Hallo zusammen,
eher zufällig bin ich über diese Düngemethode gestolpert. Hat jemand Erfahrungen damit?
An den populären Düngesystemen stört mich der Aufwand - Estimative Index braucht massive, regelmäßige WW; lean dosing oder PMDD häufige Testorgien....irgendwas ist immer.
Bei diesem Ansatz ist das nicht der Fall, kurz gesagt wird die Nährstoffsituation anhand von Entengrütze (der Autor ist schon vor Jahren zu Froschbiss gewechselt) beurteilt, ein meist selbst gemischter Kombidünger zugegeben (oder weggelassen) und fertig.
Das Ganze basiert auf auf der Leaf Colour Chart , ein System zur Beurteilung von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen (Reis), dass aus der professionellen Landwirtschaft Japans kommt. Das perfekte "Grün" kann die Pflanze nur bei einer kompletten Verfügbarkeit aller notwendigen Nährstoffe ausbilden, wenn irgendetwas fehlt, läuft die Photosynthese und damit die Bildung von Chlorophyll auch nicht optimal.
Top Pflanzenwuchs = wenig Algen, das ist ein alter Hut. Das muss aber nicht bedeuten, dass die Pflanzen 30mg/l CO2, Starklicht und wöchentlich Flüssigdünger für zehn Euro brauchen. In techniklosen Becken kann einfach die Versorgung mit Nährstoffen an den geringen CO2 Gehalt und das üblicherweise schwächere Licht angepasst werden und die Pflanzen sollen trotzdem kerngesund wachsen. Langsamer natürlich, das ist ja klar.
www.ukaps.org
Dieser Warren hat den Duckweed Index schon lange "erfunden" und noch sehr viel länger praktiziert, außerdem verdient er kein Geld damit. Seine Argumentation kommt mir stichhaltig und durchdacht vor. Ich glaube, ich werde das mal ausrobieren, Froschbiss und Linsen schwimmen eh in fast jedem Becken. Ich habe immer wieder Aquarien, die mit minimalem Aufwand super laufen, solche Becken kennt wahrscheinlich jeder. Man kann es nur nicht planen! Das würde mir aber gefallen. Ein systematischer Ansatz der Pflegelosigkeit quasi, lethargische Aquaristik die trotzdem gut funktioniert.
eher zufällig bin ich über diese Düngemethode gestolpert. Hat jemand Erfahrungen damit?
An den populären Düngesystemen stört mich der Aufwand - Estimative Index braucht massive, regelmäßige WW; lean dosing oder PMDD häufige Testorgien....irgendwas ist immer.
Bei diesem Ansatz ist das nicht der Fall, kurz gesagt wird die Nährstoffsituation anhand von Entengrütze (der Autor ist schon vor Jahren zu Froschbiss gewechselt) beurteilt, ein meist selbst gemischter Kombidünger zugegeben (oder weggelassen) und fertig.
Das Ganze basiert auf auf der Leaf Colour Chart , ein System zur Beurteilung von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen (Reis), dass aus der professionellen Landwirtschaft Japans kommt. Das perfekte "Grün" kann die Pflanze nur bei einer kompletten Verfügbarkeit aller notwendigen Nährstoffe ausbilden, wenn irgendetwas fehlt, läuft die Photosynthese und damit die Bildung von Chlorophyll auch nicht optimal.
Top Pflanzenwuchs = wenig Algen, das ist ein alter Hut. Das muss aber nicht bedeuten, dass die Pflanzen 30mg/l CO2, Starklicht und wöchentlich Flüssigdünger für zehn Euro brauchen. In techniklosen Becken kann einfach die Versorgung mit Nährstoffen an den geringen CO2 Gehalt und das üblicherweise schwächere Licht angepasst werden und die Pflanzen sollen trotzdem kerngesund wachsen. Langsamer natürlich, das ist ja klar.
What is the “Duckweed Index” all about?
What is the “Duckweed Index” all about? I’ve never written a proper “Duckweed Index” article, but, prompted by @GHNelson, I’ve written a short introduction. I’ll break it up into a series of posts (of which this is the first), mainly to avoid author (and reader) fatigue. There is a table of...
www.ukaps.org
Dieser Warren hat den Duckweed Index schon lange "erfunden" und noch sehr viel länger praktiziert, außerdem verdient er kein Geld damit. Seine Argumentation kommt mir stichhaltig und durchdacht vor. Ich glaube, ich werde das mal ausrobieren, Froschbiss und Linsen schwimmen eh in fast jedem Becken. Ich habe immer wieder Aquarien, die mit minimalem Aufwand super laufen, solche Becken kennt wahrscheinlich jeder. Man kann es nur nicht planen! Das würde mir aber gefallen. Ein systematischer Ansatz der Pflegelosigkeit quasi, lethargische Aquaristik die trotzdem gut funktioniert.