Kati und Ani



Stinnes

Mitglied
Hi,

Kati und Ani ist so´ne Art Osmoseanlage die direkt am AQ betrieben wird.
Die Funktionsweise ist aber anders, die Härte wird hierbei mit Hilfe von Salzsäure entzogen. (genaue Funktionsweise kann bestimmt noch jemand erklären bzw. kann man der Beschreibung entnehmen.)

Den Wasserwechsel kann man sich aus meiner Sicht nicht sparen, da man durch ihn neue Pflanzennährstoffe einbringt.

Ansonsten kann da Baumfalke bestimmt noch einiges sagen. Glaube, er betreibt so´n Ding :wink:
 
Was ich mir darunter vorstelle? Das der KH, GH und der PH gesenkt wird. Nitrat etc. entzogen wird. Ich will ja nur wissen ob sich das lohnen würde. Ich habe nämlich ein 112l Becken mit der BIOCO2 Anlage. Ich filtere zusätzlich über Torf. Zurzeit habe ich PH auf 6,8 und KH auf 2. Wenn das ne dauerlösung wäre, wäre das ja ganz Praktisch dann bräuchte ich den Torf nicht. Ich kapier nur nicht ganz wie das mit dem Verschnitt von Leutungswasser ist und und und....
 
Hi,

@Andresas
Ansonsten kann da Baumfalke bestimmt noch einiges sagen. Glaube, er betreibt so´n Ding
Richtig, aber nur einen Kati.


@Mario

Hier mal was aus einem anderem Artikel von mir:

Ionenaustauscher (Voll (Kati + Ani)- und Teilentsalzer (Kati)):
Hierbei werden mittels Kunstharze die entsprechenden Härtebildner absorbiert. Der komplette Ionenaustauscher besteht aus zwei Säulen. Einmal dem Kationenaustauscher (Kati) und einmal dem Anionenaustauscher (Ani). Der Kati entfernt Karbonate und Hydrogenkarbonate und der Ani Nichtkarbonate wie z.B. Sulfate. Der Kati wird an einem Wasserhahn angeschlossen und der Ani an dem Kati. Das Leitungswasser läuft also zuerst in den Kati und von dort in den Ani. Das aus dem Ani kommende Wasser hat jetzt einen KH und GH von 0. Man kann den Kati auch alleine benutze, aber nicht den Ani. In diesem Fall wird der Anteil des KH vom GH entfernt. Haben die Kunstharze ihre Sättigung erreicht, müssen sie regeneriert werden. Dabei halten die Kunstharze des Ani in der Regel doppelt solange wie die des Kati. Der PH ist meistens auch schon recht sauer, was aber nicht lange vorhält. Die Senkung des PH geschieht durch CO², was sich beim durchlaufen bildet. Entweicht dieser, pegelt sich der PH zwischen 6,5 und 7 ein. Eine nachträgliche Feinregulierung bleibt also nicht aus. Ebenso kann sich soviel CO² sammeln, dass bei einem übermäßigen Wasserwechsel Sauerstoff ausgetrieben wird. Fische kommen somit in Atemnot und hängen an der Wasseroberfläche, ähnlich den Symptomen einer Nitritvergiftung. In solch einem Fall einfach eine Membranpumpe einschalten und Wasserwechsel machen. Um dem Vorzubeugen, das Wasser eine Tag stehen lassen bzw. mit einer Membranpumpe eine Stunde belüften. Ebenso könnte man eine Wasserstrahlpumpe zwischen schalten. Wie dies im Detail geht kann ich nicht genau sagen.
Der Nachteil ist die Regenration, da sie mit etwas Aufwand verbunden ist. Man arbeitet mit Säuren und Laugen welche nicht ganz ungefährlich ist.
Es gibt noch eine andere Form des Ionenaustauschers, der aus einem Mischbettharz besteht. Diese besteht aus nur einer Säule, in der beide Harze vermischt sind. Dieser kann somit auch nicht regeneriert werden, da beide Harztypen unterschiedlich regeneriert werden müssen. Nach dem Verbrauch muss das Mischbettharz komplett ausgetauscht werden.
Den Ionenaustauscher direkt ans Aquarium mittels Tauchpumpe anschließen würde ich nicht. Die Gefahr, dass der gesättigte Ionenaustauscher das gesammelte „Härtekonzentrat“ wieder abgeben würde, wäre mir zu groß.

http://www.aquaristik-live.de/viewtopic.php?p=25711#25711

Ich betreibe genau den Kati von den/der Vertreiber/in.

Zitat von ****:
Kati und Ani Mini

sind das Einzige, das die Aquaristik perfekt macht,

und es gibt keine Alternative dazu.
Wie interessant. Warum hat sie denn nicht jeder. :frech:

Kati und Ani

ersparen Ihnen die CO2 Anlage,

denn in jedem Aquarium wird CO2 gebildet, das u.a. auch

durch die Atmung der Fische abgegeben wird.
Das ich nicht lache. :roll:
Richtig ist, das die Anlage CO² abgibt. Was aber wenn zuviel vorhanden ist? DAnn wird Sauerstoff ausgetrieben und die Fische hecheln an der Oberfläche rum. Habe ich selbst gehabt bei mir.

Die Pflanzen geben CO2 ab und

dieses kostbare CO2 ist nur bei einem pH Wert unter 7

wieder für sie verfügbar.
Ist mir neu. :study:

Mit Kati und Ani können Sie jeden gewünschten Wasserwert

konstant einstellen, und Sie haben bei KH 3 und pH 6,5,

26,91mg / l CO2 in Ihrem Aquarium.
Der CO²-Wert ist mir persöhnlich zu hoch. :evil:

Glauben Sie bitte nicht,

die Wasserwerte mit Osmose oder CO2

in den Griff zu bekommen ,

denn das ist ein Irrtum auf Ihre Kosten.
Verkaufsmanier wie sie primitiver nicht sein kein. :|
So ne Lüge habe ich schon lange nicht mehr gehört.

Mußten Sie vorher alle zwei Wochen einen

herkömmlichen Wasserwechsel machen,

so verlängert sich dieser mit Kati und Ani zum

indirekten Wasserwechsel auf einige Wochen oder mehr ,

je nach Schadstoffansammlung.
Eine völlig falsche Aussage. Sowas kann man nicht pauschalisieren.

Wie der indirekte Wasserwechsel funktioniert,

wie einfach und billig die Regenerierung ist und

weitere Infos dazu, sende ich Ihnen gern per Mail unter
Halte ich nicht für richtig. Den Ionenaustauscher direkt ans Aquarium mittels Tauchpumpe anschließen würde ich nicht. Die Gefahr, dass der gesättigte Ionenaustauscher das gesammelte „Härtekonzentrat“ wieder abgeben würde, wäre mir zu groß. Ich esse ja auch nicht alle Zutaten eines Kuchen einfach hingeworfen und behaupte der Apfelkuchen war lecker.

Fazit:
So eine Anlge ist schon gut. Bloss unter den Fakten wie sie im Link angeboten werden, ist das nicht richtig. Man sollte genau wissen wie man sie einsetzen will.
 
Mir geht das hauptsächlich um meine Roten Neons da ja ein leicht sauren PH haben müssen. Der Torf würde dann ja wegfallen. Aber ich kann das ja nicht so beurteilen darum Frage ich ja erst hier weil dem Text zufolge klingt das ja sehr vielversprechend.
 
Hi Mario,
Wenn das ne dauerlösung wäre, wäre das ja ganz Praktisch dann bräuchte ich den Torf nicht. Ich kapier nur nicht ganz wie das mit dem Verschnitt von Leutungswasser ist und und und....
Ist es aus meiner Sicht nicht.
Deine bisherige Methode ist schon gut so. wenn, dann lege dir lieber eine CO²-Anlage zu mit PH-Messfühler. Die gibt dann soviel CO2 ab wie du den PH haben willst. Dürfte bei deinen jetzigen Werten kein Problem sein. Ist zwar etwas teurer aber sicherer und effektiver.

PS: Solange dein PH bei 6,8 ist, gehts den R. Neons schon gut. Du kannst ja eventuell eine Torfkanone einsetzen. Die bringt ordentlich was und ist wesentlich preisgünstiger. Verschneiden müsstes du zwar noch. Doch das ist leichter wie es sich anhört.
 


A

Anonymous

Guest
Also bei Deinen wasserwerten von PH<7 und KH bereits 2 (wirklich so niedrig?, dann sollte der PH Wert eigentlich noch etwas niedriger liegen), reicht doch die BioCO2 Anlage aus, um den PH-Wert weiter zu senken bzw. zu halten. Sollte doch alles prächtig gedeihen, da bei dem niedrigen KH Wert das CO2 für die Pflanzen voll verfügbar ist.

Mit Torf sollte der PH noch weiter gesenkt werden können. Solange keine Kalkhaltigen Materialien im Becken sind, bleiben die wasserwerte auch recht konstant.

Einen Ionenaustauscher (Teil/Vollentsalzer) wäre angebracht, wenn nur recht hartes Wasser zur Verfügung stehen würde. Damit lassen sich dann sehr niedrige Härtewerte und damit PH-Wert einstellen.

Es gibt ein gewisses "Gleichgewicht", d.h.bei niedrigen KH-Werten hat man auch einen niedrigen PH-Wert, da das CO2 frei verfügbar und nicht an die Karbonate gebunden ist. Eine CO2 Düngung kann dann in der Tat überflüssig sein, da genug CO2 durch Fische/Pflanzen und bakterieller Abbau gebildet wird.
Es gibt in der Tat einen Gleichgewichtswert an verfügbarem CO2 bei entsprechenden Härtewerten. Das CO2 kann man austreiben durch Belüftung.
Das sollte man auch, wenn man den Kati benutzt. Durch die starke KH-Senkung wird sehr viel CO2 aktiviert, was den PH-Wert stark senkt. Das Wasser sollte also vor dem Einfüllen ins Becken entweder abstehen über Nacht oder durch starke Belüftung das CO2 ausgetrieben werden. Dann liegt der PH-Wert des Katiwassers etwa bei 6-6,5.
Mit Kati+Ani fällt der PH-Wert nicht so stark und man kann die Kombi auch im Becken verwenden, als sogenannter indirekter Wasserwechsel.
Damit wird auch Nitrit,Nitrat, Phosphat, Schwermetalle usw. entfernt. Allerdings muß man Nährstoffe und Spurenelemente nachdosieren, da auch entfernt.
Allerdings kann man damit in der Tat die Intervalle des echten Wasserwechsels lange hinauszögern. Solange die Schadstoffkonzentrationen nicht zu hoch sind, muß man auch nichts wechseln.
Bei meinem Becken mit HMF und sehr gutem Filtermaterial wechsle ich das Wasser nur alle paar Monate.

Die Gefahr, dass die Ionen wieder abgegeben werden bei Erschöpfung der Harze sehe ich nicht. Es wird halt nichts mehr ausgetauscht. Man sollte auch Harze mit indikator verwenden, dann sieht man auch die Erschöpfung uns weiß wann regeneriert werden muß.

Als Dauerlösung im Aquarienkreislauf würde ich die Ionenaustauscher allerdings nicht betreiben. Das macht keinen Sinn. Man muß im Prinzip nur einmal das Wasser richtig einstellen und dann nur beim Wasserwechsel wiederverwenden. Ansonsten ist Kati/Ani dann arbeitslos.

Wenn man bereits weiches Ausgangswasser hat, braucht man diese Geräte IMHO eh nicht.

Ansonsten kann ich die Aussagen der Verkäuferin aber nur bestätigen. Das ist im Prinzip so richtig. Man kann die Austauscher auch genau so betreiben.
Habe aber ein Gerät von Gralla Aquarientechnik. Die Qualität der Geräte ist sehr gut und der Preis paßt auch.

Viel Spaß noch....
:D
 


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