Hallo,
ich habe zwar schon seit einigen Jahren ein Aquarium, aber ich hatte früher häufig Probleme mit Algen, Wasserwerten etc, daher würde ich mich einfach selbst eher als Anfänger einstufen und poste meine Fragen einfach mal hier. Ich musste mein Becken wegen Umzug komplett neu einrichten und möchte diesmal einfach alles richtig bzw. besser machen.
Das Becken läuft jetzt seit ca. 5 Monaten. Vor 3 Monaten sind meine bereits vorhandenen Fische eingezogen und vor etwa 1,5 Monaten einige Neuankömmlinge dazugekommen. (Während des Umzugs und bis das neue Becken wieder einlaufen konnte haben meine Fischis in einem 54L Becken gewohnt das ich hierfür gekauft hatte). Probleme gab es bislang noch nicht ausser einigen Bartalgen, aber ich schätze mal das ist in der Anfangsphase normal. Ich habe vor 2 Tagen eine weitere Wurzel (die leider extrem lange Zeit zum wässern benötigt hat und erst jetzt "reif" war) sowie eine große Menge schnellwachsender Pflanzen eingesetzt, was hoffentlich Abhilfe gegen die Algen schafft.
Meine Wasserwerte habe ich bislang nur mit Teststreifen von Dennerle grob überwacht. Da ja noch viel gewerkelt wurde mit Pflanzen, Besatz etc dachte ich, dass die Werte eh vermutlich noch etwas schwanken werden und nicht 100% aussagekräftig sind. Meine Angabe zu den Wasserwerten ist daher leider noch ein bischen vage.
Hier trotzdem ein kurzer Steckbrief meines Beckens:
Temperatur: 24°C (momentan wegen hoher Aussentemparaturen manchmal über Tag 1-2° höher)
Beleuchtungdauer: 11,5 Std mit 4 Std Mittagspause
Filterung: Eheim ecco Aussenfilter für 250L
GH: ungefähr 10°d
KH: ungefähr 8°d
pH: 7-7,5
Nitrit: nicht nachweisbar
Nitrat: minimal messbar (vermutlich zwischen 0 und 5 mg/l)
TWW: momentan 1x wöchentlich etwa 40L
Düngung: Alle 2 Wochen, dabei Flüssigdünger und Bodentabletten im Wechsel (beides von Tetra)
Sonstiges: Zur Zeit gebe ich einmal pro Woche ein Präparat zur Stabilisierung von pH und KH plus Spurenelementen dazu (Tetra)
Heute habe ich noch einen CO2-Dauertest angebracht, den muß ich aber erst noch beobachten. Eine CO2-Anlage ist vorhanden, die habe ich aber zur Zeit nicht angeschlossen. Wollte erstmal sehen wie der Gehalt tatsächlich ist und wäre nicht traurig wenn ich um den Einsatz herum käme (was ich aber nicht glaube).
Momentaner Besatz:
15 Rotkopfsalmler
5 Pandawelse
2 Antennenwelse
Hier ein Bild wie es bisher aussieht:
Da die Bepflanzung noch relativ frisch ist siehts natürlich noch etwas spärlich aus, aber dank schnellwachsender Arten wird das hoffentlich bald noch etwas besser. Den Bereich rechts bei der großen Wurzel möchte ich ziemlich dicht zuwachsen lassen, während links alles recht niedrig bleiben soll als freie Schwimmzone und weil's ein Raumtrenner ist. Mit meinen Aquascaping-Fähigkeiten isses leider nicht weit her, aber der Ästhetik-Sinn von Fischen ist glaub ich zum Glück überschaubar ^^.
Ich hoffe bis hierhin habe ich alles einigermaßen grob richtig gemacht.
So, und nun meine Fragen zum Besatz:
Sehr viel mehr Arten sollen es gar nicht werden, von einem allzu großen Mischmasch im Becken halte ich eigentlich nicht viel, lieber wenige Arten dafür aber größere Gruppen.
Da wären wir jetzt schon bei meinem ersten Problem: Zum einen würde ich gerne Amano-Garnenlen einsetzen auf der anderen Seite hätte ich auch gern wieder Buntbarsche drin. Ich habe immer wieder gelesen, dass man diese beiden nicht vergesellschaften sollte, weil die Barsche den Garnelen gefährlich werden könnten. Mein Zoohändler meinte nun aber zu mir, dass man mehr oder weniger ausgewachsene Amanos durchaus gut mit kleineren Zwergbuntbarschen wie z.B. kleinbleibenden Apistogramma-Arten zusammen halten könnte. Geht das wirklich, oder will der mir nur einfach beides verkaufen? Auf der einen Seite sind die Agassiz z.b. oder die Kakadus ja wirklich nur wenig größer als eine erwachsene Amano, aber ich möchte natürlich auch nicht, dass die Garnelen irgendwie in Dauerpanik leben müssten und sich ständig verstecken. Hat da jemand Erfahrung ob das tatsächlich gut geht? Ich hatte vor einigen Jahren mal Kakadus, die schienen mir eigentlich ganz friedlich (da waren aber keine Garnelen dabei). Die Beifische haben sie höchstens mal getrietzt wenn sie wirklich am brüten waren und ihnen einer zu nahe kam.
Wie groß sollten nun die Gruppen wohl optimalerweise sein bei 240L? Ich dachte für den endgültigen Besatz an:
25 Rotkopfsalmler
9 Pandas
2 Antennenwelse (meine sind schon recht groß, die beiden würde ich daher eher im Paar belassen, sind Männchen und Weibchen)
10 Amano-Garnelen
2-4 Zwergbuntbarsche, abhängig von der Art (??)
Alternativ, falls ihr mir doch von den Barschen abratet: evtl. 5-6 Ohrgitterharnischwelse oder gern auch eine etwas farbenfrohere Art, falls wer einen guten Vorschlag hat.
Wäre dieser Besatz eine gute Mischung? Also die Gruppen in sich groß genug, dass die Tiere sich wohl fühlen und gesamthaft keine Überpopulation besteht? Das wäre mein größter Graus, zu vollgestopfte Aquarien finde ich schlimm. Wenn die Salmler in einer ruhigeren Phase auseinander driften, denk ich hin und wieder bei den 15 "Sind ja doch ganz schön viele" - wenn sie dann aber wieder eine Zeit lang im Schwarm schwimmen kommen sie einem wiederum wie ein winzig kleiner Haufen vor.
Ich würd mich über ein paar Vorschläge und Anregungen sehr freuen.
Liebe Grüße,
Artemide.
ich habe zwar schon seit einigen Jahren ein Aquarium, aber ich hatte früher häufig Probleme mit Algen, Wasserwerten etc, daher würde ich mich einfach selbst eher als Anfänger einstufen und poste meine Fragen einfach mal hier. Ich musste mein Becken wegen Umzug komplett neu einrichten und möchte diesmal einfach alles richtig bzw. besser machen.
Das Becken läuft jetzt seit ca. 5 Monaten. Vor 3 Monaten sind meine bereits vorhandenen Fische eingezogen und vor etwa 1,5 Monaten einige Neuankömmlinge dazugekommen. (Während des Umzugs und bis das neue Becken wieder einlaufen konnte haben meine Fischis in einem 54L Becken gewohnt das ich hierfür gekauft hatte). Probleme gab es bislang noch nicht ausser einigen Bartalgen, aber ich schätze mal das ist in der Anfangsphase normal. Ich habe vor 2 Tagen eine weitere Wurzel (die leider extrem lange Zeit zum wässern benötigt hat und erst jetzt "reif" war) sowie eine große Menge schnellwachsender Pflanzen eingesetzt, was hoffentlich Abhilfe gegen die Algen schafft.
Meine Wasserwerte habe ich bislang nur mit Teststreifen von Dennerle grob überwacht. Da ja noch viel gewerkelt wurde mit Pflanzen, Besatz etc dachte ich, dass die Werte eh vermutlich noch etwas schwanken werden und nicht 100% aussagekräftig sind. Meine Angabe zu den Wasserwerten ist daher leider noch ein bischen vage.
Hier trotzdem ein kurzer Steckbrief meines Beckens:
Temperatur: 24°C (momentan wegen hoher Aussentemparaturen manchmal über Tag 1-2° höher)
Beleuchtungdauer: 11,5 Std mit 4 Std Mittagspause
Filterung: Eheim ecco Aussenfilter für 250L
GH: ungefähr 10°d
KH: ungefähr 8°d
pH: 7-7,5
Nitrit: nicht nachweisbar
Nitrat: minimal messbar (vermutlich zwischen 0 und 5 mg/l)
TWW: momentan 1x wöchentlich etwa 40L
Düngung: Alle 2 Wochen, dabei Flüssigdünger und Bodentabletten im Wechsel (beides von Tetra)
Sonstiges: Zur Zeit gebe ich einmal pro Woche ein Präparat zur Stabilisierung von pH und KH plus Spurenelementen dazu (Tetra)
Heute habe ich noch einen CO2-Dauertest angebracht, den muß ich aber erst noch beobachten. Eine CO2-Anlage ist vorhanden, die habe ich aber zur Zeit nicht angeschlossen. Wollte erstmal sehen wie der Gehalt tatsächlich ist und wäre nicht traurig wenn ich um den Einsatz herum käme (was ich aber nicht glaube).
Momentaner Besatz:
15 Rotkopfsalmler
5 Pandawelse
2 Antennenwelse
Hier ein Bild wie es bisher aussieht:
Da die Bepflanzung noch relativ frisch ist siehts natürlich noch etwas spärlich aus, aber dank schnellwachsender Arten wird das hoffentlich bald noch etwas besser. Den Bereich rechts bei der großen Wurzel möchte ich ziemlich dicht zuwachsen lassen, während links alles recht niedrig bleiben soll als freie Schwimmzone und weil's ein Raumtrenner ist. Mit meinen Aquascaping-Fähigkeiten isses leider nicht weit her, aber der Ästhetik-Sinn von Fischen ist glaub ich zum Glück überschaubar ^^.
Ich hoffe bis hierhin habe ich alles einigermaßen grob richtig gemacht.
So, und nun meine Fragen zum Besatz:
Sehr viel mehr Arten sollen es gar nicht werden, von einem allzu großen Mischmasch im Becken halte ich eigentlich nicht viel, lieber wenige Arten dafür aber größere Gruppen.
Da wären wir jetzt schon bei meinem ersten Problem: Zum einen würde ich gerne Amano-Garnenlen einsetzen auf der anderen Seite hätte ich auch gern wieder Buntbarsche drin. Ich habe immer wieder gelesen, dass man diese beiden nicht vergesellschaften sollte, weil die Barsche den Garnelen gefährlich werden könnten. Mein Zoohändler meinte nun aber zu mir, dass man mehr oder weniger ausgewachsene Amanos durchaus gut mit kleineren Zwergbuntbarschen wie z.B. kleinbleibenden Apistogramma-Arten zusammen halten könnte. Geht das wirklich, oder will der mir nur einfach beides verkaufen? Auf der einen Seite sind die Agassiz z.b. oder die Kakadus ja wirklich nur wenig größer als eine erwachsene Amano, aber ich möchte natürlich auch nicht, dass die Garnelen irgendwie in Dauerpanik leben müssten und sich ständig verstecken. Hat da jemand Erfahrung ob das tatsächlich gut geht? Ich hatte vor einigen Jahren mal Kakadus, die schienen mir eigentlich ganz friedlich (da waren aber keine Garnelen dabei). Die Beifische haben sie höchstens mal getrietzt wenn sie wirklich am brüten waren und ihnen einer zu nahe kam.
Wie groß sollten nun die Gruppen wohl optimalerweise sein bei 240L? Ich dachte für den endgültigen Besatz an:
25 Rotkopfsalmler
9 Pandas
2 Antennenwelse (meine sind schon recht groß, die beiden würde ich daher eher im Paar belassen, sind Männchen und Weibchen)
10 Amano-Garnelen
2-4 Zwergbuntbarsche, abhängig von der Art (??)
Alternativ, falls ihr mir doch von den Barschen abratet: evtl. 5-6 Ohrgitterharnischwelse oder gern auch eine etwas farbenfrohere Art, falls wer einen guten Vorschlag hat.
Wäre dieser Besatz eine gute Mischung? Also die Gruppen in sich groß genug, dass die Tiere sich wohl fühlen und gesamthaft keine Überpopulation besteht? Das wäre mein größter Graus, zu vollgestopfte Aquarien finde ich schlimm. Wenn die Salmler in einer ruhigeren Phase auseinander driften, denk ich hin und wieder bei den 15 "Sind ja doch ganz schön viele" - wenn sie dann aber wieder eine Zeit lang im Schwarm schwimmen kommen sie einem wiederum wie ein winzig kleiner Haufen vor.
Ich würd mich über ein paar Vorschläge und Anregungen sehr freuen.
Liebe Grüße,
Artemide.