Umkehrosmose - Anlage - Installation

Hallo zusammen,

nachdem ich jetzt Monate lang mit CO2, PO4- & NO3-entziehenden Substraten im Filter und anderen kleinen, angeblichen "Wundermitteln" gepanscht habe (leider ohne nennenswerten Erfolg; in meinem Becken fühlen sich die Algen immer noch pudelwohl; schätzungsweise wegen den Silikaten im Leitungswasser) habe ich mich nun zum Erwerb einer Umkehrosmose-Anlage entschieden. Nur...bestellt ist sie noch nicht, weil mir ein paar Fragen noch Bauchweh machen, die ich gerne hier loswerden würde:

1. Wie so viele von uns wohne ich in einer Mietwohnung mit einem vollverkacheltem Badezimmer. Wenn ich mir die Osmoseanlage so ansehe und die (in diesem Punkt leider wenig detaillierte) Beschreibung der Dennerle-Anlage durchlese, komme ich zu dem Verständnis, dass die Anlage SENKRECHT montiert werden muss, da sie sonst nicht richtig funktioniert. Habe ich das richtig verstanden? Hier habe ich nur ein Problem, denn ich kann keine Halterung durch Bohren an der Duschwand (einzig möglicher Verwendungsort) installieren! Es steht noch irgendwas vonwegen "...an der Wand oder an einer Platte befestigen" in der Anleitung, aber ich verstehe nicht ganz, was damit gemeint ist.

2. Auffangen des Wassers: Hierzu reicht ein 10l-Eimer wohl nicht aus wenn ich einen 60 l - TWW plane. Welche Gefäßt verwendet ihr zum Auffangen? Die müssen ja dann schon eher das Ausmaß einer Wäschebütte haben - wie wisst ihr hier, wie viel Liter am Ende darin aufgefangen sind?? Habt ihr hier Markierungen gemacht oder gibt es dafür vielleicht sogar spezielle Auffangbehälter?

3. Sollte der Wasserhahn-Anschluss nicht passen - gibt es hier im Baumarkt geeignete Adapter? Habt ihr hier Tipps, wie das De- / Remontieren des Duschschlauches etwas komfortabler gestaltet werden kann?

4. Härte "wiederherstellen": Äh...oh Gott, Anfängerfrage einer Aquarianerin, die 10 Jahre "im Geschäft" ist. *lol* Ich brauche hier neben dem Osmosesalz einen KH-Test (keinen GH-Test), richtig? Ist der Wert denn direkt messbar, nachdem ich das Salz eingerührt habe und was ist ein gutes Mittelmaß an Härte bei einem Becken mit einem "Restbesatz" von zwei großen Barschen, drei Barben und zwei Bärblingen? Ich muss gestehen, ich hab die Härtemessung des Wassers zeitlebens meiner Aquaristik-Laufbahn immer vernachlässigt..

Wäre toll, wenn ihr mir - vielleicht auch mit ein paar "Praxisbildern" - ein bisschen helfen könntet, ich hab nämlich bezüglich dieser Fragen immer noch Hemmungen, mich ins Gebiet der Umkehrosmose zu begeben, obwohl's ja echt scheinbar das Nonplusultra an idealer Wasseraufbereitung ist.

Danke & Grüße unbekannterweise an eure Fischlis,

~*Steffi
 


Hi also eins mal vorweg wenn du silikate raus haben willst, nutzt dir eine Osmose anlage alleine NICHTS!, dazu benötigst du einen Mischbettvolletnsalzer nachgeschaltet kost beim Zajac glaub um 80€, zum sammeln des Osmose wassers, nehme ich ne 200l Regentonne die im Bad (wir haben 2)das nicht genutzwird aufgestellt ist, und ja du muss die Anlage senkrecht Betreiben, Baue dir doch einfach aus Holz ein L un schraube sie daran fest dann kannst du sie einen Tag aufstellen uns 60l wasser rauslassen und dann wieder verschwinden lassen.

Ich weiß jetzt nicht hast du SW oder MW im SW kannst Silikate eh fast vergessen, da nimmst lieber mal SiliEx oder so anstatt das du 200€ in so ne Anlage steckst, zumal wenn du dann was weiß ich auf kh6-8 oder um den dreh aufhärten willst du auch ziemlich viel Mineralin benötigst, also ich würde des nochmal überlegen, andernfalls bekommst du auch No3 und Po freies wasser somit auch geringerere Konzentration im Aq und dadurch auch weniger Algen, achaja schon mal mit EasyCarbo gedüngt? mache ich seit einigen Wochen und muss sagen die Pflanzen sind viel wiederstandsfähiger -weniger Algen geht aber nur in SW!

grüße Benedict
 
Hallo Benedict,

danke für deine schnelle Antwort.

Ich habe ein 160 l netto Süßwasserbecken in Betrieb. Bezüglich der Silikate - das hab ich im Rahmen meiner vielfachen Recherchen über mein Algenproblem neulich als mögliche Ursache gelesen; wie ich Silikate eindeutig im AQ-Wasser nachweisen könnte, wüsste ich jetzt aber auch nicht?!

Aber mal von Silikaten abgesehen kommt das Wasser hier mit NO3 = fast 50 mg/l und PO4 mit 3,0 mg/l aus der Leitung geschossen -- im AQ herrscht dank PhosEx ein PO4-Wert von z.Zt. 0,25 mg/l. Habe also eher Bammel Wasser zu wechseln, obgleich mein NO3-Wert im Becken bald bei 80 mg/l liegt.. :(
Von daher denke ich eben schon, dass sich die Investition in eine UOA lohnen würde. Online bestellt kostet eine 130l/Tag - Version ja noch nicht mal 100 Euro (nagut - Aufhärtersalze und KH-Test noch nicht mit einberechnet) und die Membran hält bei guter Pflege ja auch mindestens ein Jahr?!

Klar hab ich EasyCarbo versucht. Täglich. Und richtig dosiert. Und nix gebracht. Ich sag ja, ich kann reingeben und weglassen was ich will; es liegt unter Garantie am Ausgangswasser aus der Leitung :evil:

Ddas mit der einfachen L-förmigen Holzkonstruktion ist ne gute Idee. Sollte wahrscheinlich dann nur aufpassen, dass sich das Holz nicht binnen ein paar Wochen mit Wasser vollsaugt und es irgendwann nicht mehr gerade stehen kann. *lol*

Um aber nochmal auf die Silikate zu kommen: von SiliEx hab ich noch NIE gehört und ich hab bald alles durch...wo bekommt man das - Spezialprodukt??
 
Hi Hi, ok also wenn ich deine Wasserwerte angug die aus der Leitung kommen kauf dir die Anlage, die hält ewig also ich habe meine fast ein Jahr und lasse jede woche zwischen 2-400l raus, ich habe noch nicht mal die vorfilter gewechselt, ich habe die von JBL mit Kohle und Presediment vorfilter, ich habe allerdings unten im Keller schon einen Feinstfilter sonst müsste ich öfter wechseln, die Aktivkohle werde ich mindestens noch 1Jahr drin lassen da bei uns kein Chlor im Leitungswasser da dies mit Ozon entkeimt wird, hält auch die ewig. Aber leider ist auch bei mir im Wasser Sio3 . Aber das merke ich nur im MW Becken und nur im Winter warum weiß ich auch nicht.

Das SilikatEx bekommst du beim Zajac auf der HP, übrigens hat der wirklich alles, ist das größte Zoo-Fachgeschäfft der Welt, ich bestelle da immer wieder (Heute erst) und bin da eigentlich recht zufrieden,
zu deinen Sili Prob du solltest auch dies mal testen und guggen obs daran liegt, weil wenn würde ich auf dauer noch ein Reinswassermodul nachschalten haste dann einfach deine ruhe.

Licht ist auch ein Faktor der bei einem Prob wie du es hast nicht zu vernachlässigen ist, ich hatte auc hfalsche und alte Röhren drinn und hatte oder habe noch Algen, was ich aber mittlerweile in den griff bekomme durch No3 redukion richtige Röhren und ausgewogene richtige Pflanzendüngung.

als Röhren empfehle ich dir Osram 865 Daylight kosten nur etwa 10% von Aquarienröhren und haben das gleiche Lichtspektrum, ich habe davon 3x 36w über meinem 450er und seither weniger Algen und schönere Pflanzen! :dance:

So Roman beendet ich hoffe ich konnte dich wieder einen Schritt weiter bringen sodas du Bald wieder viel Freude mit deinem Aq hast! :wink:

Lg Benedict

ps habe ich vergessen normal passt der anschluss an nen Wasserhahn wenn nicht ich habe mir auch nen adapter geholt, gehst in ne Spenglerei da kost son teil fast nix im gegensatz zu Baumärkten da zahlt man mei mir oft das Doppelte für wasser sachen wichtig ist nix aus MESSING oder Kupfer kaufen
 
Hallo,

ich nochmal.
Bin dann gestern ganz mutig ins Geschäft und habe mir die UOA von Dennerle ("130") geholt. Anschluss passte selbstverständlich NICHT, also nochmal los und Adapter geholt. *grummel*

Wie dem auch sei: die Anlage selbst ist dicht und scheint auch prima zu funktionieren und die Vergleichsmessung des Leitungswassers zum Osmosewasser (KH, NO2, NO3 PO4) hat mich echt umgehauen. Aber...ist das normal, dass ich für einen vollen 10 l - Permeatwasser ganze _zwei_ Stunden warten muss?? :roll:
Wenn ich da überlege, dass ich für gewöhnlich alle 14 Tage 60 l TWW mache komme ich ja aus dem UOA-Wasser-Produzieren gar nicht mehr raus?! :oops:

Ist das normal so?? Steht das "bis zu 130 l am Tag" dann für die Gesamtdurchlaufmenge, sprich, Permeat und Konzentrat??
 


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