Schmetterlingsbuntbarsch jagt Otos

Hallo,

unser Schmetterlingsbuntbarschmann lebt allein bei uns im Becken, da alle Versuche, ihn mit einem Weibchen zu vergesellschaften gescheitert sind (er hat sie so lange gejagt, bis sie mit dem Bauch nach oben schwammen).

Grade habe ich beobachtet, dass er auf die Otocinclus losgeht. Alle anderen lässt er in Ruhe, aber sobald er einen Oto in seiner Nähe sieht, geht er auf ihn los und scheucht ihn durch die Gegend, bis dieser sich verstecken kann. Ist das normal? Kennt das noch jemand?
 


hallo,
ich hab mir gestern auch ein Paar geholt, bis jetzt sind sie freidlich, mal schauen....
hattest du deine damals auch als Paar geholt?

Franzi
 

Ebs

Mitglied
Hallo Manuela,

normal ist das allgemein nicht, aber mit dem Charakter der Fische ist es wie beim Menschen. Es gibt solche und solche.

Oftmals hilft eine noch dichtere Bepflanzung in allen Beckenbereichen, da sich die Fische dann seltener sehen.

Notfalls müsstet ihr sehen, ob ihr ihn evtl. beim Händler tauschen könnt.

Gruß Ebs
 
Hi,
*OT
Ebs schrieb:
aber mit dem Charakter der Fische ist es wie beim Menschen. Es gibt solche und solche
das wage ich zu bezweifeln. Das Verhalten eines Fisches sehe ich immer als Summe aller Faktoren, die auf einwirken. Es gibt demnach nicht "friedliche" und "aggressive" (etc) Individuen des SBBs, sondern eher ein Paket an "Bedingungen" (Aquarium,Wasser, Futter, Beifische,...), unter denen ein SBB "friedlich" oder "aggressiv" (etc) ist.
 

Ebs

Mitglied
Hallo,

FKS schrieb:
Das Verhalten eines Fisches sehe ich immer als Summe aller Faktoren, die auf einwirken.

das sehe ich ebenso und ist auch auf den Menschen bezogen nicht anders, und trotzdem reagieren sie nicht immer alle gleich, auch nicht unter gleichen und eigentlch optimalen Bedingungen.

Gruß Ebs
 
Hi,
Ebs schrieb:
und trotzdem reagieren sie nicht immer alle gleich
nuja. Tauscht du zB ein Apistogramma macmasteri-Männchen gegen ein anderes aus, muss der neue natürlich nicht gleich agieren. Ich denke, dass auch schon während des Wachstums und Entwicklung der Fische wichtige Weichen gestellt werden können. Man kann es letztendlich aber drehen und wenden wie man will: "Charakter" einzelener Individuen lehne ich ab.
 
Hallo,

danke für Eure Antworten. Weggeben werden wir ihn wohl nicht mehr. Dem Restbesatz gegenüber ist er friedlich. Ich hab keine Ahnung, was ihn am Verhalten oder Aussehen der Otos so aufregt.

Wir hatten ihn damals als Weibchen gekauft, weil er noch so jung war, dass er die charakteristischen Flossenstahlen noch nicht ausgebildet hatte. Das Männchen ist dann gestorben und bald darauf haben wir festgestellt, dass das angebliche Weibchen ein Männchen ist. Mit dem dann dazu gekauften Weibchen hat er heftig gebalzt und ein Gelege produziert, dass allerdings gefressen wurde. Das Weibchen ist dann auch gestorben und wir haben ihn danach allein gelassen. Kann schon sein, dass er von dem ganzen Hin und Her "nen Hau weg hat".

Hätte halt sein können, dass es häufiger Stress zwischen den beiden Arten gibt. Meint Ihr es würde ihn ablenken, wenn er wieder ein Weibchen hätte? Nachdem uns insgesamt 3 Fische weggestorben sind, wollten wir nicht noch einmal einen Versuch wagen. Die Otos verstecken sich in der Regel ganz gut.
 


Ebs

Mitglied
Hallo,

ich würde es nochmals probieren, dabei aber versuchen, kein zu junges und zu kleines Weibchen dazuzusetzen.

Gruß Ebs
 


Oben