1.Zuchterfolg C.pygmaeus

guten morgen,

ich wurde heute mal mit einer netten überraschung nach dem aufstehen begrüßt und zwar ist aus den eiern unserer zuchtgruppe pygmaen wirklich was geworden - zwei wnzige jungtiere zappelt durch unsere "aufzuchtvase".

vor einer woche entdeckte ich eier, sammelte diese ab und klebte diese um - in einen pokal vom hundesport, aus glas selbstredend! :lol:
den blubber rein und los ging es - zwei eier lösten sich dabei und schwommen durch die gegend.

mein vorgehen bei unseren ersten eiern: kein wasserwechsel, nur wasser aus dem becken wo die alten drin sitzen!
tja, und nun die ersten zwei jungtiere, bei den anderen eiern sieht man die augen schon, anscheinend dauert es da etwas länger!
nochmal zu meinem vorgehen: habe beim ersten mal nicht mit einem erfolg gerechnet - aber siehe da, das glück sei mit den doofen! :wink:

nun habe ich mal eine frage zum futter (ja, den leitfaden von wolf habe ich bereits mehrfach durchgelesen). und zwar sind die kleinen ja wirklich mini-mini! mit frischen artemien werde ich dabei wohl nichts erreichen!
ich habe mich nun bei gesetzt und mühsam das staubfutter versucht noch kleiner zu mörsern und wollte dies zu infisorien verarbeiten!
kann mir jemand nen tipp geben, was ich den kleinen am besten zu fressen geben kann, damit sie auch durchkommen und nicht vorm gedeckten tisch verhungern?!?

ach ja, ein tückchen seemandelbaumblatt habe ich nun dazugegeben! :)

lg,
tine
 


Hi,
bei mir bewährt sich eine Mulmschicht. Da finden die genug. Ich belass allerdings Eier und Jungfische im Elternbecken. Da kommen genug hoch. Sobald die Jungfische ein bräunliches Streifenmuster zeigen (siehe Foto), werden Mikrowürmchen und kleinste Nauplien genommen. Für den Anfang wären Mulm und vielleicht etwas Javamoos wohl eine gute Sache...

200808015hastausnz1oy4.jpg
 
Moin,

ich habe meine Pygmaen ja immer versiebt. geschlüpft, 1 Woche geschwommen auch Artemine gefresse und dann nach und nach gekippt.

Was da Wunder helfen soll ist eine dünne Sandschicht in dem Aufzuchtbehälter also kein reiner Glasboden.
 
Hi,
fluethke schrieb:
Was da Wunder helfen soll ist eine dünne Sandschicht in dem Aufzuchtbehälter also kein reiner Glasboden.
ja. Könnte ich so langsam nachvollziehen. Ich sehe bei einer ganze Reihe an Fischen probleme bei zu "steriler" Aufzucht. Bei den hastatus hatte ich übrigens keine Probleme mit dem Schlupf und "Anwachsen" in einer Tupperdose (wobei ich die Jungtiere meistens mit der Größe von dem Tier oben auf dem Foto wieder ins Elternbecken gebe). Allerdings war da auch wiederum Mulm und Moos drin. Das bezeichne ich immer als "dreckige Aufzucht" und ist nicht selten erfolgsversprechender. Grade bei Panzerwelsen wird ja die Wichtigkeit von Mulm und den darin enthaltenden Mikroorganismen als Anzuchtfutter diskutiert...
 
hi ihr beiden,

danke für eure tipps und anregungen!

die kleinen haben nun ein kleines plastikgefäß als ihr eigen (kl. faunarium ;) ) mit einer dünnen schicht sand, mulm bzw dreck aus einem unserer schwammfilter und ein wneig javamoos inklusive sauerstoffzufuhr.
sie sind zusehens agiler geworden, seit sie "im dreck" liegen, auch liegen sie dort, wo sich der mulm etwas gesammelt hat - ein super tipp!

auch also ich sie pflückte hatte ich ja nicht die sterilste aufzucht bis zum schlupf.
was mir allerdings auffiel:
ich weiß dass sich die meinungen bezüglich des umklebens oder des treiben lassens der eier spalten, aber was mir auffiel:
zwei eier lösten sich beim einsetzen des blubber und ich ließ sie schwimmen, die restlichen ca. 5 eier ließ ich kleben. die eier die frei "umherblubberte" waren wesentlich schneller schlupfbereit als die die an der scheibe klebten, die beiden früheren sind dmentsprechend schon größer.
die restlichen die heute noch an der scheibe klebten (waren bereits gut entwickelt), löste ich per sauerstoffschlauch vorsichtig von der scheibe damit sie frei umhertreiben konnte ......... und siehe da. innerhalb von 1-2 stunden schlüpften auch diese.
nun stellt sich mir die frage, ob es nicht generell besser sei bei seperater aufzucht die eier nicht anzukleben sondern frei treiben zu lassen!???

wie handhabt ihr das denn? was meint ihr dazu??

lg,
tine
 
Hi,
sunny168 schrieb:
wie handhabt ihr das denn? was meint ihr dazu??
wenn ich denn mal Eier absammel, werf ich die einfach in ein Pöttchen. Ob die da kleben oder nicht, beachte ich garnicht. Oft hängen die dann am Moos oder verkleben mit etwas Mulm am Boden. Ob sich das irgendwie auswirkt, hab ich bisher nicht beobachtet...
 


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