Neue Perlhuhnbärblinge sterben weg

Florian911

Mitglied
Hallo,

ich habe am Samstag 10 neue Perlhuhnbärblinge geholt, da ich einen deutlichen Männchenüberschuss habe und die Weibchen sonst so gestresst sind. Alsp überwiegend Weibchen geholt. Am Sonntag bereits den ersten tot im Becken gefunden, dann 4 weitere am Montag und heute einer. Einer schwimmt auch schon wieder sonderbar meist unten rum und atmet schnell. Der Besatz den ich schon vorher drin hatte ist ganz normal und zeigt keine Probleme.

Was mir jetzt bei dem einen auffällt, am Körper hat er so eine leicht helle Färbung wie 2 Flecken. Leider schwierig ein Bild uu machen da er sich nicht auf die andere Seite dreht.

Jemand eine Idee was es sein könnte?
Die Wasserwerte passen soweit, hatte direkt nach dem ersten Todesfall alles geprüft.

Primär hoffe ich jetzt natürlich das ich mir nix eingeschleppt habe was auf die anderen übergeht.
 

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cheraxfan2

Mitglied
Hi,
auf Bild 3 sieht man eine Verpilzung, die möglicherweise von einer Verletzung herrührt, hatten das die anderen auch?
 

Florian911

Mitglied
Bei einem mein ich zumindest sowas erkannt zu haben. Aber wäre sonderbar wenn sich zeitgleich alle im Becken verletzt haben
 

Florian911

Mitglied
Der Fisch auf dem Foto ist jetzt leider auch tot. Bin echt ratlos, da die Wasserwerte alle passen. Temperatur ist auch ok, schwankt immer zwischen 23 und 25 Grad je nach Wetterlage draußen.
Habe mal ein paar Erlenzapfen in das Becken gegeben, dass soll ja bei Pilzbefall (sofern es einer ist) förderlich sein. Wasserwechsel hatte ich gestern schon gemacht nachdem ich die 4 Toten Fische gesehen habe.
 

May

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Hallo Florian,

wenn du Nitrit ausschließen kannst, dann tippe ich auf Transportstress, Eingewöhnungsprobleme und/oder schon im Vorfeld geschwächte Tiere.

Wie und wie lange hattest du die Fische an dein Beckenwasser gewöhnt?

Meine Fische z.B. schwammen beim Händler in gut belüfteten KH 15 und bei mir sollten sie in KH 8 mit CO2-Düngung paddeln.
Ich habe sie über 4h angewöhnt. Also alle 10min ein Schlückchen Transportwasser raus (in den Ausguss!) und ein Schlückchen Aquarienwasser rein.

Gruß Astrid
 

Florian911

Mitglied
Transportstress war würde ich jetzt behaupten gering. Habe sie bei einem Züchter direkt abgeholt, also nicht per Post etc. meine ersten kamen mal per Post die leben noch alle.

Eingewöhnung ist bei mir etwa eine halbe Stunde gewesen, so habe ich das bei den letzten auch gemacht. Erst die Tüte auf das Wasser um die Temperatur anzugleichen, 10 Minuten später angefangen alle 30 Sekunden ein kleines bisschen Aquarienwasser einzufüllen bis ich dann nach 30 Minuten die Tüte zu drei viertel voll hatt. Dann rausgekeschert und ab ins Becken. Co2 war den ganzen Tag aus und Beleuchtung hatte ich auch 3 Stunden ausgemacht.

Das man mal welche durch Stress verliert hatte ich auch gelesen, aber fast alle ist schon heftig. Daher würde ich das eigentlich fast ausschließen.
 


May

Mitglied
Hmm, 30min halte ich schon für recht knapp, wenn die Wasserparameter nicht zufällig eng beisammen liegen. Der Organismus braucht ja auch eine Weile um sich anzupassen.

Das muss jetzt nicht die Ursache sein. Aber falls die Fische vorher nicht optimal versorgt waren, stecken die sowas halt nicht so gut weg.
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi,
leider fällt mir dazu auch nichts anderes ein, als das bisher Gesagte.
Ich denke, das ist diese oft besagte Bakterienunverträglichkeit in verschiedenen Becken.
Passiert, und ist schade um die Tiere. Aber dagegen machen kann man letztendlich nichts.

Dass es an zu kurzer Eingewöhnungszeit liegt, kann ich mir kaum vorstellen. Ich habe bisher noch nie Fische länger als 30 Minuten eingewöhnt.
Vielleicht wäre in diesem speziellen Fall aber tatsächlich ein Quarantänebecken von Vorteil gewesen, wo man die neuen Fische über Wochen an das zukünftige Wasser anpassen kann.
Aber wer weiß sowas schon vorher.

Auch dass die Fische vorher nicht optimal versorgt wurden, glaub ich nicht. Man sollte schon davon ausgehen können, dass wenn jemand Fische züchtet, dass er das auch optimal macht. Das waren ja keine Baumarkt-Fische.

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass von den "Neuen" noch welche übrig bleiben.
 

May

Mitglied
Hallo Petra,

diese ,,Bakterienunverträglichkeit" gründet nun mal auf ein schlechtes Immunsystem und schlechter Anpassungsfähigkeit.

Auch bei Züchtern gibt es gute und schlechte.

Gruß Astrid
 

Florian911

Mitglied
2 Stück im Filter gefunden heute, keine Ahnung wie die überhaupt da rein sind. Habe ja sogar den Garnelenschutz vor den Ein und Auslässen. Rüberspringen halte ich auch für nahezu unmöglich, so hoch ist das Wasser nicht.

Damit sind alle 10 leider kaputt.

Vielleicht erkennt ja jemand was auf den Bildern.
 

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Florian911

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Ja hab ich. Haben auch die Wasserwerte verglichen die ziemlich gleich sind. Er hat dafür keine Erklärung. Finde es halt schwer zu sagen was es ist. Wasserwerte sowieso nicht sonst würden meine andern ja auch nicht noch leben die schon seit 2 Wochen drin sind bzw. Wäre da garantiert wenigstens einer von gestorben wenn die Werte lebensfeindlich sind. Ich prüfe auch mindestens 3x die Woche die Wasserwerte, seit dem Vorfall jetzt sogar täglich die wichtigsten Werte.
 

cheraxfan2

Mitglied
Deine Wasserwerte sind es nicht, das sagen schon die Muschelkrebse. Wenn irgendwas mit dem Wasser wäre, wären sie die ersten die verschwinden. Es bleibt als Erklärung nur eine BUV. Rein theoretisch könnte es beim Transport zu einem Ammoniakanstieg gekommen sein und die Tiere starben an den Spätfolgen, aber das ist ein theoretisches Konstrukt, selbst in den versifftesten Tüten sterben nie alle, wenn sie da lebend raus kommen. Ich habe absolut keine Ahnung was da los war.
 

Florian911

Mitglied
Ich werde jetzt vorsichtshalber 2 Wochen meine anderen beobachten und dann bei einem anderen Verkäufer mein Glück versuchen.
 

cheraxfan2

Mitglied
Hi,
es ist halt so, wenn das eine BUV war, dann sitzt der Erreger bei Dir im Becken. Wenn Du jetzt neue Fische einsetzt kann dasselbe noch einmal passieren. Es ist möglich das die toten Fische (nicht nur direkt sie, der Stamm aus dem sie sind) beim Züchter lange Zeit keinen Kontakt zu fremden Bakterien hatten und deswegen besonders empfindlich sind.
 


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