35 l Bettabecken



percarius

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Macht das Sinn nachträglich noch irgendwelche flüssigen Starterbakterien hinzuzugeben? Falls ja, welche? Becken ist halt sehr klar, die Pflanzen wachsen verdammt gut, der Filter läuft.
 

Julmond

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Gib dem Aquarium soviel vom Fischfutter hinein, so viel du ihn füttern würdest.
Dann bildet sich schomal eine gewisse Bakterienkultur im Tank.
Bei Starterbakterien sagen die einen so, die anderen so.
Ich für meinen Teil gebe angepaßte Startbakterien hinzu,
da ich unserem Wasser nicht über den Weg traue und das Aquarium mit aqua-spezifischen Bakterien laufen lassen möchte.
Schaden tun sie nicht und kosten auch nicht die Welt.

Lieben Gruß Jella
 

percarius

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So, kurzes Update:

Der Fisch ist bis nächste Woche Samstag reserviert, kein Problem. Freue mich riesig auf ihn!!! Vielleicht hole ich den auch nächsten Donnerstag, mal sehen. Ich habe heute einen Wasserwechsel mit 10 l gemacht, reicht hoffentlich. Zudem hatte ich den ersten Nitrit Tröpchentest gemacht, Ergebnis: ca. 0,1 mg/l (schwierig abzulesen, war irgendwie ein Zwischending denke ich, farblich eher noch orange also leicht unter 0,1 mg/l evtl.). Ich bin froh darüber, da die Nitrifikation offenbar läuft!Überlege ob ich morgen oder Freitag wieder testen soll. Was ist eure Erfahrung, hebt der JBL Nitrit Test echt für 50 Tests? Ich hoffe, dass der Peak jetzt bald kommt und es am Wochenende schon wieder abfällt. Aktuell habe ich kein Futter da …

Im Becken sind mir kleine Tiere auf der Oberfläche aufgefallen, Flöhe??? Schlimm?
Mit der Mulmglocke hatte ich noch einige Pflanzenreste im Becken belassen.
 
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percarius

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Ja das wird schon, positiv denken. Ich hoffe nur, dass sich Nitrit jetzt zum Peak aufbaut und dann abfällt. Sobald der Fisch da ist wäre meine Idee sofort Wasserwechsel zu machen sobald Nitrit nachweisbar ist, egal wie hoch. Hoffentlich verzögere ich damit das weitere Einfahren nicht zu sehr, eine Wahl habe ich dann ja eh nicht.

Irgendwie grübel ich trotzdem noch ob ich nachträglich Bakterienstarter reingeben sollte oder ob es den bislang etablierten Prozess stören würde …
 

percarius

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Da die Bakterien substratgebunden auf den Oberflächen von Pflanzen und Deko siedeln, kannst du mit Wasserwechsel nichts verzögern.
Das ist natürlich richtig was du sagst und zutreffend für die Bakterien. Aber das Nitrit befindet sich meines Wissens ja überwiegend im Wasser gelöst. Wenn ich das verdünne durch Wasserwechsel würde doch auch der "Reiz" auf den Bakterienstamm, sich zu vergrößern, abnehmen?

Beim Wasserwechsel fiel mir auch auf, dass einige abgestorbene Pflanzenreste auf dem Boden liegen und verroten. Teilweise gibt es schon etwas Mulm. Das sollte doch den gleichen Effekt bieten wie auf das leere Becken zu Füttern, oder?

Ich weiß halt nicht so richtig ob überhaupt ein großer "Peak" an Nitrit kommen wird. Vermutlich bleibt es eh deutlich unter 0,5 mg/l, weil ich so viele schnell wachsende Pflanzen habe. Mittlerweile frage ich mich ob dass nicht eher kontraproduktiv ist, weil die Pflanzen durch das rausziehen der Nährstoffe andererseits ja die Vermehrung der Bakterien einschränken? Naja, nachgewiesener Nitritwert gestern zeigt ja, dass die nitrifizierenden Bakterien dabei sind ihr Werk zu verrichten. Mal schauen. Ich mach mir irgendwie zu viel Kopfkino, aber hoffe halt, dass Nitrit bei 0 mg/l ist am Vortag wo ich den Fisch abhole ...
 
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Wotilas

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Ja das wird schon, positiv denken. Ich hoffe nur, dass sich Nitrit jetzt zum Peak aufbaut und dann abfällt. Sobald der Fisch da ist wäre meine Idee sofort Wasserwechsel zu machen sobald Nitrit nachweisbar ist, egal wie hoch. Hoffentlich verzögere ich damit das weitere Einfahren nicht zu sehr, eine Wahl habe ich dann ja eh nicht.

Irgendwie grübel ich trotzdem noch ob ich nachträglich Bakterienstarter reingeben sollte oder ob es den bislang etablierten Prozess stören würde …
Bis das Pfützchen wirklich eingefahren ist - also in dem biologischen Gleichgewicht ist, das sich durch alle beeinflussenden Faktoren ergibt - vergeht sowieso eine längere Zeit, denn jedes Mal, wenn Du was änderst (und bei einem so kleinen Becken können sich auch kleine Eingriffe schon drastisch auswirken), kann sich auch das biologische Gleichgewicht ändern. Ist wie eine Wippe, nur komplexer *g* Wenn Du jetzt was reinkippst, wrd das die derzeit laufenden Prozesse beeinflussen (oder Du kippst was rein, das nichts beeinflusst, dann kannst Du es dir aber auch sparen) - ob das nachher gut oder schlecht ist, weißt Du erst hinterher.

Also abwarten und Tee trinken bzw. beobachten und kräftige Wasserwechsel, wenn tatsächlich Nitrit anfällt. Wenn Dein Fisch drin wohnt, hältst Du halt öfter mal ein Teststäbchen rein, Nitrit zeigt das (bei mir jedenfalls) zuverlässig an (ich teste ja ab und zu mit Tröpfchen gegen; am Anfang habe ich täglich einen Teststreifen reingehalten, als sich nichts veränderte, nur noch hin und wieder, jetzt teste ich so alle 10 Tage um den Wasserwechsel herum oder wenn ich Bedarf sehe). Wenn Du dir große Sorgen machst, machst Du das am Anfang halt 2x am Tag, sind ja genug Streifen in so einem Röhrchen.
 

percarius

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Ja mein Plan ist, sobald der Fisch drin ist, 2 mal am Tag zu testen. Wenigstens die ersten Tage danach. Ich wäre da auch nicht zimperlich, sobald es nachweisbar ist, egal wie hoch die Konzentration ist, würde ich direkt Wasserwechsel machen. Ich habe halt auch Sorgen vor Langzeitschäden, die ja schon ab 0,1 mg/l auftreten können. Sterben werden die Fische unter 0,3 mg/l ja vermutlich nicht, aber muss ja alles nicht sein.

Ich werde jetzt sowieso täglich weiter testen. Solange kein Fisch drin ist, Wasserwechsel ab 0,2 bis 0,3 mg/l? Dann sehe ich halt den "wahren" Peak/Maximalwert nicht, aber irgendwann wird es ja trotzdem nicht mehr steigen bzw. abfallen. Ich stimme dir aber zu, eingefahren hin oder her, jede Veränderung (und dazu zählt nunmal auch der Besatz mit einem Fisch, löst anfänglich ein Ungleichgewicht aus; die Frage ist nur die, wie schnell das System dieses ausgleichen kann). Am Vortag des Einsetzens werde ich sowieso einen großen Wasserwechsel machen, sodass Nitrit bei 0 mg/l liegt. Nach dem Einsetzen sehe ich dann weiter. Notfalls muss ich jeden Tag wechseln, ist dann halt so, oder? Die Woche nach Ostermontag habe ich Urlaub, daher passt es mir gut. Ich kann in dieser Woche intensiv testen und Wasserwechsel machen. Nach dieser Woche sollte der erhöhte Pflegeaufwand dann aber hoffentlich nicht weiter nötig sein, weil ich danach ja wieder arbeiten muss ...

Angenommen heute weise ich kein Nitrit nach, könnte das ja ggf. noch mit dem gestrigen WW zusammenhängen. Sollte Nitrit dann aber auch am Wochenende ausbleiben, dann schlussfolgere ich, dass der Nitritpeak gering war bei mir (was mich bei meinem Setup auch nicht wundern würde) und überwunden ist). Weitere Änderungen in Form eines eingesetzten Fisches können dann natürlich die Werte wieder beeinflussen.

Allgemeine Frage noch: Ich habe noch nie Ammonium gemessen. Reicht es aus, Nitrit zu messen und zu prüfen? Nitrit ist ja das Folgeprodukt von Ammonium, insofern kontrolliert man das ja indirekt. Anders gefragt: ist es gefährlich für den Fisch wenn ich Ammonium nicht teste?

Und kurzer Realtalk bitte: Welche Nitritwerte sind denn WIRKLICH unbedenklich? Wo liegt eurer Erfahrung nach die Grenze wo ihr sagt, also ab da muss schnellstens was passieren?

Und großes Sorry an euch alle, dass ich mich hier so reinsteigere und viel zu viel Schreibe ... will hier niemanden belästigen, falls das so rüberkommt.
Was gerade in meinem Kopf vorgeht ist einfach, ob ich nachträglich noch mit Bakterienstarter "impfen" soll oder nicht. Will das mit dem Fisch nächste Woche einfach nur bestmöglich über die Bühne bringen ...
 
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elchi07

Moderator
Teammitglied
Wie bereits gesagt: Mach dich nicht verrückt. Wenn du unbedingt willst, miss alle 12 Stunden ob Nitrit vorhanden ist.
Wenn Nitrit nachweisbar ist - großen Wasserwechsel von 80% machen.
Mach dir um die Bakterien keinen Kopf. Die vermehren sich trotzdem. Im Idealfall wird Nitrit sofort zu Nitrat umgewandelt und Nitrit ist deshalb nicht nachweisbar.

Chill mal etwas und hab Geduld - in der Ruhe liegt die Kraft. :)
 

percarius

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Kleines Update meines Tigerlotus. Im Hintergrund entfaltet sich ein Blatt, Schwimmblatt?

Zum Nitrittest:
Es ist irgendwie nie richtig zuzuordnen (diese Farbe gibt es auf der Skala nicht und sie ist sehr blass …). Ich hätte es gesagt es ist irgendwas um die 0,1 mg/l, wie seht ihr das? Niedriger ist dann richtig gelb, höher richtig tief pink? Die Tatsache, dass es trotz Wasserwechsel gestern immer noch bei 0,1 mg/l liegt lässt auf einen baldigen Peak vermuten? Bin selbst erst wieder Sonntag daheim und mache dann evtl. einen WW, je nachdem wo der Wert dann liegt (WW sinnvoll, wenn er gestiegen ist, oder?). 0,1 mg/l ist aber noch kein Drama für den Kafi? Unabhängig davon mache ich auch dann. WW bis Wert 0 ist, sobald der Fisch drin ist.

Der Streifentest zeigt 0 mg/l an, komplett weiß!!! Also kann es doch nix dramatisches sein?
Wie steht ihr zu Sera Nitrivec? Überlege es als Notfallplan zu holen. Wasserwechsel und dann Nitrivec hinterher kloppen :).

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Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Der Streifentest zeigt 0 mg/l an, komplett weiß!!! Also kann es doch nix dramatisches sein?
Nein, nicht dramatisch, alles ok. Lass einfach mal laufen;)
Wie steht ihr zu Sera Nitrivec? Überlege es als Notfallplan zu holen. Wasserwechsel und dann Nitrivec hinterher kloppen :).
Brauchst du nicht. Einfach, wie Roman schon sagte, 80 % Wasserwechsel. Notfalls später nochmal, und später nochmal, solange bis es passt.
Falls es passiert, musst du da einfach durch. Aber, ein paar Mal 20 oder 30 Liter Wasser zu wechseln ist jetzt auch kein Drama. Das schaffst du schon
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percarius

Mitglied
Ich überlege ob ich Futter vorab besorgen soll oder direkt beim Aquaristikshop bei der Abholung fragen soll was die Füttern.
Mein Plan wäre folgendes:

- 1 hochwertiges Pellet/Granulat Futter (Flockenfutter eher nicht)
- 1 hochwertiges gefrorenes Futter (Daphnien oder sowas); oder wäre gefriergetrocknet besser?
- Evtl. diese Larva Sticks von Tetra als besonderer Leckerbissen

Später dann noch etwas Lebendfutter mit dieser Hobby Aufzuchtschale. Urzeitkrebse, oder was anderes? Bin für Anregungen dankbar. Bin ein bisschen wählerisch was das Futter angeht, soll gutes Futter mit viel Protein sein, was der Farbgebung und Vitalität des Tiers zu Gute kommt.
 

elchi07

Moderator
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Wichtig ist vor allem, weil du nur einen Solisten im Becken hast, dass du nicht zuviel fütterst. Frostfutter sind oft so Tafeln mit einzel entnehmbaren Würfeln - da dürfte ein Würfel zu viel sein. Deshalb ruhig gefriergetrocknetes Futter und wenn du dazu noch Artemia (deine Uhrzeitkrebse) in der Hobby-Schale schlüpfen lässt, hast du Lebendfutter, welches du dann auf mehrere Futtergaben aufteilen kannst. Und ob Granulat oder Flocken (was spricht dagegen?) als Trockenfutter - da musst du sehen, was er gerne nimmt. Aber auch da nicht zu viel füttern. Alles, was der Fisch nicht frisst von der Futtermenge, die du ins Becken gegeben hast, belastet letztendlich das Wasser.
 

percarius

Mitglied
@elchi07 danke für deine Antwort. Frostfutter sind häufig Tafeln mit entsprechenden Einzelwürfeln, korrekt. Ein einzelner Würfel wäre natürlich (!) zu viel pro Fütterungseinheit. Dann müsste man es immer wieder auftauen und einfrieren. Ich hatte früher (nicht nur meinen Betta) häufig damit Abends gefüttert. Ich hatte immer das Gefühl, den Tieren damit etwas gutes zu tun. Gefriergetrocknetes Futter hatte ich bisher noch nicht benutzt, wäre aber eine interessante Alternative, muss ich mal schauen.

In Bezug auf das Flockenfutter: Du sprichst schon die richtige Thematik an, nämlich zu viel Futter, dass dann auf den Boden sinkt und dort vergammelt. Meiner Erfahrung nach ist Flockenfutter häufig sehr fein. Ich sehe da so ein bisschen die "Gefahr", dass zu viel am Fisch vorbeirieselt in Richtung Boden. Vorteil wäre aber, dass er es von der Oberfläche nehmen kann. Dieses Granulat- oder Pelletfutter kann man je relativ gut dosieren, wobei die einzelnen "Körner" teilweise zügig absinken. Ich muss sowieso mal meinen Rhytmus finden, wieviel/wielange ich füttere pro Einheit. Generell plane ich morgens und Abends zu füttern. Aktuell ziehe ich einen Fastentag in Erwägung.

Ein kleines "Leckerchen" (z. B. die Larva Sticks von Tetra) zwischendurch würde ich ihm hin und wieder auch geben wollen :).
Ihr kriegt auf jeden Fall nächste Woche ein Bild von meinem Betta, er ist wunderschön. Ich kann es kaum abwarten, bin echt froh, dass ich so schnell zurück zum Hobby gekommen bin.
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Dann müsste man es immer wieder auftauen und einfrieren.
Das würde ich auf gar keinen Fall machen.

Wenn, dann musst du einen Teil vom gefrorenen Würfel abschneiden, den du dann ins Becken gibst und den Rest gleich wieder in den Froster zurück. Bloß nicht Aufgetautes erneut einfrieren. Während dem Auftauen beginnt im Prinzip die Verderbnis.

Ich taue Frostfutter auch nicht auf zum Verfüttern, sondern gebe es gefroren ins Becken. Bei dem warmen Aquarienwasser taut das Futter sowieso recht schnell auf und vor allem schwimmt der "Eiswürfel" naturgemäß oben. Aufgetautes Futter sinkt recht schnell nach unten. Dein Kafi nimmt aber lieber das Futter von oben und nicht vom Boden.
 


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