Filtervolumen zu AQ Volumen

A

Anonymous

Guest
Hallo !

mir wurde gesagt das nicht allein der Filterdurchsatz(liter pro stunde) sondern auch das Filtervolumen(fassungsvermögen des Filterkastens) auf die AQ grösse zugeschnitten sein sollte(grösseres filtervolumen= mehr bakterien)

wieviel Liter Fassungsvermögen braucht mein Filter für zB 400 liter AQ inhalt?
gibt es da ne formel bzw ein verhältnis? 1:100? mehr ,weniger?


ciao
 


Hallo.
Bei 400Liter AQ-Volumen sollte der Filter min. 1000Liter pro Stunde schaffen. Dieser vom Hersteller genannte Wert verringert sich durch einsetzen der Filtermaterialien und später nach und nach durch zunehmende "verschmutzung" der Filtermaterialien.

Grösseres Filtervolumen ist NICHT gleich mehr Bakterien -
denn die Masse der Bakterien ist abhängig von Futtermenge/Nahrungsangebot.

Ein grösseres Filtervolumen ist aber auf jeden Fall ein Vorteil denn die Standzeit des Filters ist in der Regel abhängig von der Größe.

Ich filtere mein 840Liter Becken mit 2 Stück JBL CP500 Aussenfiltern und reinige meine Filter nur 1 bis 2 mal pro Jahr.
 

bierteufel

Mitglied
@ Pfannenschwinger, das war zwar eine Antwort aber irgendwie nicht auf die Frage.


Ich habe hier gelesen, was ich auch plausibel fand, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen.


Vorallem der Querschnitt! ein einem schmalen Filter mit Hoher leistung hat das Wasser durch den Filter eine höhere Geschwindigkeit als in Filtern mit breiterem Querschnitt. Demnach strömt es schneller an den Bakterien kulturen vorbei, ausserdem haben die bakterien mehr mühe sich "festzuhalten".

Demnach sollte der Querschnitt, wenn möglich, mit größerer leistung auch größer werden. Würde man jetzt die Höhe des Filters beibehalten, ergibt sich automatisch ein größeres Volumen.

Eine Faustformel kenne ich nicht, ich selbst verlasse mich auf ein vernünftiges Verhältnis von Literleistung zu Querschnitt.

Aber wie gesagt, ich hab hier schon etwas zu dem Thema gelesen.... ganz intressant ist es auch bei Mattenfiltern, denn dort wird auch die Mattengröße so gewählt, dass sie zur Literleistung passt.

Also verwende bitte mal die Suchfunktion, hier sollte sich einiges zu dem Thema finden

Gruß Arne
 
@ bierteufel,
Faktoren wie Höhe und Querschnitt des Filters sind aber nur relevant wenn man sich einen Filter oder ein Filterbecken selbst bauen möchte.

Bei Aussenfiltern neuester Generation (Eheim,JBL,usw) sind Höhe und Querschnitt schon in vernünftigem Verhältnis berechnet.
Beeinflussen kann man hier jedoch Pumpenleistung und Filtervolumen indem man einen Filter entsprechend geeigneter Größe kauft ...also lieber eine Nummer größer als die max. angegebene AQ-Größe.

z.B.: für 400L AQ Inhalt einen Filter für Becken bis 600Liter kaufen und nach Bedarf Durchfluss drosseln.

PS:dein Beitrag hat die Frage von BlueFire aber auch nicht beantwortet, denn er fragte nach dem Verhältnis zwischen AQ-Größe zu Filtervolumen und Filtervolumen zu Bakterienmenge.
 
Pfannenschwinger77 schrieb:
also lieber eine Nummer größer als die max. angegebene AQ-Größe.

z.B.: für 400L AQ Inhalt einen Filter für Becken bis 600Liter kaufen und nach Bedarf Durchfluss drosseln.


Hallo René,

so habe ich das auch gemacht :)
180L Aquarium und Außenfilter für Aquarien bis 350L.
Ich denke so habe ich genug Spielraum :)


Gruß Patrick
 
A

Anonymous

Guest
Hallo bluefire,

da scheinst Du meine Antwort auf Deine PN irgendwie nicht richtig mitgenommen zu haben,
bzw. extrahierst hier nur einen Ausschnitt. :schuettel:

Ich hatte Dir geschrieben, das bei Becken ab einer gewissen Größe die meisten Außenfilter zwar eine ausreichende Pumpenleistung, aber im Verhältnis dazu ein nur geringes biologisches Reinigungsmoment besitzen (Teichfilter mal außen vor!).

Wenn Du allerdings nur Fische in Deinem Becken pflegst, die eher einen schwachen Stoffwechsel haben, dann kann ich mich anschließen, dann ist die entsprechende Nitrifikation sicherlich ausreichend. Dennoch ist mir kein Verfahren bekannt, dass die biologische Filterleistung im Verhältnis "messen" kann, bzw. sich jemand in der Aquaristik je die Mühe gemacht hätte dem nachzugehen.

Für eine "gute" Bakterienpopulation ist aber nicht nur die ausreichende Ansiedlungsfläche maßgeblich, sondern auch die Geschwindigkeit des Wassers, mit denen die Nährstoffe an sie herangetragen werden und natürlich deren Menge. Ist die Geschwindigkeit zu hoch, können die Bakterien die Nährstoffe einfach nicht "erwischen" (einfach ausgedrückt). Von daher ist eben für die biologische Reinigung eine eher geringe Umwälzung des Beckeninhaltes zuträglich.

Da Außenfilter aber auch die mechanische Reinigung gewährleisten sollen, (also hohe Umwälzung von Nöten ist) entsteht genau da meines Erachtens die Crux. Hohe Wasser-Geschwindigkeit bei verhältnismäßig wenig "Fläche". Das von mir zitierte Filterbecken hat da den Vorteil, aufgrund der längeren "Strecke", durch das mehr an Fläche mehr Nitrifikation passieren zu lassen. Wissenschaftlich bewiesen ist das allerdings meines Wissen nach nicht.
Zudem ja der Filter auch nicht der einzige Bakterienherd im und um das Aquarium ist!

Und das alles ist wiederum vom Gesamtkonzept Deines Beckens abhängig,
also Wassermenge, Besatz und (ganz wichtig) Pflanzen!
Sonst ist das Endprodukt Nitrat im Becken ein hervorragender Dünger, allerdings auch für die lieben Algen :mrgreen:

Dennoch werde ich mich hüten zu behaupten, dass ein Außenfilter (oder wie bei pfannenschwinger77 ja sogar 2!) in entsprechender Dimensionierung das Wasser nicht gut reinigt. Ich aber habe für unsere Kiste dem Filterbecken den Vorzug gegeben habe, allerdings aus noch anderen Gründen

Du hast da eine Frage gestellt, die zwar im Allgemeinen sehr interessant ist, aber für mich etwas an weiterem Zusammenhang vermissen lässt, oder war das jetzt nur mal so und rundherum :?:

Gruß
Bernd ;-)

P.S. Zum Lesen dazu vielleicht das hier:
http://www.aquacare.de/info/veroeff/bak2_nf/bak2_nf.htm#Physikalische und chemische Verfahren
 


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