300 Liter Besatz

Hey,
Ich bekomme bald (in 3 Wochen :dance: ) ein 300 Liter Becken,
es hat die Maße 120x50x50.
Es wird das 180 Liter Becken ablösen und der folgende Besatz
wird übernommen:
3 Trichogaster Trichopterus
2 Synodontis eupterus
2 Botia modesta
3 Mastacembelus circumcintus
2 Macrognathus aral
Nun möchte ich mir schonmal ein paar Gedanken über eine
Besatzvergrößerung gemacht ,aufjedenfall kommen hinzu:
8 Diskussalmler
Jetzt hätte ich auch noch gerne einen oder mehrere Eye Catcher.
Die Tiere müssen nicht bunt sein ,sie sollten einfach in irgendeiner
hinsicht außergewöhnlich sein.
Nach langem googeln bin ich auf diese gestoßen:
Geophagus sp.
Rothaubenerdfresser
Pantodon buchholzi
Erpetoichthys calabaricus
Panaque sp./nigrolineatus (L-191/190/27)
Xenomystus nigri
Von diesen sind der Panaque und der Xenomystus meine absoluten
Favoriten.
Für den Panaque ist das Becken (knapp) ausreichend.
Selbiges gillt für den Xenomystus nigri.
Ich habe schon mehrere Xeno-Halter angeschrieben,
diese meinten ,dass 300 Liter in Ordnung seien ,aber man
bedenken müsse ,dass Xenomystus nigri im durchschnitt 20cm lang wird
und im alter teretorial werde .
Von einem Panaque-Halter wurde mir gesagt ,dass 300 Liter schon noch in
Ordnung wären ,aber man immer im Hinterkopf behalte müsse ,dass manche
Panaquearten in der Natur bis zu 50cm(!!) lang würden .
Und man desshalb bei einer BL von 120cm darauf achten müsse ,dass wenn das
Tier die 30er Marke überschreitet ,man ein neues zu Hause für es suchen solle.
Was meint ihr dazu?
Hab ihr vielleicht Vorschläge für einen /mehrere Eye Catcher?

Ich freue mich schon auf eure Beiträge :)
MfG
 


Thrain

Mitglied
Hi,
Fang bitte nochmal von vorne mit dem Einlesen an.
Keinem deiner beiden Favoriten würde ich 300l zumuten wollen - ich habe deshalb in 375l auch keine X. nigri.
P. buchholzi und E. calabaricus haben bei mir super funktioniert, dazu würde ich jedoch keine "Fressmaschinen" wie Diskussalmler (als solche bescheiben sie die Internetquellen, ich hatte sie selber nicht) setzen.
Die anderen beiden Arten trödeln durchaus bei der Futtersuche.

Wieso gibst du einmal Geophagus sp. (das bedeutet irgendeine Geophagus-Art) und einmal Geophagus steindachneri an? Der G. steindachneri ist auch ein Geophagus sp. :wink:
Denen würde ich auch deutlich mehr Platz gönnen.

Bevor du irgendetwas dazusetze, würde ich erstmal den alten Besatz weitervermitteln/ mit ihm zurechtkommen. Gerade wenn man schon Stachelaale hat, finde ich Sehnsucht nach Flösselaalen merkwürdig.
Die Synodontis werden ebenfalls deutlich zu groß für 300l.

Da steckt nochn bissl was an Arbeit drin, bevor man sich über neue Fischen Gedanken machen kann.
MfG Thrain
 
Hi,
ich suche bereits seit über einem halben Jahr nach einem
besseren zu Hause für Synos und die Schmerlen ,aber niemand
möchte sie nehmen :( (ein Zoo ist zu weit weg)
Bei den P.buchholzi bin ich mir nicht so ganz sicher ,dass es klappt
und zwar aus folgenden Gründen:
Das Becken wird nicht zu 100% abgedeckt sein und ich weiß
nicht ,ob das Fadenfisch männchen die Schmertterlinge in Frieden lassen
würde.

Flösselaale und Stachelaale sind von Grund aus ganz verschieden ;)
Stachelaale sind eher träge (außer nachts ) und Flössler
schwimmen gerne lebhaft umher .
Auch sind die kleinen Stachelaalarten keine wirklichen Räuber,
wenn man mal versucht sie zum jagen anzutreiben ,bleiben sie lieber
liegen und lassen die Welse das erledigen :)

Ich habe nochmal nachgeschaut und zwar sind mir noch 2 Arten ins Auge
gesprungen :
Der Leopardbuschfisch und der Senegalflösselhecht.
Bei letzterem würden jedoch die Stachelaale ins Beuteschema passen oder?
 
Hallo

Aequidens rivulatus :shock: würde ich dir abraten.Die gehören defenetive nicht zu den friedlichsten sie sind besonders ruppig.würde sie auch nicht in 300L halten die werden zu groß und zu aggressive da
kannst du wenn sie nachwucks haben mit viel pech für die anderen fische eine Notrutsche einbauen.


mfg
kevin
 


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