verkäufer besatzvorschlag

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Anonymous

Guest
Hallo
wollte mir heute die Schmucksalmler holen in einem Aquaristik geschäft das bei uns relativ neu ist ,leider hatten sie keine da aber der Verkäufer hat mir einen Besatzvorschlag gemacht ,ich sagte ich müsse erstmal drüber nachdenken . Nun würde ich gern Eure Meinung dazu hören ,da ich mir nicht sicher bin ,ob der Verkaäufer Ahnung hat oder nicht und nur verkaufen will .
Also der Besatz wäre dann folgender :

schon drin :
6 Platys
4 Otocinclus
1 Antennenwels
ca10 Red Fire

hinzu sollten laut geschäft :
10 Keilfleckbarben
4-5 Panzerwelse
1 Pärchen Apistogramma
agassizii

so nun seit Ihr dran was meint Ihr dazu ?

Gruß Nicole
Aqua 112l
 


Hallo Nicole,

da hätte ich keine großen Bauchschmerzen. Das klingt ganz passend. Bei mir haben die Apistogramma die ausgewachsenen Garnelen am Leben gelassen, Nachwuchs ist da nicht durchgekommen. Und die Garnelen waren auch ziemlich unsichtbar. :mrgreen:
Aber das ist auch nichts Garnelen und Fische vergesellschaften zu wollen, entweder oder.

Was ein wenig falsch ist, sind die Platys, die benötigen eher härteres, alkalisches Wasser, der Rest mehr weichsauer. Wenn es nicht zu hart ist, sollte das aber ganz gut gehen.
 

Ebs

Mitglied
Hallo Frank,

fluethke schrieb:
Was ein wenig falsch ist, sind die Platys, die benötigen eher härteres, alkalisches Wasser, der Rest mehr weichsauer. Wenn es nicht zu hart ist, sollte das aber ganz gut gehen.

Liege ich evtl. falsch ?

Bisher glaubte ich immer, dass Lebendgebärende der Gattung Poecilia (wie Guppy, Molly, Segelkärpflinge) eher härteres Wasser brauchen, Vertreter der Gattung Xiphophorus (wie Platy, Schwertträger) dagegen weicheres und vor allem keinen Salzzusatz, wie bei den Poecilia oftmals empfohlen.
So z.B. auch nachzulesen bei H.J.Mayland: Süßwasser-Aquarium.

Gruß Ebs
 
Moin Ebs,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei mir Lebendgebärende in härterem Wasser einfach besser stehen (Hannover GH 15, Oldenburg GH 6)
Das bezieht sich auf beide Gattungen. In weichem Wasser habe ich die Tiere immer hinfälliger erlebt.

Allerdings ist die Variationsbreite der Tiere in der Natur wohl so breit, dass sich daraus keine allgemeine Empfehlung ableiten lässt:
"In ihren Heimatgewässern leben sie (Xiphophorus maculatus) in mittelhartem bis hartem Wasser (5°-30°GH bei einem pH-Wert zwischen 7-8)"; Roland Blankenhaus in Amazonas Nr. 16 S. 36

Das Poecilia reticulata aus härterem Wasser kommt, ist wohl auch nicht so. Durch das enorme Verbreitungsgebiet der Tiere findet man die auch an Weichwasserstellen und die kommen damit gut zurecht. Ich halte derzeit Micropoecilia picta, für die werden Leitfähigkeiten von 300 µS bis 1000 µS angegeben, mit und ohne Salzzusatz.
 


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