG Thrain
 
OK, dann wäre das wohl keine gute Idee... will die Rotköpfe schon behalten.
Was gäbe es denn da noch als Alternative zu Schmetterlingsfischen die sich mit den Rotköpfen verträgt?
Oder könnte ich den Rotkopfschwarm vergrössern wenn ich auf die Oberflächenfische verzichte?
 

Mudskipper

Mitglied
Moin,

ein Schwarm von 30-40 Tieren stelle ich mir klasse in einem 250l Becken vor :thumright: .

Dazu ein dutzend Panzerwelse, wobei ich hier eher zu einer wärmeliebenden Art tendieren würde, da die Rotköpfe es auch eher mollig mögen(26-28 Grad), wobei die Metallpanzerwelse da jetzt auch nicht zimperlich sind. Klasse würde eine Form des Corydoras aeneus passen, der als C."venezuelanus" gehandelt wird. Sie bleiben kleiner als die normalen Metallenen und sind dazu für einen Corydoras sehr farbenprächtig.

Bedenken sollte man bei dem Besatz die regelmäßigen Wasserwechsel nicht zu vergessen. Vor allem die Salmler mögen keine organischen Belastungen des Wassers.
Eine dritte Fischart würde ich persönlich bei dem Besatz als störend empfinden, aber es fällt mir alternativ Epiplatys dageti ein.

lg
 

OR

Mitglied
Hi

bei der fischsuche für eine 3. Art würde ich mich auch nach Hechtlingen umsehen. Was ich aber auch schön finde sind Guramis(Honigguramis sind ganz nett, am bsten finde ich Knurrende(Zwerg-) Guramis.

LG
Oscar
 
Danke für Eure Vorschläge, ich denke ich werde doch erstmal auf eine 3. Art verzichten. Mal abwarten wie sich das Becken entwickelt mit dem Schwarm und den Bodenbewohnern. Ein paar Fische nachbesetzen kann man ja immer mal, besser als zu viel reinzupacken.
 


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