Beleutungszeit!? So ok?

huhu...

ich ma wieder. ich hab ja noch ein bissl mit fadenalgen zu kämpfen und hab deshalb die beleuchtungszeit geändert, weil ich gelesen hab, dass so weniger licht um so weniger können sich die algen vermehren :shock:

naja. jednefalls hab ich die zeit jetzt von 8uhr morgens bis 12. dann ne 3 stündige mittagspause bis 15 uhr und dann bis 21 uhr!
was sagt ihr dazu? die algen sind schon weniger geworden. hab ja auch alles befallene rausgenommen und sauber gemacht!

Lg Penny
 


A

Anonymous

Guest
Ehrlich gesagt halte ich von der Beleuchtungspause nicht viel,
eher im Gegenteil. Die Photosythese der Pflanzen wird unterbrochen und läuft danach langsam wieder an, während die Algen schon kräftig assimilieren.
Ich denke, dass man dieses Problem auch besser über die Wasserwerte in den Griff bekommt!
Lieber die Photosynthese der Pflanzen stärken - Nährstoffe... - und dafür die Beleuchtungspause weglassen!
 
Hi,

@ naturefighter

ich glaube da vertust du dich etwas bzw verwechselst es.
Die Mittagspause ist eigendlich nur Positiv anzusehen, da die ALgen mit dieser Beleuchtungspause ein Problem haben. Die Pflanzen kommen damit super klar, und es ist ja dadurch das Tagsüber die Pause ist ja auch nicht stockfinster. Dadurch stellen die Pflanzen die Photosynthese nicht komplett ein.
Die Pflanzen brauchen 10-12h komplett für die Photosynthese egal ob mit oder ohne Pause. Hauptsache es wird 10-12h beleuchtet.
In den Heimatsorten ist es ja auch nicht unendwegt hell. Auch da gibt es Regentage wo es den ganzen Tag nicht hell wird, oder es einfach nur wolkig ist. Dies wird dann auch ein wenig simuliert.

LG Tanja
 
A

Anonymous

Guest
Das mag sein, aber in deinem Becken ist es dann dunkel! Die Grenze an verwertbarem Licht wird nicht erreicht! Schau doch mal dein Becken an, wie lange die Pflanzen für die Photosynthese brauchen und im Gegensatz dazu die Algen!!!
In der Natur ist immer genügend Licht zur Photosynthese da!
Wie gesagt, ich halte es für pflanzenbiologisch falsch. Algen haben eine andere Ursache als die Beleuchtung!
Warum sollte dann der Satz gelten - ein guter Pflanzenwuchs löst Algenprobleme?
 
Hi

ähm Hallo??? Hast du dir meine Becken mal angesehen?
Ich habe so ziemlich den besten Pflanzenwuchs den ich haben könnte, und das mit einfachen T8 Röhren. Ich habe keinen Fitzel Algen im Becken trotz das aus der Leitung nen PH4 Wert von 1.0mg/l rauskommt.
Ich halte anfällige und schwer zu haltende Pflanzen, die mit meinem Licht und meiner Beleuchtungspause sehr gut klar kommen.
Zudem ist es in meinem Becken nicht stockdunkel, wenn Beleuchtungspause ist. Oder hast du keine Fenster in deiner Wohnung und sitzt im finsteren Raum? :wink:
Und wenn die Pflanzen damit so ein Problem haben, und Algen nicht, wieso empfiehlt jederman dann bei Algenproblemen meistens das Becken für ein paar Tage abzudunkeln????
(Neben anderen Paramethern)

LG Tanja
 
A

Anonymous

Guest
Eine Abdunklung über mehrere Tage ist was anderes! :!:
Problem 1: Warum soll bei der Beleuchtungspause die Photosynthes
weiter laufen, wenn gleichzeitig der Co2 Gehalt ansteigt?
Dann assimilieren auch die Algen weiter???
Problem 2: Man will damit einen Mangel an Stoffen ausgleichen - nichts
anderes - dann kann man auch gleich die Stoffe sinnvoll
ergänzen oder?
... 8)
 


Hi,

hmm dann les dir das mal durch....
"Die Mittagspause bringt die Pflanzen aus dem Rhythmus."

Die Pflanzen richten ihren Stoffwechselrhythmus nicht an der Länge der Beleuchtungsphase, sondern der Länge der Dunkelphase aus. Während eine selbst mehrstündige Unterbrechung der Hellphase keinen Einfluß hat, reicht bereits kurzzeitiges, nur minutenlanges Licht in Vollmondstärke während der Dunkelphase, um um den Rhythmus zu stören (nach Sitte/Ziegler/Ehrendorfer/Bresinsky, "Strasburger Lehrbuch der Botanik"). Das so in Mode gekommene "Mondlicht" oder "Nachtlicht" bewerte ich in dieser Hinsicht wesentlich kritischer, zumal die oft dazu verwendeten superhellen LEDs ein Vielfaches der Vollmondstärke erreichen.

Die Behauptung ist falsch!
Zitat aus:
http://www.hereinspaziert.com/Mythen/Mittagspause.htm

LG Tanja
 
A

Anonymous

Guest
Und warum soll es dann gegen Algen helfen? Die sind ja auch "Pflanzen"!
 
Hi

Seit mehreren Jahren wird über eine mehrstündige Beleuchtungspause innerhalb der Gesamtbeleuchtungszeit sehr kontrovers diskutiert. Erstaunlich ist dabei weniger die Diskussion selbst, sondern die Schärfe, mit der vor allem die Gegner der Empfehlung diese Diskussion führen.

Die Empfehlung lautet, etwa in der Mitte der Gesamtbeleuchtungszeit von 10 Stunden, eine ca. 4-stündige Pause einzulegen. H.-J. KRAUSE stellte schon 1981 fest, dass in Aquarien und Naturbiotopen mit optimalem Pflanzenwuchs auffallend oft überraschend niedrige Sauerstoffgehalte zu finden sind. Ganz offensichtlich korrelieren relativ niedriger Sauerstoffgehalt, in der Folge niedrige Redoxspannung, verbesserte Nährstoffverfügbarkeit, gesundes Pflanzenwachstum und dadurch bedingt weitgehende Algenfreiheit. Übertrieben starke Dauerbeleuchtung ohne Pause führt letztlich zu Nährstoffmangel, der unbedingt z. B. mit Tagesdüngung ausgeglichen werden muss, oder es kommt zu verstärkter Algenbildung.

Mit der „Mittagspause“ wird vor allem bei stark beleuchteten Aquarien ein für die Pflanzen gefährlich werdender Sauerstoffgehalt normalisiert, sanfte Reduktion wird ermöglicht. Pflanzen profitieren von dieser Normalisierung, weil sie unter anderem während solcher Ruhephasen gefährliche Sauerstoffradikale abbauen können. Erfreulicherweise scheint die Beleuchtungspause immer mehr Anhänger zu finden. Jüngstes Beispiel ist ein Artikel von Gerhard OTT2 in „Aquaristik Fachmagazin & Aquarium heute“, in dem er gleich mit mehreren liebgewordenen aquaristischen Ammenmärchen zum Thema „natürliche Beleuchtung“ aufräumt.

Ganz allgemein lässt sich zum Licht nur sagen, dass es nicht unmittelbare Auswirkungen darauf hat, ob Algen sich massenhaft vermehren oder nicht. Vielmehr steuert das Licht (und hier vor allem die Lichtstärke) zusammen mit anderen Faktoren das Pflanzenwachstum. Und die Pflanzen sind es, die als Konkurrenten im Kampf um Licht und Nährstoffe den Algen mehr oder weniger Entwicklungschancen lassen. Gut beleuchtete, ausreichend mit den essentiellen Nährstoffen versorgte und deshalb sehr schnell wachsende höhere Wasserpflanzen lassen keine Algenplage aufkommen. „Gut für Pflanzen, nicht gut für Algen“ ist ein Widerspruch in sich, der nur durch Einfügung des Wortes „deshalb“ entschärft werden kann.
Zitat aus: Algenseite

Konnte ich dich jetzt endlich überzeugen?

LG Tanja
 
A

Anonymous

Guest
:)

danke für die Seitentzips erstmal!
Ich glaub, wir reden jetzt aneinander vorbei!
Ich sage nicht, dass es schadet, ich sage auch nicht, dass es unnatürlich ist!
Ich sage nur: Die Einführung einer Beleuchtungspause alleine reicht nicht!
Denn es gibt das Problem, dass es Becken mit Beleuchtungspause gibt und mit Algen! Und es gibt Becken ohne Beleuchtungspause und ohne Algen! Das kann dann logischer Weise nicht der ALLHEILFAKTOR sein!
 
Hi,

achsooooooooooooooooooooo*gg
Sag das doch gleich....
Nee das alleine die Beleuchtungspause Algen entfernt mein ich ja auch nicht. Man muss erstmal den grund finden. Dies kann an Nährstoffüberschuss liegen, durch zuviel Dünger, zuwenig Wasserwechsel, zu wenig Pflanzen, zuviele Fische und zuviel Futter, schlechte Beleuchtung (alt und/oder falsche Röhren) zuviel Strömung usw usw.....
 


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