Knoblauch und die Folgen

Hallo,

nachdem zwei Platys vermutlich Fräskopfwürmer hatten, las ich, dass zur Bekämpfung von Darmparasiten und Würmern eine Behandlung mit Knoblauch wirksam wäre. Es wurden verschiedene Dosierungen angegeben, die bis zu 1 Zehe pro Liter Wasser gingen.

Am Montag habe ich daher 5 Knoblauchzehen in mein 200er Becken zerquetscht. Am Anfang stürzten sich die Fische noch gierig auf den Knoblauch. Am nächsten Morgen starb einer der von Würmern befallenen Platys, der vorher allerdings schon geschwächt war.

Am Abend starb auch ein bis dahin gesunder Platy. Die anderen Fische fressen nicht mehr. Die Atmung und Farbe ist normal, aber alle Fische halten sich jetzt am Boden auf. Die Sumatrabarben verhalten sich noch relativ normal und fressen auch, die Keilfleckbarben stehen im Schwarm (das tun sie nur bei Stress), die Platys liegen auf dem Beckenboden und sind völlig apathisch. Zwei Mollys schwimmen normal, meiden aber die Wasseroberfläche. Ich habe seit Dienstag abend 3x 70% Wasser gewechselt, aber keine Änderung im Verhalten der Fische feststellen können. O2 ist genug im Becken, Nitrit nicht nachweisbar.

Ich würde gerne ein weiteres Fischsterben vermeiden, habe aber keine Idee, was ich noch tun kann... vielleicht weiß hier jemand, was der Knoblauch genau getan hat, und wie entsprechend den Fischen geholfen werden kann...

Vielen Dank!

Gruß

Mokantin
 


Joern

Mitglied
Hi

versuche, sie ordentlich zu füttern, damit das, was im Darm drin ist, schnell wieder raus kommt.

Wenn das nicht hilft....neue Fische

Das Knoblauch kritisch ist, kann man an verschiedenen Stellen nachlesen.

Sollte auch gegen Planarien helfen. Die Planarien sind munter weiter gekrabbelt, meine L134 lagen auf dem Rücken....

Also, wenn irgendwas zu Therapieren ist, dann richtig.
Richtig heitß ein an den Erreger / Parasiten angepaßtes Medikament, dessen (Neben-)Wirkung man schon kennt...

Ökologisch - dramatrisch endet oft dramatisch !

Gute Besserung !
 
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