Kieskörnung 5-8mm?!

Hallo,
da mir keiner auf meinen Komplexen Fragenthread antwortet werde ich jetzt einfach nach und nach die Fragen einzelnd klären.
Und so meine erste Frage:
Kann man bzw ist es Ratsam Kies mit einer Körnung von 5-8mm zu nehmen?
Es soll ein schön bewachsenes Gesellschaftsbecken werden...
Wachsen die Pflanzen in dem Untergrund an?
Können auch auf dem Boden lebende Fische mit leben?
Also Wesle und Dornaugen?
(Welse sollte ja immer im Gesellschaftsbecken vorhanden sein oder nicht?!/ und Dornaugen sind für mich ein MUSS :D )


Gruß Thomas
 


bierteufel

Mitglied
einfachich schrieb:
Hallo
Welse können sich an dem groben Kies die Barteln verletzen. Mit Dornaugen kenn ich mich nicht so aus.
Gruss
hallo

Ich wusste noch garnicht, dass Harnischwelse oder Schwielenwelse oder Bratpfannenwelse oder ........
Barteln haben. Geht doch bitte bei "Welsen" nicht immer gleich von Panzerwelsen aus.

....

... zu den Dornaugen: man liest einiges... vorallem daß sie Sand brauchen. Ich denke das ist kein muß .. sie sind bezüglich Untergrund sicher mit allem vertraut. Wenn man liest, dass sie Flüsse raufwandern zum laichen, dann kann man vermuten, daß sie dort auch anderen Boden vorfinden. Meine wühlen recht selten im Sand.

Gruß Arne


P.S.: Wenn man es genau nimmt, er schreibt auch nichts von Welsen ;)
 

mausilibaer

Mitglied
Hallo,

Dornaugen wühlen genauso gerne im Sand herum als auch im groben Kies.

Ob es ihnen nun stinken würde wenn entweder kein Sand oder kein Kies da wäre kann ich jetzt aber nicht beurteilen. :wink:
 

bierteufel

Mitglied
FKS schrieb:
Moin,
bierteufel schrieb:
Ich wusste noch garnicht, dass ... Schwielenwelse oder Bratpfannenwelse oder ........
Barteln haben.
Oh. Dann haste ja heute wieder was dazugelernt.
http://members.nusurf.at/dani_nimmervoll/fotos/aquarium/gros/Hpim0054.jpg
http://www.wassernatur.de/imgs/brati2.jpg
http://www.scotcat.com/images/peckoltia_braueri3.jpg

Hi Frank

Danke für die nachgetragenen Links. Hatte vorher schon nachgeschaut....

Welsartigen (Siluriformes) sind eine Ordnung der Knochenfische
Das Maul ist von Barteln umgeben, die als Geschmacks- und Tastorgane dienen.

Gruß Arne
 


der_andy

Mitglied
Hi,

um mal auf die Bepflanzung zu lenken ... :mrgreen:
da wo ich bisher was zu dem Thema gelesen habe - Walstad, Kasselmann - wurde eher zu dem feineren Kies geraten (bzw. "grober Sand" ;) ). Begründet wird der Ratschlag damit, dass da die Wurzeln noch gut eindringen können und andererseits der Porenraum groß genug sei, dass ein guter Stofftransport stattfindet.
Ich glaub denen das. Die haben mehr Ahnung als ich. Mit meinem laienhaften Verständnis fällt es mir auch schwer, mir vorzustellen das 6-8mm Kies für feinere Pflanzen wirklich günstig ist zum wurzeln.
Obwohl ich nicht sagen kann, dass unsere Erfahrungen mit feinen Körnungen (typischer Baumarkt-Quarzsand) "schlecht" seinen...

Wenn dich gröberer Bodengrund wirklich reizt ... es wird Dir sicher nicht der Himmel auf den Kopf fallen, wenn Du es doch ausprobierst.

Grüße,
Andy

PS: Klugscheißerfrage: Ist Kies nicht per Definition abgerundet. Sonst wäre es doch Splitt oder Schotter ... oder liege ich da falsch?
 
Hi,
Begründet wird der Ratschlag damit, dass da die Wurzeln noch gut eindringen können und andererseits der Porenraum groß genug sei, dass ein guter Stofftransport stattfindet
In der Tat ist diffusiver und dispersiver Stofftransport in Lockersedimenten (ja, ich weiß...) bei dem hier diskutierten Korngrößen-Spektrum weniger von der absoluten Korngröße, als von der Sieblinie abhängig. Also von einem mittelkörnigen Sand zu einem feinen Kies zB tut sich da nicht viel. Beobachtungen zu gehemmtem Stofftransport bei Sanden basieren idR auf einer großen Sieblinie oder aber vermehrter Einlagerungen von Organika, Kalkausfällungen &Co.
Klugscheißerfrage: Ist Kies nicht per Definition abgerundet. Sonst wäre es doch Splitt oder Schotter ... oder liege ich da falsch?
Kommt drauf an mit wem du redest. Nach der Din 4022 ist die Bezeichnung allein Korngrößenabhängig. Aber frag da mal nen Gartenbaumeister. Der erzählt dir was anderes... DIN 18196 z.B.
 
Tombox schrieb:
Hallo,
da mir keiner auf meinen Komplexen Fragenthread antwortet werde ich jetzt einfach nach und nach die Fragen einzelnd klären.
Und so meine erste Frage:
Kann man bzw ist es Ratsam Kies mit einer Körnung von 5-8mm zu nehmen?
Es soll ein schön bewachsenes Gesellschaftsbecken werden...
Wachsen die Pflanzen in dem Untergrund an?
Können auch auf dem Boden lebende Fische mit leben?
Also Wesle und Dornaugen?
(Welse sollte ja immer im Gesellschaftsbecken vorhanden sein oder nicht?!/ und Dornaugen sind für mich ein MUSS :D )


Gruß Thomas

Hallo
Es stimmt schon das er nicht genau schreibt, welche Welse er meint aber er hat sie erwähnt, und man will ja nur helfen.
Gruss :D
 
Hallo
Es stimmt schon das er nicht genau schreibt, welche Welse er meint aber er hat sie erwähnt, und man will ja nur helfen.

Richtig weil ich habe da ja auch ne Frage mit versteckt die übergangen wurde :D

(Welse sollte ja immer im Gesellschaftsbecken vorhanden sein oder nicht?!/ und ...)
Also braucht man welche? Ich dachte da schon an Panzerwelse oder was ist zu empfehlen?
 
Hi,
1. man braucht keine Welse (wofür?)
2. Corydoras und Konsorten sterben nicht weil man sie auf Kies hält. Auch schmilzen da keine Barteln oder schneiden die sich das Gesicht damit blutig.
3. Wer ein Becken einrichtet, für das Corydoras o.ä. vorgsehen sind, soll doch einfach feinen Quarzsand nehmen.
 


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