Pseudogastromyzon laticeps

Geoemyda

Mitglied
Heute möchte ich Euch gerne meine Pseudogastromyzon laticeps zeigen . Ich habe 7 Stück davon Ende Mai geholt . Beim Händler wurden sie als Pseudogastromyzon laticeps Purple Fin angeboten . Von P. laticeps gibt es 6 Typen die sich alle sehr ähnlich sehen ! Ich habe anhand der Zeichnung die sich seit dem Kauf der Tiere doch sehr verändert hat die Vermutung das es sich bei meinen Tieren um ,Purple fin` oder Purple blue oder Blue purple handeln könnte . Die genaue Zuordnung ist derzeit noch schwierig da sich die Tiere mit zunehmenden Alter noch weiter ausfärben . Als ich die Tiere gekauft habe sahen sie aus wie P. laticeps Typ 6 Red fin . Da sie aber im Laufe der letzten Monate andere Farb und Musterzeichnungen bekommen haben fällt dieser Typ 6 schon mal weg . Im laufe der nächsten Monate wird sich zeigen um welchen Typ es sich bei meinen Tieren handelt . Mein Bestand besteht aus 4 Weibchen und 2 Männchen ! Ein Tier von den 7 gekauften ist mir leider aus unbekannter Ursache verstorben . Am Vormittag noch gesehen beim fressen und am Nachmittag tot im Becken gefunden . Keine Verletzungen am Tier ersichtlich . Am 18 Juli konnte ich erste Paarungsaktivitäten bei den Tieren feststellen . Die Männchen dieser Art fächeln den Sand oder Kies unter einem Stein weg und in diese Grube werden die Eier abgelegt und die Grube wieder verschlossen . Diese Paarungsaktivitäten konnte ich in den nächsten Wochen öfters mal beobachten aber jungfische blieben zunächst noch aus . Meine Vermutung war das der Sand den ich im Becken hatte einfach zu fein für eine erfolgreiche Nachzucht ist da er die Eier wenn welche gelegt wurden einfach zu dicht umschließt und die Eier dadurch absterben oder die Larven aus der doch bis zu 5cm dicken Sandschicht nicht den Weg nach oben schaffen . Also wurde der feine Sand gegen Kies mit 3 bis 5 mm getauscht . Beim herausnehmen des Sandes konnte ich insgesamt 3 Gelege mit an die 60 Eier unter verschiedenen Steinen finden die in einer Tiefe von bis zu 5 cm vergraben waren . Also Sand raus und Kies rein ! Die Steine in Faustgröße und darüber habe ich diesmal nur auf die Kiesschicht von maximal 3cm aufgelegt . Dies dürfte der Schlüssel zum Erfolg gewesen sein denn am 8 September konnte ich die ersten Larven mit ca10mm im Becken entdecken . Die Jungfische werden von den Alttieren nicht verfolgt und so wachsen diese im Elternbecken heran . Die derzeitige Größe der Tiere liegt zwischen 2,5 und 3cm . Die Nachzucht dieser Art freut mich besonders da die Vermehrung bei Pseudogastromyzon nicht sehr häufig vorkommt und der Großteil der angebotenen Tiere aus Wildfängen besteht und da die Sterblichkeitsrate sehr hoch ist . LG Tony
 


Geoemyda

Mitglied
Wenn sich zwei Weibchen der P. laticeps um das Recht streiten wer sich mit dem Männchen paaren darf geht es genauso resolut zur Sache wie wenn zwei Männchen um ein Weibchen oder ums Revier kämpfen . Da gehts ordentlich zur Sache aber immer alles ohne Verletzungen ! LG
 


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