--> AQ komplett verändern...

Hallo :)

Ich habe ein 160l Aquarium und möchte dieses mal etwas anders gestalten. Das heißt keine Neons etc, da ich diese ca. 6 Jahre in meinem Aquarium halte. Das wird nun mit der Zeit etwas langweilig.
Die Fische habe ich schon meinem Freund versprochen. Welche das genau sind könnt ihr in meinem Profil nachlesen.
Da ich nun aber noch nicht ganz weiß was ich mit dem AQ machen könnte, wollte ich euch mal um etwas Rat bitten.

MfG Adrian
 


Hi,

na so wird das doch nix.

Wasserwerte
Vorlieben (aquaristisch)
In welche Richtung soll die EInrichtung gehen
usw.

Ein paar Vorgaben solten schon sein.
 
Hi Frank!

Da haben wir schon die ersten Probleme :wink:
Ich hab nämlich keinerlei Ahnung wie das werden soll...
Wasserwerte waren beim letzten Messen vor ca.4 Wochen:
pH: 6,4
KH: 3°d
GH: >6°d
NO2: 0 (mg/l)
No3: 10 (mg/l)
 
Hi,

da du ja keine Eingrenzungen vorgenommen hast, kann ich dir nur schreiben, wie ich an sowas ran gehe.

Ich persönlich finde es immer ganz nett, wenn es gelegentlich auch Nachwuchs im Becken gibt. Richtig spannend wird es wenn es sich dann noch um brutpflegende Arten handelt.
Damit bin ich dann bei einer Art, die für das Becken dominierend ist. Bei mir kommen da nur Buntbarsche oder Labyrinther in Frage.
Dann bin ich der Meinung, so ein Fisch kann gar nicht klein genug sein, da dass Wasserangebot im Vergleich zur Natur doch etwas klein ist.
Dadurch verbleiben dann für mich nur noch Zwergbuntbarsche bzw. Colisa, Trichopsis und Bettas.
Weiterhin finde ich Becken spannend, die einen Biotop nachstellen, also nur Fische aus einer Region (Auch enn ich das überhaupt nicht einhalte :wink: )
Und auf jeden Fall müssen da satt Pflanzen rein und ein nicht gefärbter Bodengrund, bei mir Sand.
Bleibt also ein Asienbecken, Südamerika oder Westafrika.
Besatzvorschläge:

1. Asienbecken
2-4 Colisa chuna (Honigguramis) oder
2 maulbrütende Bettas (B. coccina etc.) oder
2-4 Trichopsis vitatta
ca. 20-30 Bärblinge (Rasbora brigittae, R. urophtalmoides etc.)
ebtweder 8 Dornaugen oder 6 Schachbrettschmerlen.
So ein Becken mit 112 l habe ich in etwa (sind noch drei Apistogrammoides drin). Wenn man ehrlich ist, ist das totlangweilig, die Bettas stehen rum und warten dass eine Müla vorbeischwimmt, die Bärblinge stehen im Blätterwald und tun nicht viel und meine Hara jerdoni warten dass es dunkel wird. Durch die Brutpflege der Cichliden und der Bettas wird das aber wieder raus geholt. Als einziges Becken wäre mir das zu "langweilig".
Man kann evtl. bei den Bettas auch noch ein paar Halbschnäbler dazu setzen, um die eier ich auch permanent rum.

2. Afrikabecken
Ein paar Pelvicachromis, bloß nicht die pulcher. Es gibt da tolle Arten und Farbvarianten. P. taeniatus, roloffi etc.
Oder Nanochromis.
Und dann verließen sie ihn... In Afrika fallen mir dann nie kleine Fische oder Bodenfische ein, also mit Südamerika kombinieren

3. Südamerika
Ein Pärchen / Trio Apistogramma. Die Auswahl ist da gewaltig.
Oder als Offenbüter ein Paar Laetacara.
Dazu unbedingt eine Haufen Panzerwelse. Da gibt es auch Arten satt. Ich finde ja auch die Zwergarten sehr spannend (Corydoras pygmaeus, C. hastatus, C. habrosus). Die sind aber etwas scheuer als die größeren.
Dann noch einen Schwarm Zwerziersalmler (Nannostomus) dazu und gut ist. Oder falls zu bekommen, die kleine Form der Beilbäuche. Dann aber das Becken gut abdecken.

Die Vorschläge lassen sich natürlich auch kombinieren.

Oder ein reines Artbecken:
Killifische finde ich auch immer spannend, habe ich aber Null Ahnung von.
 
Hi Frank!

Erstmal danke das du dir die Mühe gegeben hast um mir das zu erklären :wink:
Ich hab mir das jetzt mal durchgelesen und mir gefällt ein Südamerika Becken super :)
Irgendwie hört es sich gut an und schaut gut aus.
So dann noch etwas andere Fragen:

Könnte ich in einem Südamerika Becken dann einen HMF einbauen? Oder gibt es da vielleicht Probleme? Weil im Moment bin ich mit meinem Aussenfilter alles andere als zufrieden...
Ausserdem habe ich im Moment Kies und lese hier immer wieder das Sand besser wäre? Stimmt das? Zum einen ist es natürlich auch ein Kostenpunkt und Sand sieht finde ich auch schöner aus.

MfG Adrian
 
Hi Adrian,

klar ein HMF ist in einem Südamerikabecken überhaupt kein Problem.

Sand empfinde ich optisch als schöner und ist sowohl für die Panzerwelse wie auch für die ZBB optimal. Die PW gründeln gerne und die ZBB wühlen während der Laichzeit ein wenig, dafür ist Sand erforderlich.

Man muß nur drauf achten, dass man möglichst feinkörnigen Sand bekommt.

Anbei nochmal ein Update meines 200l Beckens mit 50 kg Sand. (Kostet ca. €18 ).
Ich weiß, ich habe immer noch die Fotorückwand, ich trau mich noch nicht die abzunehmen. :oops: ) Außerdem beachte man, dass in dem Becken ca. 40 Fische drin sind. die sieht man auch erst bei genauerm Hinschauen.
 

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