Eigenartiges Verhalten bei Kakadu-Zwergbuntbarsch

Hallo,

seit ein paar Tagen versteckt sich mein Kakadu-Zwerbuntbarschmännchen nur noch. Anfangs (das Aquarium läuft erst seit ca 1 Monat mit Fischen) ist es immer durchs Becken gezogen und auch öfter mal zum Weibchen, aber mitlerweile schimmt es immer im Schatten hinter der Heizung ca 5 cm unter der Wasseroberfläche und das Weibchen schwimmt sogar hin und wieder von sich aus zum Männchen, doch dieses zeigt kaum Interesse.
Habt Ihr eine Idee was die Ursache dafür sein könnte? Ich habe keine Änderungen am Aquarium vorgenommen und auch die Wasserwerte sind stabil. Den anderen Fischen geht es auch allen gut (auch dem Weibchen).

Schonmal danke für Eure Hilfe!

Aquarium:
60 l
ca. 25°C
NO² 0 mg/l
NO³ 10-25 mg/l
PH 6,8-7,2
GH 6-10°d
KH 3-6°d
Besatz: 4 Ohrgitterharnischwelse, 8 Schwarze Neons, 2 Kakaduzwergbuntbarsche (M&W)
 


fischolli

R.I.P.
Moin,

Apistogramma sind nun mal etwas heikle Viecher. Ich denke mal, dein Männchen ist quasi "durch", da wird nix mehr gross von werden.

Da bringt es auch nichts, zu grübeln, sowas kann passieren.

Gruß
 
He Olli,

Meinst du mit "durch" alt und schlapp? Oder meinst du mit "durch", dass es vom Umzug oder so so mitgenommen ist, dass es nichts mehr wird?

Grüße und so!
 

Z-Jörg

Mitglied
stffmllr schrieb:
He Olli,

Meinst du mit "durch" alt und schlapp? Oder meinst du mit "durch", dass es vom Umzug oder so so mitgenommen ist, dass es nichts mehr wird?

Grüße und so!
Olli wird meinen dass dieser Fisch eine sehr begrenzte Lebenserwartung hat.
 
Nein. Olli meint lediglich, dass die meisten Tiere, die so ein Verhalten zeigen nicht mehr werden. Die müssen nicht mal zwingend alt sein. die können auch anderweitig nen Hau weg haben. Möglichkeiten gibt's da viele.
 


fischolli

R.I.P.
Moin,

FKS hats auf den Punkt gebracht. Das Alter ist nicht kriegsentscheidend, wobei ohne Detailbilder man hier nur spekulieren kann. Aber Apistogramma, die nur noch in der Ecke rumdümpeln, sind bei mir immer über kurz oder lang eingegangen. Absolut sicheres Zeichen ist Verweigerung der Nahrungsaufnahme.

Was es ist, kann man schwer sagen ohne eingehende Untersuchungen, die keiner von uns leisten kann oder bezahlen will für so ein Tier. Vermutet wird vielfach eine bakterielle Sache, da Apistos sehr anfällig dafür sind. Aber wie geschrieben, reine Spakulation, insofern bringt es auch wenig, mit irgendwas zu behandeln. Natürlich hab ich auch das schon mal probiert und entsprechende Tiere mit Baktopur und Baktopur direkt (was es nicht mehr gibt)bombadiert. Gebracht hat es nix.

Gruß
 
Der Fisch ist heute leider gestorben. Kann ich das zugehörigen Weibchen auch ohne Männchen weiter halten oder ist diese dann "einsam"?
 
chris2905 schrieb:
Kann ich das zugehörigen Weibchen auch ohne Männchen weiter halten oder ist diese dann "einsam"?
nein, die ist nicht "einsam". Die weiß jetzt schon nicht mehr, dass da mal ein Männchen war.
 

OR

Mitglied
Hi

aber mit einem Männchen ist es natürlich um eine vielfaches interessanter! Ich hatte das auch schon bei Apistogramma...da sollte man nicht so schnell aufgeben. Klar ist es ärgerlich, gerade wenn man eigentlich nichts falsch gemacht hat, aber probier es einfach weiter!

Oscar
 
fischolli schrieb:
Moin,

FKS hats auf den Punkt gebracht. Das Alter ist nicht kriegsentscheidend, wobei ohne Detailbilder man hier nur spekulieren kann. Aber Apistogramma, die nur noch in der Ecke rumdümpeln, sind bei mir immer über kurz oder lang eingegangen. Absolut sicheres Zeichen ist Verweigerung der Nahrungsaufnahme.

Ich hatte das gerade mit meinen Zwergfadenfischweibchen, dass hat den Transport nicht gut überstanden und wurde von Tag zu Tag sagen wir mal schlapper, bis es gestern dann fast nur noch in starker Schräglage auf dem Boden lag.

Ich hab es dann abgefischt, getötet und entsorgt.

Was macht Ihr wenn ein Fisch in absehbarer Zeit verenden wird, Wartet Ihr bis er tatsächlich tot ist oder entsorgt dann oder nehmt ihr ihn ebenfalls vorher aus dem Becken?

lg

Sascha
 

fischolli

R.I.P.
Moin Sascha,

kommt darauf an, wie schlimm es ist und ob ich das überhaupt mitbekomme. Da meine Becken alle mehr oder weniger dicht bepflanzt sind, bekomm ich das oft erst mit, wenn der tote Fisch oben schwimmt oder vorne liegt. Manchmal auch garnicht, dann fällt mir nur auf, dass er eben weg ist.

Habe ich aber das Gefühl, der quält sich nur noch, mache ich auch kurzen Prozess.

Gruß
 
Hey,

Wie bringt ihr die denn um? :shock: Also was ist am schmerzfreisten/schnellsten?

Nur so prophylaktisch...
 

fischolli

R.I.P.
Hi Steffi,

da scheiden sich die Geister, was am schonensten ist. Die meisten bevorzugen wohl eine gesättigte Salzlösung. Ich bin für Hinlegen und Kopp ab, es geht aber auch Fisch in ein Stück Tuch und einmal kräfitg an die Wand hauen. (kein Scherz!)

Gruß
 
fischolli schrieb:
Moin Sascha,

kommt darauf an, wie schlimm es ist und ob ich das überhaupt mitbekomme. Da meine Becken alle mehr oder weniger dicht bepflanzt sind, bekomm ich das oft erst mit, wenn der tote Fisch oben schwimmt oder vorne liegt. Manchmal auch garnicht, dann fällt mir nur auf, dass er eben weg ist.

Habe ich aber das Gefühl, der quält sich nur noch, mache ich auch kurzen Prozess.

Gruß

Danke Oli so hab ich auch gedacht.


stffmllr schrieb:
Hey,

Wie bringt ihr die denn um? :shock: Also was ist am schmerzfreisten/schnellsten?

Nur so prophylaktisch...

Hey Steffi ich mache es ähnlich den Anglern (liegt vielleicht daran, dass ich selbst einer bin :D ).

Der Fisch wird aus dem Becken gekeschert und dann gibt es mit dem Zeigefinger einen ordentlichen Schnips auf den Kopf bei kleineren reicht, bei größeren zusätzlich mit ner Nadel ne Stich ins Herz (zwischen die Brustflossen).
 
Oh je...
Bisher klingt mir die Salzwassermethode am machbarsten. So mit den Händen... Das bekomm ich nicht hin.
Manche werfen den Fisch auch in Eiswasser, hab ich gelesen. Was haltet ihr davon?
 


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