Hallo!
Züchter brauchen Generationen von Tieren, um ein bestimmtes Merkmal auszuprägen. Die Evolution braucht unter Umständen Jahrtausende, um Lebewesen an andere Bedingungen anzupassen. Und nun sagt jemand: "Dreh mal die Temperatur runter, dann können die auch mal unterhalb ihres Toleranzbereiches aushalten."
Natürlich kann der ein oder andere Fisch mehr aushalten als andere, aber das Optimum liegt woanders und nicht an einem Grenzwert.
Wenn du dich selbst bzw. deine Abwehrkräfte per Sauna konditionierst, funktioniert das sicherlich ganz prima, Millionen Nordmänner machen es vor. Menschen sind allerdings nicht wechselwarm und unsere Körper sind in bestimmten Grenzen in der Lage die Temperatur selbst zu regeln. Das kann ein Fisch nicht.
Nun schreiben einige, dass es eben funktioniert. Kennst du jemanden, der auch geschrieben hat, als er es mit dem gleichen Tier nicht getan habe (oder es wieder "nur" in den bisher bekannten optimalen Wohlfühlbereich zurück geführt hat), wurde das Tier anders/schneller/fieser krank?
Nur weil ein Tier nicht krank wird, lässt dies null und keine Rückschlüsse darauf zu, ob es allein an dieser grenzwertigen Konditionierung liegt.
Ne, sorry - für mich ist das schlicht Mumpitz, solange bis jemand daher kommt und mir glaubhaft machen kann, dass er es in langen Studien selbst erfahren hat. Und demjenigen müsste ich schon weit vertrauen.
Ob du mir vertraust, musst du selbst wissen.

Und an der Physik, bzgl. länger andauerndem Absinken bei höherem Ausgangswert, kommst du auch ohne mich nicht vorbei, gell.
Grüße
Paul
PS: Ich würde mich gern belehren lassen, wenn es jemand glaubhaft machen kann.