Zeolith oder Filtralith

Hallo,

ich bin gerade dabei die Körbe meines Außenfilters zu bestücken.
Jetzt bin ich mir nicht sicher ob ich das Zeolith nehme....das soll regenerierbar sein oder das Filtralith....soll biologisch sein.
Könnt ihr mir eure Erfahrungen schreiben, bzw mir den Unterschied erklären. Regenerierbar? Biologisch? Ich habe wirklich keine Idee was der Unterschied ist und vor allem was letztendlich besser für mein AQ (210 Liter Neueinrichtung) ist.

Viele Grüße Mellia
 


...das was unter dem ersten Link zu lesen ist, hatte ich schon gefunden, weil ich zunächst mit der Suchfunktion probiert habe etwas zu erfahren.
Leider gibt mir dieser Tread keine wirkliche Antwort auf meine Frage...auch der andere Bericht, ist kein Erfahrungsbericht und den hätte ich so gerne.

Gruß Mellia
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

und wozu braucht man so einen neumodischen Mist?

In meinem beiden Außenfiltern werkelt passend zugeschnittene Filtermatte. Funktionell, standhaft, ausdauernd, preiswert.

Gruß
Robert
 
@Robert
das hätte ich auch gerne gewusst, wozu das "neumodische Zeug" gut ist.

Ich kann doch in meinen Körben keine Fliesschichten stapeln....oder doch?

Dieses "Zeug" wird doch unumstritten angeboten und so hoch ist der Preis, zumindest für das Zeolith nun auch nicht.
Ich denke einige haben das in ihren Filtern, warscheinlich hat sich nur niemand Gedanken darum gemacht.
Und ich will immer alles verstehen....

Vielleicht kann ja doch noch jemand berichten?

Mellia
 
Hallo,

Becken 1 450 L ordentlicher Besatz, Eheim Außenfilter mit ca. 15 L Volumen, gefüllt: 2 Körbe Zeolith, 2 Körbe Matte

Becken 2 200 L ordentlicher Besatz, Eheim Außenfilter mit ca. 8 Litern Volumen, gefüllt: 1 Korb, Tonröhrechen, 2 Körbe Schaumstoffwürfel

Werte in beiden Becken: NO2 = 0, NH3/NH4 = 0- 0,25, NO3 = 0, PO4 = 0 - 0,25
(Das sind die Werte, die sich ohne Zusatzdüngung einstellen), beide Becken einigermaßen bepflanzt.

Heißt für mich, die Filtermaterialien sind identisch in der biologischen Wirkung.
Oder übersehe ich was bei der Funktion der biologischen Filterung. Bei mir soll die nur dem Stickstoffabbau dienen. Warum jetzt das Nitrat in beiden Becken verschwindet weiss ich noch nicht genau:
Mögliche Ursachen könnten sein:
1. Verbrauch durch Pflanzen
2. Denitrifikation im Filter
3. Denitrifikation im Boden (Sand)

Das mit der Denitrifikation ist wohl auch das einzige wirkliche Verkaufsargument für das Zeolith. Hier sollen sauerstoffarme Zonen entstehen, die die Denitrifikation ermöglichen. In einem normalen GEsellschaftsbecken nicht notwendig. Bei Überbesatz und keinen Pflanzen, mag das ein Argument sein.
 
Hallo,

Wenn es Naturzeolith ist (am Besten aus dem Baumarkt wenn mans schon braucht) dann bindet es mittelfristig (dauert mindestens 1 bis 2 Stunden um einen Effekt nachmessen zu können):
Chlor, Kupfer, phenolsche Verbindungen, Ammonium, Medikamente und Eisen - das sind die Stoffe, deren Reduktion ich selber gemessen habe. Wahrscheinlich werden noch etliche ander besonders Spurenelemente gebunden.
Nicht gebunden werden Phosphat und Nitrat.
Es verhindert bei frühem Fischbesatz garantiert nicht den gefährlichen Nitritanstieg - auch bei dem erprobten relativ geringen Besatz.

Insofern könnt ich mir nur ausnahmsweise eine sinnvolle Anwendung vorstellen.

mfG Anton Gabriel
 


Danke Frank...das nenn ich doch mal einen Erfahrungsbericht wie ich ihn mir gewünscht habe.
Daraus könnte man ja tatsächlich schließen, dass es völlig egal ist, was in den Filterkörben drinnen ist. Da wären tatsächlich Schaumstoffwürfel auf Dauer viel günstiger?
Erstaunlich eigentlich, dass dann noch so viele Leute das im Gegensatz zu Schaumgummi teure Zeolith kaufen.


Grüßle die nachdenkliche Mellia
 


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