Ich habe noch nie Wasserwerte gemessen, lasse alle mögliche Chemie (Wasseraufbereiter) weg, kippe 1-2 mal die Woche ca. 50% neues, unbehandeltes Leitungswasser ins Becken (nicht kalt), dünge nicht und beleuchte wohl abends viel zu lange.
Nun ja... Ich habe ein paar Algen, deshalb habe ich nun eine Beleuchtungsmittagspause eingestellt. Und ich habe unter empfohlener Dosierung etwas "Anti-Algen-Mittel" reingekippt.
Das Leitungswasser hier in Bremen und Niedersachsen ist allerdings sehr gut!!! dHg 6,3 aus der Leitung usw.
Als ich noch Wasseraufbereiter und den ganzen "Scheiß" in "MEIN" Becken gekippt habe, roch es immer unangenehm... Nun würde ich ohne mit der Wimper zu zucken ein Glas aus dem Becken trinken. Es "duftet" gesund und die Fische (ausser Salmler) und Apfelschnecken vermehren sich wie blöde. Hab schon viel Schwertträger und Guppynachwuchs. Die Fische sind sehr Farbenprächtig und haben eine absolut gesund erscheinende Größe (bei 100 Liter).
Die schon fast ausgewachsene Gabun Riesenfächergarnele hat sich grade gehäutet, d.h. sie wächst und fühlt sich wohl...
Die Pflanzen wachsen so schnell, das ich alle 1-2 Wochen gut die Hälfte wegschneiden kann, und das Becken immernoch schön dicht bewachsen ist, und das ohne Dünger...
Fische habe ich 2 Tage nach der Einrichtung eingesetzt, allerdings habe ich altes Filtermaterial etc. verwendet (keine Starterbakterien). Einen Tag lang gabs ne Algenblüte, kurz nach Neueinrichtung, die ich mit einigen TWWs schnell in den Griff bekommen habe. Gestorben sind nur "alte" Neons, die ich von meinem Vater übernommen habe...
Alles BESTENS!
Aber ich bin auch kein Vorbild! :twisted:
Ich bin ein Gefühlsmensch und handle auch bei den Aquarien nach Gefühl...
Achtung: Es kommt auch immer ganz stark drauf an was für ein Leitungswasser man hat! Also bitte nicht meine Methoden nachmachen!
Gruß
