Aktivkohlefilter selber bauen

DieDa84

Mitglied
Hi,
ich würde unser Regenwasser gerne als Aquariumwasser nutzen. Sinn des ganzen ist, das Wasser ein bisschen weicher zu bekommen. Unser Leitungswasser hat eine KH von 14, ebenso die GH. Ok, für meine Fische ist das schon ausreichend, aber ich möchte ihnen so gut es geht einen natürlichen Lebensraum bieten, dazu gehört eben auch weiches Wasser. Vielleicht klappts dann doch auch mal mit dem Nachwuchs 8) .
Die Werte des Regenwassers:
GH 2
KH 0
Nitrit <0,1
Nitrat 1
pH 6
Ammonium <0,25
Eisen 0,05
--> Kupfer 0,6
Und da ist das Problem. Ein WW vollziehe ich immer mit ca. 60-100l (Gesamtmenge 260l) alle zwei Wochen. Das sich das Cu so weit runterverdünnt, dass es nicht mehr nachweisbar ist, bezweifel ich. Nun hab ich den Verusch unternommen, und das Wasser durch zwei Aktivkohle-Filterschwämme laufen lassen. Siehe da, der Wert hat sich halbiert! Nun mein Gedanke, ob ich mich nicht zur Heimwerker-Königin mauser und nen Filter baue. Skizze hab ich schon gemacht, preislich würde sich das ganze so zwischen 20 und 30 Euro ansiedeln, denke ich.
Als "Hülle" soll ein Rohr mit ca. 15cm Durchmesser dienen. Die oberste Schicht wäre ein Vliesschicht, dadrunter eine dicke Schicht Aktivkohle in Pellet- oder Granulatform, dann ein Lochsieb, zusätzlich noch ein Aktivkohle-Schwamm und zuunterst evtl. noch einen feinen oder groben Filterschwamm.

Was haltet ihr davon? Machbar? Schwachsinn? Verbersserungsvorschläge?
Freue mich auf eure Antworten und auch Kritiken!!!!
Grüßle
Justine
 

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Hi,

das einzige Problem, dass ich dabei sehe ist die Durchflussgeschwindigkeit. Ist sie zu hoch, wird das mit der Filterung nichts, ist sie zu niedrig, brauchste ja Tage biste genug Wasser zusammen hast.

Woher kommt denn der Kupfer in eurem Wasser? Wie sind die Werte vom Wasserversorger?
 

DieDa84

Mitglied
Hi,
das Kupfer im Regenwasser kommt von der Regenrinne, die ist nämlich aus Kufper. Im Leitungswasser ist kein Kupfer nachweisbar. Unser Wasser kommt ausm Bodensee und zum Teil aus den umliegenden Quellen und hat eine Härte von 13.
Die Durchflussgeschwindigkeit lässt sich regeln. Unser Regenwasser kommt ausm Wasserhahn, da es in einer Zisterne gesammelt wird. Ist dann wahrseinlich Versuchs-Sache...... Aber grundsätzlich ist der Bau und die Filterung von Wasser so möglich?
Eine Osmoseanlage ist mir
a) zu teuer
b) lohnt sich nicht, da unser Regenwasser eben bis auf Kupfer optimal ist.
Grüßle
Justine
 
Hi,

naja, du hast den Versuch doch selber schon durchgeführt.

Du könntest es aber auch einfach mit Wasseraufbereitern Versuchen. Die binden Schwermetalle im Wasser. Bei Aktivkohle ist es so, dass wenn sie "voll" ist, gibt sie die gespeicherten Stoffen nach udn nach wieder ab. Fragt sich halt, wie man erkennt, dass sie voll ist.
 

DieDa84

Mitglied
Hi,
den Versuch ja, den hab ich schon gemacht. Aber mich würde interessieren, ob die Konstruktion so auch funktioniert, wie ich es mir vorstelle. Und ob ich was vergessen habe, oder zuviel habe oder so. Vielleicht hat ja jemand ne Idee, ob noch was fehlt, oder das z.B. der Filterschwamm am Ende überflüssig ist.
Da ich das Wasser vor dem Einfüllen ins AQ trotzdem kontrollieren würde, würde mir auffallen wanns mitm Kohlefilter zu neige geht.
Von den Aufbereitern halte ich nicht viel. Würde gerne so wenig wie möglich mit Chemie auskommen. Mag ja sein, dass die Aufbereiter die Schwermetalle binden. Aber was ist dann mit dem Komplex, der dabei entsteht? Im Internet steht, da sollte man dann einen großzügigen WW machen, um die Komplexe ausm Wasser zu entfernen. Wo ist dann der Sinn? Da beisst sich die Katze in den Schwanz......
Grüßle
Justine
 
Justine, warum nimmst Du nicht einfach ne Plastikflasche. Boden raus, Löcher in den Verschluss und kopfüber, befüllt mit Kohle usw. Wasser durchlaufen lassen. Hab ich auch schon mal so gemacht.
Wolfgang
 

DieDa84

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Hm, warum den in die Ferne schweifen, das Gute liegt doch so nahe? Das ist mal ne gute Idee. Einfach Kohle? Und dann Kupfer draussen?
Grüßle
 




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