Ohrgitter-Harnischwels - Raspler oder Lutscher?

...und noch mal ich Newbie.

Für mein Aquarium hatte ich gedacht als Algenvertilger ein paar hübsche kleinbleibende Ohrgitter-Harnischwelse (ca. 5 Stück) einzusetzen. Auch darüber gab es verschiedene Meinungen. Mal heißt es, wenn sie keine Algen finden, raspeln sie eben von der Wurzel. Andermal heißt es, das sind "nur" Lutscher, die sich kein Holz abraspeln können und deshalb dann Tablettenfutter dringend brauchen.

Was denn nun? Raspler oder nur Lutscher? Oder können sie nur weiches Holz raspeln und hartes nicht? Welches Holz ist das welsfreundlichste?
An Unterernährung sollen meine Welse ja nicht sterben. :|
 


A

Anonymous

Guest
Hallo Hapalochlaena,

die Wurzel brauchen Otos für die Verdauung, nicht als Nahrung ;-)

Das mit dem Füttern ist bei Otos etwas heikel, wenn sie es nicht kennen.
Wenn sie aber erstmal auf den Geschmack gekommen sind, dann futtern sie alles, was ins Maul passt, also nicht nur Algen, sondern auch Trocken-, TK- und sogar Lebendfutter.
Und für gelegentliches Gemüse in Form einer Gurkenscheibe oder einem Brokkoli-Röschen sind sie immer zu haben...sofern sie erstmal gelernt haben, dass das essbar ist.

Gruss,
Britta
 
Hi,

Algenvertilger??
Du willst die Oto´s nur als Putztrupp?
Wie wäre es, wenn du Algenprobleme mit Ursachenbekämpfung löst?

Solltest du die Oto´s aber halten wollen, weil sie dir gefallen, dann schau dich mal hier auf der Seite um. Da gibt prima Tipps über Haltung und Pflege :wink:
http://otocinclus.de/
 
hi,

habe selbst leider nur noch einen oto, aber hatte ursprünglich die kleinen auch mal als sog. algenvernichter verkauft bekommen.

musste aber sehr schnell feststellen, dass sie sich herzlich wenig für algen interessieren.

insofern habe ich auch immer mit tabs und wafers gefüttert.
ausserdem natürlch die obligatorische gurke.
als ich wg. krankheit mal zimtstangen im aq hatte, waren die otos ganz begeistert und klebten tagelang an den zimtstangen fest.
ausserdem hingen sie auch immer gerne an der wurzel.die ist allerdings inzwischen so zugewachsen, dass man sie fast nicht mehr sieht.

der übrige oto hängt nun meistens an pflanzen.
also ob die jetzt raspeln kann ich auch net sagen ( späne hab ich nie gefunden :wink: )

aber zufüttern würd ich auf jeden fall.
gruss
anke
 
Hallo,

ich muss sagen ich mag die "Ottos" auch sehr gerne und das nicht nur als Algenvernichter oder Scheibenputzer.
Leider habe ich immer wieder schlechte Erfahrung mit ihnen gemacht. Sowohl ich, als auch meine Freundin haben uns schon "Ottos" gekauft, aber sie sind immer inherhalb von wenigen Wochen nach und nach verstorben.
Im Aquaristik-Fachgeschäft habe ich leider nur eine Hilfe bekommen die da lautete " Ja ja, da kann man schon mal Pech haben, dass sind sehr sensible Tierchen und die verkraften den Wasserwechseln oft nicht so gut."
Er meinte nicht den TWW bei mir zu hause, sondern einfach die Tatsache das sie in ein neues Becken gekommen sind.
Auf jeden Fall bin ich deswegen eher Vorsichtig, wenn es um den Kauf von ein paar "Ottos" geht. Ich will mir keine Tiere kaufen um sie bei sterben zu lassen, dass hat kein Fisch verdient.
Gibt es hier den ähnliche Erfahrungen, oder sind die "Ottos" am Ende doch viel anspruchsvoller als einem vermittelt wird??
 
Hi!
Bei mir scheinen die Otos nach anfänglichen großen Verlusten erst jetzt zu "funktionieren". Das Becken läuft nun ca. 6 Monate und die Tiere waren beim Kauf relativ groß und gut genährt... alle 5 neuen sind fit, von den 10 alten sind noch 2 übergeblieben :(

LG
Catharina
 
A

Anonymous

Guest
Moin moin,

Otos sind gar nicht so heikel, wenn man ein paar Grundregeln beherzigt.
Wir haben in allen unseren Becken jeweils Otos als Erstbesatz gehabt und hatten keine Ausfälle.

Verhungern ist eine mögliche Todesursache bei den Lütten, Stress eine andere und das ist meiner Meinung nach die weitaus grössere Gefahr.

Beim Erwerb unserer Otos haben wir darauf geachtet, dass sie bereits mehrere Wochen bei unserem Händler waren. Unsere ersten Otos lebten damals schon 3 Monate beim Händler, weil die irgendwie keiner haben wollte.
Das war unser Glück, daher hatten sie keinen mehrfachen Umsetzungsstress innerhalb kürzester Zeit.
Wir hatten auch drauf geachtet, dass sie bereits kleine Bäuchlein hatten und nicht ganz so gertenschlank waren.
Gefüttert hatten wir anfänglich das, was sie bereits vom Händler her kannten und haben sie dann nach und nach auch an anderes Futter gewöhnt.
Algen gab's in keinem der Becken und auch jetzt noch sind unsere Becken weitgehendst Algenfrei.
Verluste durch Verhungern hatten wir nur 1 und das auch nur deshalb, weil er aus uns unerfindlichen Gründen eine Maulverletzung hatte, die einfach nicht heilen wollte und er dadurch keine Nahrung aufnehmen konnte.
Aber von den Fischen, die wir im Dezember als allererstes in unsere 63l-Pfütze gesetzt haben, sind alle immer noch vollzählig vorhanden.

Gruss,
Britta
 


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