Rückenschwimmende Kongowelse - nachtaktive Fische

Hallo zusammen,

hat hier jemand Erfahrungen mit der Haltung von Synodontis nigriventris(Rückenschwimmenden Kongowelsen)? Möchte mein Westafrika-Becken um diese interessanten, wenn auch manchmal unsichtbaren Fische erweitern.
Habe zwar im Web viele Infos zu Haltung, Fütterung und Lebensbedingungen gefunden, aber zu einem Punkt bin ich leider nicht fündig geworden: wie groß ist der Stress für die tagaktiven Fische, wenn plötzlich nachts ein kleiner Trupp Welse um sie herumwirbelt? In meinem Fall wären es Anomalochromis Thomasi, Epiplatys dageti und Aphyosemion australe in einem 200l-Becken.
Artet das für die eventuell in richtigen Stress im Aquarium aus oder bekommen sie nur einen anfänglichen Schreck und gewöhnen sich schnell daran? Habe mit nachtaktiven Fischen keine großen Efahrungen.
Übrigens: Verstecke in Form von Pflanzen, Wurzeln, Höhlen sind zahlreich vorhanden.
Bin dankbar für Hinweise und eure Erfahrungen
 


skölpadda

Mitglied
Hi!

Ich habe - soweit ich das so beurteilen kann - fünf Stück von diesen Gesellen im Becken, aber ehrlich, ganz ehrlich...ich hab die noch nie
sehen :shock:
Gut, meine Hemichromis sind auch echt A...löcher, aber ich gehe davon aus, daß die Welse sich auch nicht herauswagen würden, wären die Barsche nicht da.

Rückenschwimmer sind Fische für Becken, wo man weiß, was drin ist, es aber nie beweisen kann :mrgreen:

Aus anderer Erfahrung kann ich berichten, daß die Fische, die in Becken mit Synodontis untergebracht waren, nicht mehr oder weniger Streß anzeigten, als andere Fische in anderen Becken.

Gruß Sandra
 
Danke, das klingt doch prima.
Finde es persönlich immer spannender, wenn sich einige Details und Bewohner im Becken erst auf den zweiten(oder bei den Rückenschwimmern vielleicht erst auf den fünften) Blick offenbaren. Also eher nach dem Motto "Komisches Aquarium, da sind ja kaum Fische zu sehen!" als "Das ist ja schön adrett", wenn ein Besucher zum ersten Mal den Glaskasten sieht.
Hatte mal bei Youtube Videos gesehen, in denen die Welse ganz schön Action gemacht haben bei der Fütterung. Weiß nicht, ob bei denen nachts auch so die Post abgeht, wenn die sich unbeobachtet fühlen. Habe mich nur gefragt, was meine für Barschverhältnisse sehr zurückhaltenden A. thomasi zu solch einer Mitternachtsparty sagen würden.
Aber laut deiner Info scheint da ja wenig Gefahr für Dauerstress durch die Kongos zu bestehen.
 

skölpadda

Mitglied
Also ich müßte direkt mal ausprobieren, was passiert, wenn meine Barsche - es sind ja nur drei - mal für eine Weile das AQ verlassen würden.
Ich schau mal, ob ich die irgendwo zwischenparken kann, und erstelle eine Langzeitstudie :wink:
 
klingt spannend. Dann freue ich mich auf die Berichte darüber, was passiert, wenn die Welse sturmfreies Becken haben. Meine Barsche sind vom Wesen her eher Lämmer. Wenn da nicht gerade jemand an deren Brut will, machen die nix außer Rempeleien bei der Fütterung.
 


Oben