Aquarium Vorstellung 60 und 54 Liter - Besatz

Hallo, möchte meine zwei Aquarien vorstellen.

60 Liter
Besatz:
3 Streifenhechtlinge - 1 Männchen und 2 Weibchen
9 Bitterlingsbarben
4 Dalmatiner Mollies - 1 Männchen und 3 Weibchen
6 Gefleckte Dornaugen
Diverse PHS und 2 Spitzschlammschnecken

54 Liter
Besatz:
2 Zwergfadenfische - Paar
17 Rote Neons
9 Red Fire Garnelen
Diverse PHS und Turmdeckelschnecken
 


Fritz5

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Hi,

wenn Du magst, mach doch mal Fotos.

Streifenhechtlinge (Gold) habe ich auch in meinem Becken. Für diese und für die Mollys halte ich persönlich 60 l für sehr eng.

Zudem könnte es von beiden Nachwuchs geben - insb. von letzteren sehr viel. Wobei die Hechtlinge gut was wegjagen werden.

Dein Name macht übrigens Appetit so um die Mittagszeit…;)
 
Hallo,
gebe Dir Recht. Das ist schon eng. 60 cm und 60 Liter. Eigentlich ist es ein altes Juwel mit 72 Liter Fassungsvermögen, aber Boden und Wurzeln abgezogen sind es doch insgesamt 60 Liter Wasser im Becken. Aber alleine wegen der Länge schon knapp bemessen. Die Hechtlinge, die Mollies und der weitere Besatz aus diesem Aquarium werden bis März in ein größeres Becken umziehen. Plane gebraucht ein 200 Liter zu holen mit mindestens 100 cm Länge. Dann kommen die Fadenfische und die anderen aus dem 54 in das 60iger und das 54 wird dann zum Quarantänebecken, oder es kommt ein Floridakrebs rein in Einzelhaltung. Nicht nur die Hechtlinge, auch die Mollies selber und die Bitterlingsbarben werden sich an dem "Molly-Lebendfutter" erfreuen können. Klingt hart, ist aber so in einem Gemeinschaftsbecken. Weiteren Mollynachwuchs, der überleben sollte und größer wird, werde ich weitergeben. Eine Züchtung ist nicht geplant. Habe aber ein Hechtlingkleinfischchen, das wirklich in den Muschelblumen überlebt hat. Hatte es nur durch Zufall beim entfernen überschüssiger Pflanzen entdeckt und gleich in das 54er Becken befördert, bevor es von seinen Eltern gefressen wird. War da gerade mal 1cm groß. Mittlerweile 3cm. :)
 

Fritz5

Mitglied
Hi,

endlich mal jemand, der auch Aplocheilus lineatus hat ;)

ich hab mit 2 / 2 im 350er gestartet. Die Männchen ruppen sich manchmal schon. Über meinen ersten Nachwuchs habe ich mich auch gefreut. Es war ein Männchen und er ist inzw. ausgewachsen. Dummerweise kommt - wenn, dann - immer genau ein Hechtling aus einer Generation durch bei mir und leider werden es bisher immer Männchen. Habe also aktuell 3 ausgewachsene Männchen, ein halblanges Männchen und einen Mini (vermutlich wirds auch ein Männchen) auf 2 Weibchen, was alles andere als günstig ist, aber gerade noch geht bei meiner dichten Oberfläche.
Was ich eigentlich nur sagen wollte: Wenn du Nachwuchs groß werden lassen willst, guck, dass es am besten Weibchen werden ;)
 

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Streifenhechtlinge sind wunderschöne Fische. Vor allem die Männchen. Aber auch die Weibchen haben Ihren Reiz. Mein erster Nachwuchs scheint ein Weibchen zu sein, wobei es für eine genaue Bestimmung wohl noch zu früh ist. Sollte es ein Männchen werden, bleibt es erst einmal im 54er bis das größere Becken hier ist. Eigentlich sollte pro Männchen mindestens zwei oder drei Weibchen als Harem dabei sein. In Deiner ungünstigen Verteilung haben die Weibchen ja nur Dauerstress. Wenn Deine Männchen genauso paarungswillig oder raufsüchtig (jagt die Weibchen, besonders bei Futtergabe durch das gesamte Becken) sind wie meins, dann können die Mädels vor Dauerstress eingehen. Habe ein paar Verstecke und viele Pflanzen, damit die beiden Damen immer mal wieder den Blicken des Paschas entgehen und sich ausruhen können. Gott sei Dank lassen meine Hechtlinge die anderen kleineren Barben in Ruhe. Nur Garnelen, auch ausgewachsen, die haben keinerlei Chance bei Ihnen. :)
 

Fritz5

Mitglied
Hi,

jo so liest man es immer. Ich habe aber auch mal die These vernommen, dass die Männchen, wenn es mehr sind, ja auch untereinander beschäftigt sind und das ist tatsächlich bei mir auch so. Eigentlich geht nur der Obermacker - wenn er nicht gerade den anderen Älteren verscheucht - an das Dickere der beiden Weibchen. Das kleinere Weibchen hat ziemlich ihre Ruhe und die Dicke ist eh die Chefin.
Am meisten leidet eigentlich der Ältere Schwächere, aber auch der hat Ruhephasen, bekommt Futter und ich denke jetzt wo die Neuen groß werden verteilt es sich weiter. Wenn es zu bunt wird, habe ich aber auch die Gelegenheit welche abzugeben.
Ein bisschen ruppig darf es ruhig mal zugehen, solange jeder der will ein Versteck findet. Richtig verletzen tun sie sich Gott sei Dank nicht.

Ich hab dummerweise auch noch zwei Mollys über. Die hatte ich vor den Streifenhechtlingen aber die Vermehrung war zu krass. Beim Abgeben habe ich zwei Männchen nicht erwischt - auch blöde Konstellation. Die sind quasi dauerhaft mit sich beschäftigt. Manchmal jagen sie sogar auch das schwächere ältere Hechtlingsmännchen. Sind halt Psychofische…;)
 
Hallo Fritz5,
ist bei mir genauso im Becken. Das Männchen ist hauptsächlich mit dem größeren der beiden Weibchen beschäftigt und am paaren. Das Kleine Weibchen ist eher schüchtern, denn es wird auch von dem anderen Weibchen manchmal gejagt. Jetzt wo aber mehr und auch mit den Mollies fast gleich große Fische im Becken schwimmen, hat sich die Situation sehr beruhigt. Es sieht eher so aus, also ob die Hechtlinge jetzt mehr zusammenhalten, um sich sicher zu fühlen. Zuerst waren alle drei schon etwas geschockt und verunsichert, als die Mollies einzogen. Vor allem das Männchen hatte gehörigen Respekt vor dem Molly Männchen und verzog sich immer in die Ecke über den Filter. Mittlerweile hat sich die ganze Sache sehr entspannt und alle Seiten haben gemerkt das keiner dem anderen was böses will. Bezüglich meines Hechtling Nachwuchses, was meinst Du ab welcher Länge kann ich das Kind zu den großen ins andere Aquarium setzen. Zur Zeit hat es wohl eine Länge von ca. 3cm.
 


Fritz5

Mitglied
Hi,

dann ist doch top. Freuen sich sicher alle auf das größere Becken, hoffe da klappt es genauso gut.

Bei mir ist sogar noch ein einzelnes Guppyweibchen drin, was auch fröhlich bei den Hechtlingen mitmischt. (Hat das Ding irgendwie als Baby überlebt…dann hat sie es auch verdient!)

Ich habe leider keine Erfahrung damit, da meine Hechtlingsnachwüchse alle im Gemeinschaftsbecken durchgekommen sind. Aktuell habe ich einen drin, der so ca. 1,5 cm groß und sehr mutig ist und auch schon lange lebt. Aber ich habe wie gesagt auch 350 l und viel Pflanzen an der Oberfläche.

Kommt ggf. auch drauf an, wie du fütterst: wenn meine ne fette Fliege im Magen haben, dann wird sie ein 3 cm Fisch nicht mehr jucken, ich habe aber auch schon ein ausgewachsenes Hechtlingsmännchen gesehen, welches sich für nen Amanomännchen interessiert hat.

Ich weiß auch nicht, ob es wegen der Orientierung im neuen Becken für den Kleinen gerade zu Anfang schwer wäre, sich zu verstecken. Wenn, dann setz ihn vielleicht ein, wenn es dunkel im Becken ist, aber die Hand für ins Feuer legen, dass ers packt, würde ich nicht, bei deinem verhältnismäßig kleinen Becken.

Mit 3 cm kommen sie bei mir noch nicht so raus. Mein größtes Nachwuchsmännchen hat erst so mit 4,5-5 cm angefangen, sich frei zu bewegen und im Moment habe ich auch noch son Kumpel mit 3cm drin, der sehr zurückhaltend noch ist.
 
Ich denke ich warte dann lieber auch noch ab, bis das Junge so ca. 5 cm lang geworden ist. Ich lege mittags von 12 bis 16 Uhr eine Lichtpause ein, damit ich abends noch länger etwas von den Fischen optisch habe. Beide Becken sind von 8 Uhr vormittags bis 12 Uhr und von 16 bis 22 Uhr beleuchtet. Gerade in diesen vier Stunden Pause, in denen nur Tageslicht das Becken schwach beleuchtet, ist mein Streifenhechtling Männchen überaus paarungswillig. Er und die größere der beiden Damen sind dann nur damit beschäftigt im gesamten Becken, an jedem Stein und jeder Pflanze, Ihr "Zitterritual" abzuhalten. Ist die größere Dame erledigt und versteckt sich, ist die Reihe an der kleineren von beiden. Wobei es dabei eher einem Jagen durchs gesamte Becken, als einer Paarung gleicht. Eigentlich müsste ich mich vor Hechtling Nachwuchs nicht retten können. :)
 
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Fritz5

Mitglied
Hi,

das hatte ich auch lang beobachtet, ohne dass Nachwuchs kam. Meistens waren meine vormittags vorm Lichtangehen zugange.
Keine Ahnung, warum es so lange gedauert hat: vielleicht brauchen sie Übung, oder es hat erst geklappt, seitdem bei mir dichtes Moos gewachsen ist. Bei mir könnte ich mir auch vorstellen, dass bereits viele Eier vom Beibesatz gefressen werden.
Jetzt habe ich wie gesagt aktuell 3, die im Gemeinschaftsbecken durchzukommen scheinen.
 
Hallo zusammen,

habe jetzt ein größeres Aquarium gebraucht günstig kaufen können. Es ist ein Juwel Lido 125. Als Filter benutze ich einen Fluval U4. Eigentlich für Aquarien ab 160 Liter, funktioniert aber tadellos und lässt sich auch gut drosseln. Fische scheinen zufrieden und das Wasser ist optisch kristallklar.

Besatz in meinen beiden Aquarien ist jetzt folgender:

Aquael 54 Liter
Besatz:
Ein Paar Zwergfadenfische
Diverse PHS, 2 Spitzsumpf u. einige Turmdeckel, sowie eine Teichmuschel (halbes Jahr bei mir und lebendig)

IMG_2978.jpg
Zur Zeit zu wenig Pflanzen. Aber Fridolin ist für Margarethe komplett im permanenten Nestbau-Rausch. Das Becken war vor ca. drei Wochen fast komplett zugewuchert. Er hat an allen Pflanzen Blätter herausgerissen, oder sogar komplette Triebe. Erst seit ich seit ein paar Tagen Javamoos neu hinzugefügt habe. Tobt er sich daran aus und baut daraus ein neues Nest. Lässt jetzt die anderen Pflanzen in Ruhe. Werde aber neue, schnellwachsende Pflanzen demnächst bestellen und einsetzten wie Hornkraut etc.

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Juwel Lideo 125
Besatz:
3 Streifenhechtlinge - 1 Männchen und 2 Weibchen
16 Rote Neons
9 Bitterlingsbarben
3 Dalmatiner Mollies - 1 Männchen und 2 Weibchen
5 Gefleckte Dornaugen
Diverse PHS und einige Turmdeckel

IMG_2948.jpg

Vielleicht etwas zu viel Fische für die Größe, aber die Tierchen fühlen sich anscheinend wohl. Die Neons und Barben bilden mittlerweile sogar zeitweilig zusammen einen Schwarm. Die Hechtlinge lassen die kleineren Fische in Ruhe. Seit ich die Streifis habe gab es nicht einen Angriff in den letzten Monaten. Bekommen aber auch gut zu Essen. Die Streifis hatten die ersten Tage etwas Angst vor den fast gleichgroßen Mollies die keinerlei Berührungsängste kennen, das hat sich aber gut gelegt und beide Arten leben friedlich nebeneinander. Das Becken ist jetzt seit 2 Wochen in Betrieb. Ich weiß, Nitritpeak...
Bekomme diesen, wenn er denn kommen sollte mit vielen Wasserwechseln, Bakterienzugaben und im Extremfall mit etwas Detoxol in den Griff. Bisher ist überhaupt kein Nitrit nachweisbar.
Werte:
NO3 = 10
NO2 = 0
GH = 14
KH = 8
pH = 7
Cl = 0
CO2 liegt laut Tabelle bei 25mg/l ohne jegliche CO2 Zugabe.

Beide Becken bekommen einmal wöchentlich einen WW. Das 54er mit 30% und das 125er mit 50%. Dazu gibt es Tetra Aqua Safe, Dennerle Plant Elixir Basic als Dünger und Catappa X von Easy-Life.
 
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Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo,
Einfach wunderschöne Fische, die Zwergfadenfische. Nur schade, dass sie so oft krank werden. Hornkraut oder die limnophila sessiliflora sind natürlich ideales Nestmaterial. Ich habe früher auch immer eine sessiliflora zerrupft und die Einzelteile wurden sehr gerne angenommen.
L. G. Wolf
 
Hallo Wolf,
die Zwergfadenfische sind tatsächlich optisch, wie vom Verhalten her beeindruckende Fische. Fridolin ist mein zweites Männchen und kerngesund. Ist jetzt seit ca. vier Wochen bei mir. Davor hatte ich ein jüngeres Männchen vom selben Händler zusammen mit Margarethe dem Weibchen. Das Männchen bekam aber schon nach zwei Tagen in meinem Becken weißliche Flecken, die immer mehr wurden über die folgenden Tage. Vor allem am Bereich um den Kopf bis zur Mitte des Körpers. Der Fisch verstarb innerhalb von 8 Tagen. Margarethe ging es aber sehr gut und das auch bis heute. Den Händler kontaktiert und auf Rat erst Salzwasserbäder versucht. Brachte aber nichts. Dann die Meldung vom Händler das aus dessen letzter Bestellung, aus der auch mein Männchen stammt, alle Männchen in seinem Verkaufsbecken mittlerweile die gleichen Symptome aufweisen. Der Lieferant / Züchter wurde dann gewechselt und ich holte mir ein paar Wochen später Fridolin als Ersatz kostenlos aus der neuen Lieferung ab. Fridolin ist farbenfroh und macht einen kerngesunden Eindruck. Ist eben nur komplett auf Nestbau ausgerichtet und tut seit er bei mir ist nichts anderes, ausser zwischendurch zu essen wenn ich füttere und Margarethe zu begatten oder weg vom Nest zu jagen. Rekord war mittlerweile ein Schaumnest von 31 cm Länge und maximal 7 cm Breite (siehe Bild). :) Hatte die beiden zuerst mit den Roten Neons im gleichen 54er Becken, aber das war für Fridolin zu viel Stress. Kam aus dem Verteidigungsmodus überhaupt nicht mehr heraus und schnappte am Ende auch nach den Roten. Wie im vorigen post geschrieben, teilt er sich jetzt mit Margarethe alleine das Becken und tobt sich jetzt eben nur noch an den Pflanzen aus. :rolleyes:

IMG_2974.jpg
Fridolin.jpg
Fridolin, hier gerade vier Tage bei mir, noch mit den Roten Neons zusammen und noch vielen Pflanzen. Der weiße Fleck vorne am Kopf ist nur eine Überbelichtung eines Lichtflecks.

Heute noch einmal im 125er Becken die Werte gemessen und ich komme auf einen KH von 6 und pH von 7. Nach der CO2 Tabelle ein Wert von 19 im grünen Bereich. Denke aber die JBL Stäbchen sind nicht sehr genau und nur eine Orientierung. Werde mir kommenden Monat den kleineren Tröpfchentest Koffer von JBL gönnen, um genauere Werte zu erhalten. Den Fischen geht es aber vom Verhalten her gut. Kein Luftschnappen an der Oberfläche, gesunden Apetitt, keine Lethargie, keine Zuckungen oder irres herumrasen im Aquarium. Optisch sehen alle gut aus mit kräftigen Farben und anliegenden Schuppen. Alle Arten halten sich in den Tiefenbereichen auf, die für sie typisch sind.

Ach ja, im 54er Becken halte ich jetzt in der Herbst / Winter Periode konstant 25 Grad und im 125er 26. Muss sehen wie es dann im Sommer wird.
Beleuchtet wird in beiden Becken ab 9 Uhr morgens. Gegen 10 Uhr gibt es Frühstück. Um 12 Uhr ist Mittagsruhe bis 15 Uhr. Danach wieder Licht bis 22 Uhr. Insgesamt also 10 Stunden Beleuchtung am Tag. Gegen 19 Uhr wird das Abendbrot gereicht. Habe gelesen das es den Fischen egal ist wann sie am Tag gefüttert werden. Meine versammeln sich gegen 9:45 an der Scheibe unterhalb der Luke und halten Ausschau nach mir. Genauso am Abend gegen 18:30 Uhr. Als ob sie seit Wochen nichts zu fressen bekommen hätten. :D
Freitags gibt es kein zugereichtes Futter meinerseits. Da ist dann Aufräumtag angesagt und das was sich so am Grund ansammelt soll schön aufgefressen werden. Ich achte aber bei den Fütterungen darauf das so gut wie nichts auf den Grund fällt, bis auf ein bisschen für die Dornaugen.
Hauptsächlich verfüttere ich täglich Flocken oder Granulat. Jeweils ein Gemisch aus tierischen und pflanzlichen Produkten. Zwei mal die Woche gibt es abends Frostfutter, wie Cyclops, weisse und schwarze Mückenlarven, Artemia mit Knoblauch oder Daphnien. Die Streifis bekommen aber bei den Fütterungen abends auch ab und an zusätzlich gefriergetrocknete rote Mückenlarven als Leckerli. TK rote Mückenlarven verfüttere ich nicht mehr. Für die Fadenfische sowieso nicht, weder TK noch gefriergetrocknet.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 45257

Guest
Habe gelesen das es den Fischen egal ist wann sie am Tag gefüttert werden. Meine versammeln sich gegen 9:45 an der Scheibe unterhalb der Luke und halten Ausschau nach mir. Genauso am Abend gegen 18:30 Uhr. Als ob sie seit Wochen nichts zu fressen bekommen hätten. :D
Hey,

Du fütterst viel zu viel. Alle zwei Tage reicht. Vor allem Neons neigen dazu sich zu überfressen und daran auch zu sterben. Zwei mal am Tag ist für ausgewachsene Fische viel zu viel. Die finden im Becken genug essbares. Wenn du unbedingt jeden Tag füttern willst dann nur einmal und nur wenig. In gut eingefahrenen Becken kann man sogar ne Woche in Urlaub fahren und kein ausgewachsener gesunder Fisch würde verhungern. Fische kennen kein Sättigungsgefühl und werden auch immer den Eindruck machen als hätten sie seit Wochen nichts bekommen. Das heißt aber nicht das sie nicht ausreichend mit Futter versorgt sind. Sie werden immer weiter fressen. Und wie gesagt Neons sind da nochmal um einiges gieriger als andere Fische

Grüße
Antonio
 

Magic_Fish

Mitglied
Hallo,

also ich finde jeden Tag mit einem Fastentag in der Woche ist völlig ok. Meine Roten Neons bekommen eigentlich ausschließlich Frost- und Lebendfutter und überfressen sich nur selten. Nach dem Fastentag sind sowieso alle wieder in Form. Und sollte es doch mal zu viel gewesen sein machen sie halt 2 Fastentage. Zweimal täglich hab ich auch mal eine zeitlang gefüttert, aber da wurden alle kugelrund.
Für die Dornaugen würde ich dir übrigens Futtertabletten empfehlen. Damit kannst du sie gezielter füttern. Es gibt auch Futtertabletten, die man so an die Scheibe drücken kann und wenn du sie ganz unten an die Scheibe klebst, siehst du die Dornaugen auch mal genauer.

Aber eine sehr schöne Beschreibung deiner Aquarien. :)

LG
 
Hallo Antonio,
danke für Deinen Hinweis mit dem füttern. Wenn Du meine Fische live sehen könntest, dann würdest Du bemerken das diese überhaupt keinerlei übergewichtigen Eindruck machen. Im Gegenteil. Sehen sehr schlank und geschmeidig aus. Die Meinungen was die Anzahl der Fütterungen am Tag oder in der Woche angeht, sind wirklich sehr weit gestreut in den diversen Foren und unter den Aquarianern. Nur alle zwei Tage meine Fische zu füttern wäre mir viel zu wenig für meine Kleinen, oder gar eine ganze Woche nicht wenn ich wegfahren würde... hätte ich keinen Tag Ruhe im Urlaub. Glaube mir, wenn ich den festen Eindruck hätte das es meinen Fischen damit nicht gut geht, würde ich dies sofort ändern. So viel Futter ist es pro Mahlzeit ja auch nicht. Bei mir sind die Dalmatiner Mollies die gierigsten Fresser überhaupt. Meine Roten Neons sind dagegen wirklich harmlos im Fressverhalten.
 
Hallo Magic_Fish,
das mit den Futtertabletten habe ich versucht. Aber bevor die Dornaugen sich überhaupt blicken lassen aus ihren reichlich vorhandenen Verstecken, haben meine Dalmatiner und meine Streifis diese schon längst verschlungen. Vor allem die Streifis sind wie versessen darauf. Ich drücke einmal die Woche eine Tablette an die Scheibe, da haben dann alle etwas davon, denn es schwimmen wirklich sehr viele kleine Teilchen herum, wenn die Großen daran rupfen.
Danke für das Lob für meine Beschreibung. :)
 
G

Gelöschtes Mitglied 45257

Guest
Hallo Antonio,
danke für Deinen Hinweis mit dem füttern. Wenn Du meine Fische live sehen könntest, dann würdest Du bemerken das diese überhaupt keinerlei übergewichtigen Eindruck machen. Im Gegenteil. Sehen sehr schlank und geschmeidig aus. Die Meinungen was die Anzahl der Fütterungen am Tag oder in der Woche angeht, sind wirklich sehr weit gestreut in den diversen Foren und unter den Aquarianern. Nur alle zwei Tage meine Fische zu füttern wäre mir viel zu wenig für meine Kleinen, oder gar eine ganze Woche nicht wenn ich wegfahren würde... hätte ich keinen Tag Ruhe im Urlaub. Glaube mir, wenn ich den festen Eindruck hätte das es meinen Fischen damit nicht gut geht, würde ich dies sofort ändern. So viel Futter ist es pro Mahlzeit ja auch nicht. Bei mir sind die Dalmatiner Mollies die gierigsten Fresser überhaupt. Meine Roten Neons sind dagegen wirklich harmlos im Fressverhalten.
Naja das muss man ja auch nicht sofort sehen das es ihnen nicht gut tut aber gut sind deine Tiere. Zweimal Täglich ist und bleibt trotzdem viel zu viel und das wird dir auch jeder bestätigen der halbwegs Ahnung hat. Nicht nur das es den Tieren nicht gut tut, bei zu viel Futter stellen sich auch so Sachen wie Schneckenplagen und Algen ein. Vor allem in so kleinen Aquarien bringt man durch zu viel Futter die Nährstoffe schnell mal zu weit nach oben. Aber ist nur gut gemeint. Was du aus den Infos machst musst du selber wissen.
 
Habe mal in der Zwischenzeit länger gegoogelt und viele schreiben von 1x täglich füttern plus 1 Tag ohne in der Woche. Bin ja nicht resistent gegen Meinungen anderer, ganz im Gegenteil. Hauptsache meinen Fischchen geht es wunderbar. Ich werde es einmal zuerst eine Woche lang versuchen nur einmal am Tag zu füttern und wie gehabt am Freitag nicht. Fange morgen einmal damit an. Mal sehen ob meine Kleinen darauf klarkommen. Haben ja seit längerem Ihre Routine. Dann füttere ich jetzt erst mal nur morgens. Gebe den Streifenhechtlingen aber abends weiterhin ein paar gefriergetrocknete rote Mückenlarven zusätzlich. Die Gefahr das die ansonsten, bei nur einmal Fütterung am Tag an die anderen kleineren Fischchen gehen, ist mir sonst zu groß.
 


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