hanshipp schrieb:
...Achja es ist eine Anubias nana...
Hi Achim,
zu Garnelen und Krebsen würde ich keine Anubias mehr setzen. Ich habe mit denen unwissentlich meine CPO's gehimmelt.
Ich hatte die Krebse schon ein paar Monate und sie waren superfit. Dann habe ich meine aufgebundende Anubia beschnitten und die Krebs waren innerhalb von fünf Tagen alle tot.
Anfangs war mir dieser Zusammenhang gar nicht klar und ich habe überall rumgefragt, woran denn bitte meine CPO's so plötzlich gestorben sein könnten - allgemeine Ratlosigkeit!
Dann bin ich auf eine Verkäuferin gestoßen, die sofort fragte, ob da Anubias im Becken waren. Als ich auch noch sagte, dass ich sie beschnitten hatte, war für sie die Sache klar, das habe sie schon häufig gehört. Sie hat auf meinen Wunsch extra noch eine diesbezügliche Anfrage an Dennerle geschickt.
Die Antwort von Dennerle war eindeutig: Zu Garnelen und Krebsen keinesfalls Anubias! Die Anubias geben bei Verletzungen einen Saft ab, der für die Wirblellosen giftig ist und häufig mit dem Tod der Tiere endet.
Also darf man die Anubias auf gar keinen Fall im Becken beschneiden, aber auch schon das 'Knabbern' der Tiere an den Pflanzen ist für die giftig.
Für Fische besteht keine Gefahr.
Auch bei meiner nachträglichen Recherche im Netz bin ich häufiger auf diese Warnung gestoßen. Auch vor Cryptocorynen wird bei Wirbellosen gewarnt.
Allerdings kenne ich einige Garnelen-Halter, die Cryptocorynen und Anubias im Becken haben und da passiert gar nichts.
Also, mir persönlich wäre das Risiko zu hoch, ich würde diese Kombi nicht noch einmal wählen.
Viele Grüße von Henny