Nährboden wiederverwenden oder weglassen ?

Hallo,

erst Mal ein großes ''Servus'' an Alle, ist mein erster Post.

Meine Freundin hat ein 60er Becken.

Dort war folgender Besatz drin zum Schluss:
3xGuppys
1xMolly
1XAntennenwels

Obwohl wir uns haben beraten lassen in einem sogenannten Fachgeschäft, habe ich jetzt oft gelesen, dass das Becken wohl wesentlich zu klein ist für einen Wels. Mollys und Guppys waren es ursprünglich mehr, doch entweder sind sie gestorben oder ich habe sie verschenkt.

Leider ist der Wels vor 5 Tagen gestorben. Ich weiß nicht warum. War ungefähr 1 Jahr alt.

Wir haben uns jetzt entschlossen, die Guppys und den Molly an unsere Nachbarin abzugeben und wollen jetzt ein Aquarium mit Garnelen, Schnecken und vieleicht wenn es eine Sorte gibt die nicht so groß wird, Wels/e.

Das Becken läuft seit ca. 14 Monaten. Hatte in der Zeit einmal Flossenfäule drin und habe diese mit Mittelchen bekämpft.

Meine Fragen dazu nun:
1) Kann man den Nährboden wiederverwenden oder reicht es, die Pflanzen mit Düngekugeln und Bio-CO2 zu versorgen
2) Wenn der Wels einen Pilz oder nochmals Flossenfäule gehabt haben sollte, ist dann somit das Wasser auch damit belastet und reicht es einen großen Wasserwechsel zu machen ?
3 Braucht man für Garnelen und Schnecken eine spezielle Leuchtstoffröhre ?

Meine neue Ausrüstung:
Eheim 2222
Dennerle Bodenfluter 8W
6,5 Kg Anthrazit Kies
Eheim Heizstab
Bio CO2
3 Wurzeln

Freue mich auf zahlreiche Antworten :)

Schönes Wochenende

Gruß vom Dödel
 


A

Anonymous

Guest
Hallo (willst Du wirklich mit "Dödel" angesprochen werden?)

ich für mein Teil habe mit Nährboden die denkbar schlechtesten Erfahrungen gemacht. Der fängt leider manchmal an zu faulen, was den Wasserwerten nicht gerade förderlich ist.

Ich halte das für überflüssig. Nachdem ich in meinem 112er 4 Monate das Zeug drin hatte, habe ich es nach der Umgestaltung komplett entfernt (Ich habe mir wegen der Krebse ein 300er Becken angeschafft und das 112er in ein Thylobecken verwandelt).

Ich habe nun im Krebsbecken Terracottaboden drin, der wunderbar Mulm sammelt. Dadurch wachsen dort die Pflanzen wie bescheuert, ohne daß ich da jemals düngen müsste. Der Boden hat den Vorteil, daß die Körnung sehr groß ist und ganz glatt abgerundet. So findet der Nachwuchs dort auch viele Versteckmöglichkeiten.

Im Thylobecken habe ich Sand, auch ohne Nährboden. Dafür habe ich dadrin jede Menge TDS, die den Boden schön umgraben und so auch den Mulm unterarbeiten. Auch dort muß ich nie düngen, die Pflanzen wachsen fast genauso gut wie im Krebsbecken (die Temperatur macht ein paar von ihnen zu schaffen).

Ich an Deiner Stelle würde den Nährboden entsorgen und, falls benötigt, auf Dünger setzen. Denk ich aber nicht, denn Garnelen sind beim Fressen genausolche Ferkel wie Krebse und lassen viel am Boden liegen. Deswegen solltest Du Dir schon einmal Gedanken um Beibesatz machen, evtl. AS oder Corys, die die Reste verwerten.

Spezielle Leuchtstoffröhren brauchst Du für die Garnelen nicht, beim Licht gehts eigentlich meist eher um die Pflanzen als um die Tiere. Garnelen bevorzugen Schummerlicht, dann werden sie recht aktiv, während sie sich bei zu großer Helligkeit gern verkriechen.

Was die Flossenfäule angeht: Hast Du Medikamente verwendet? Dann solltest Du lieber ein paar große Wasserwechsel machen, bevor Du Garnelen einsetzt. Wirbellose (auch Schnecken) reagieren empfindlich auf Kupfer und viele Fischmedikamente.

Du solltest Dich vielleicht hier und hier erst einmal etwas in die Materie einlesen, bevor es zu Unfällen kommt, die Dir den Schlaf rauben ;o)
 
Nährboden

Klar, Ihr dürft mich Dödel nennen :)

Haben uns entschlossen das AQ ohne Nährboden neu einzurichten.

Vielen Dank für die Hilfe

Gruß vom Dödel
 


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