Letzte Besatzfrage

Hallo!

Ich habe nun mein 120-Liter AQ ganz gut zum Laufen gebracht und bin auch sehr zufrieden mit dem Besatz! Ich habe 18 Rote Neons, 2 M. ramirezi, 1 Schilderwels (der kommt wieder raus :oops: ) und 2 Panzerwelse drinn!

Die Fischis habe sich wirklich gut eingelebt und auch die Pflanzen wachsen ganz gut!

Jetzt wollte ich noch gerne nach Möglichkeit noch ein paar Garnelen einsetzen! Mir haben die Red-Fire-Garnelen gut gefallen...wollte Euch aber fragen was Ihr für Erfahrungen habt, besonders im Zusammenleben mit den Fischis!

Meine WW sind: kH 3, pH 7, gH 7

Bitte gebt mir konkrete Empfehlungen was für Garnelen (ich bin Anfänger...) ich reinsetzen könnte und wieviel von dieser Sorte!

Vielen Dank!
 


fornie

Mitglied
erzaue schrieb:

Da würde ich ein Problem sehen, zumindestens bei kleinen Garnelen.
Die Red Fire werden nicht so besonders groß, ich könnte mir vorstellen, dass die Barsche da mal "probieren" möchten. Bei adulten und semiadulten Amanogarnelen sehe ich keine Probleme was das gefressen werden angeht. Allerdings kann es sein, dass sie sich bedroht fühlen und dann wirst Du sie sehr selten zu Gesicht bekommen.
Ich persönlich halte jedwede Vergesellschaftung von Zwerggarnelen mit Barschen für Unsinn.
 
:cry:

Hm...na wenn das so ist bin ich zwar biisl traurig aber es bringt ja auch nix wenn ich sie dann nie sehe bzw die Barsche nicht mehr füttern muß :shock:

"Größere" Garnelen gibts wohl nicht?

Danke Dir
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Andreas,

zu den Garnelen kann ich Dir zwar nix schreiben, aber zu den Panzerwelsen.
Die nämlich solltest Du unbedingt aufstocken, da sie Gruppentiere sind und nicht unter 5 Tieren gehalten werden sollen, je mehr, desto besser.
Zwei sind da definitiv zu wenig.
Je mehr, desto weniger scheu, weil sie da die Sicherheit der Gruppe spüren, die sie brauchen.

Gruss,
Britta
 

fornie

Mitglied
Hallo Britta!
Braxa schrieb:
Die nämlich solltest Du unbedingt aufstocken, da sie Gruppentiere sind und nicht unter 5 Tieren gehalten werden sollen, je mehr, desto besser.
Zwei sind da definitiv zu wenig.
Im Prinzip hast du Recht, die Formulierung finde ich aber ein wenig zu dramatisch.
Wenn Du jeden darauf aufmerksam machen möchtest, der ein Gruppentier nicht in einer ausreichend großen Gruppe hält (was immer das auch heißen mag), dann kommst Du aus dem Schreiben nicht mehr raus.

Braxa schrieb:
Je mehr, desto weniger scheu, weil sie da die Sicherheit der Gruppe spüren, die sie brauchen.
Dazu mal ein kleines Beispiel.
Ich Pflege in meinem AQ einen kleinen Trupp (17 Tiere) bestehend aus drei Arten: C. sterbai, C. trilineatus und C. habrosus. Die C. sterbai und C. trilineatus durchstreifen das AQ immer zusammen, sobald sie aber eine Bewegung im Umfeld des AQ bemerken, flitzen Sie wie die Raketen ins Pflanzendickicht. Die C. habrosus schwimmen vorwiegend einzeln und die stört eine Bewegung nicht die Bohne.
Meine Schwester gehört auch zu denjenigen, die "unbedingt aufstocken" sollten. Sie hat nur zwei C. sterbai. Im Gegensatz zu meinem Trupp lassen die sich aber durch kaum etwas aus der Ruhe bringen.
Jetzt wüsste ich gerne: Warum gibt die Gruppe meinen Corys keine Sicherheit, während sich die zwei "Einzelkämpfer" bei meiner Schwester anscheinend sicher fühlen?
 


A

Anonymous

Guest
Hallo Fornie,

fornie schrieb:
...
Jetzt wüsste ich gerne: Warum gibt die Gruppe meinen Corys keine Sicherheit, während sich die zwei "Einzelkämpfer" bei meiner Schwester anscheinend sicher fühlen?

vielleicht aus dem gleichen Grund, warum Vitamin C-Mangel zu Skorbut führen kann, aber nicht zwangsläufig muss? ;-)

Ausser der Gruppensicherheit gibt es sicher noch die ein oder andere Bedingung, die dazu führt, ob Fische sich sicher oder unsicher fühlen, manche davon vielleicht ausserhalb unseres Erfahrungsschatzes oder der bisherigen Erforschung.
Und ich bin davon überzeugt, dass jeder Fisch, auch wenn das jetzt mal grob vermenschlicht ist, einen unterschiedlichen Charakter hat...manche sind mehr, manche weniger ängstlich.

Als das Becken mit unseren Corys noch im Flur stand, waren das auch noch kleine Schisser, die bei jeder Bewegung im Dickicht verschwanden, obwohl sie in Gruppen waren.
Seit dem Umzug ins Wohnzimmer und einer somit nicht mehr unbedingt in einer Durchgangszone, sind sie nicht mal im Ansatz so ängstlich, sondern haben die Ruhe weg, obwohl sie jetzt sehr viel eher Aug in Aug mit unseren Katzen sind.

Es ist nunmal hinlänglich bekannt, dass Corydoras sich im Allgemeinen (auch wenn es gelegentliche Ausnahmen gibt) in einer Gruppe am wohlsten fühlen. Mit diesem Wissen sollten man eben einfach nicht das Risiko eingehen, nur 2 Fische zu halten, denen die Sicherheit der Gruppe einfach fehlt.
So etwas kann gut gehen, muss es aber nicht.

Was Fische "bewegt", frage ich mich gelegentlich auch mal, wenn ich das Verhalten unserer Rasboras beobachte.
Auf den wöchentlichen Probealarm unserer Feuerwehrsirenen reagieren sie überhaupt nicht, werden die Sirenen allerdings in Verbindung mit einem tatsächlich existierenden Feuer irgendwo hier im Ort eingesetzt, verkriechen sie sich vor Schiss fast im Sand.
Was sie wirklich dazu veranlasst, ist mir allerdings ein Rätsel.

Gruss,
Britta
 


Oben