Besatzvorschlag 75 Liter Becken

Hallo liebe Gemeinde,

ich bin gerade am Anfang meines neuen 75 Liter (60x30x45) Beckens und bin gerade am planen und überlegen, welchen Besatz ich wählen soll.
Das Becken soll ein im Hintergrund mit Rotala Hara dichtbepflanztes Scape werden. Im Vordergrund wird es Verhältnismäßig viele Wurzeln und Steine geben, die ich wiederum mit Bucephalandras und Anubias bepflanze. In den Mittel bzw. Vordergrund kommen noch einige Cryptocoryne.
Bodengrund wird Soil und Lavastein.

Beim Besatz bin ich mir aktuell noch recht unsicher, ich dachte eventuell an Mollys, Garnelen, ein paar Schnecken und eventuell eine kleine Gruppe Salmler.

Mich würde es sehr freuen ein paar konkrete Besatzvorschläge von euch zu hören um mich ein bisschen inspirieren zu lassen :)

Vielen Dank im Voraus !
LG

Ps: ich habe mal ein Beispielbild angehangen wie ich mir das ganze in etwa vorstelle
 

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Antonio

Mitglied
Hallo,

Super das du dich vorher informierst über den Besatz, das Becken ist für Mollys allerdings zu klein. Die werden relativ groß und sind sehr Schwimmfreudig. Garnelen sind absolut kein Problem. Solltest dich nur für eine Farbe entscheiden (zB red Fire, Blue Dream usw) da sich die Farben untereinander kreuzen können und über die Generationen wieder graue wildformen raus kommen.

An salmlern gibt es auch sehr viel was man darin halten kann, je nach Wasserwerten zB Neonssalmler, blaue Neons oder Tucanosalmler. In meinem 54 Liter Becken habe ich Zwergpanzerwelse und Moskitorasboras. Die werden so um die 2-3cm. Von den Zwergbärblingen gibt es auch viele Arten die man super in so einem Becken halten kann.

Grüße
Antonio
 

Ago

Mitglied
Guten Morgen!

Ich bin da ganz bei Antonio.
Nur sein Beispiel mit den Zwergpanzerwelsen, die würde ich nicht empfehlen, wenn Du Lavabruch als Bodengrund wählst. Solltest Du bodenorientierte Fische halten wollen, würde ich immer Sand als Bodengrund vorziehen.
 
Hallo zusammen,
ich werde keinen Lavabruch als oberflächlichen Bodengrund nehmen sondern Soil. Der Lavabruch wird nur als untere Bodenschicht als Besiedelungsoberfläche für Bakterien dienen.
Meine Besatzidee nach ersten Recherchen würde wie folgt aussehen:
- 2-3 Zwergbuntbarsche (Kakadu?!)
- 10 Perlhuhnbärblinge
- 2-3 Schnecken (Helm oder Zebrarenn oder Geweihschnecke)
- 5 Garnelen (red Fire z.B.)
- eventuell nicht zwingend eine Welsart (Ohrgitter Harnischwels 2-3)

Ist das zu viel auf 75 Liter ?
(Brutto hat das Becken 81 laut Rechner eventuell habe ich am Schluss etwas mehr oder weniger netto Volumen)

LG
 

cheraxfan2

Mitglied
Hi,
Das mit dem Lavabruch als Bodengrund habe ich noch nie verstanden. Für untendrin ist das zu grob, ansonsten viel zu scharfkantig, das Zeug macht überhaupt keinen Sinn. Soil würde ich auch nur verwenden wenn ich muß, z.B. in Becken mit Bienengarnelen und dann ungedüngten Soil. Für Deinen Besatz würde ich normalen Boden verwenden (Sand, Kies nach Gusto).
 

Fritz5

Mitglied
Hi,

du schreibst „eine Welsart“. Ancistren (L-Welse/Antennenwelse) würde ich nicht nehmen wegen der Größe. Falls Du dich für Otos interessierst wird immer empfohlen, diese frühestens nach 6 Monaten Beckenlaufzeit einzusetzen. Trotzdem sterben da gerne welche weg und ich glaube, dass da die Gruppengröße auch etwas größer sein sollte als 2-3. Letzteres würde auch für Panzerwelse gelten.
Bei Neocaridina Garnelen würde ich auch denken, dass man ruhig so 10-15 einsetzen könnte.
 

Antonio

Mitglied
Guten Morgen!

Ich bin da ganz bei Antonio.
Nur sein Beispiel mit den Zwergpanzerwelsen, die würde ich nicht empfehlen, wenn Du Lavabruch als Bodengrund wählst. Solltest Du bodenorientierte Fische halten wollen, würde ich immer Sand als Bodengrund vorziehen.
Hallo,

Ich hätte Zwergpanzerwelse villt etwas ausführlicher nennen sollen. Ich habe C. Pygmaeus. Die liegen höchstens mal auf dem Sand sind aber ansonsten zu 90% im Freiwasser und in der Strömung unterwegs. Sehe sie auch nur im Moos und eigentlich nie am Boden gründeln wie es meine Pandas im 240er machen.

Grüße
Antonio
 

Ago

Mitglied
Hallo!

@ Antonio
Das war nicht als Kritik gemeint, sondern nur als Ergänzung. Wenn jemand einen längeren Text schreibt, hat man als Antwortender nicht immer alle Details im Kopf.

@ Fischfreund
Auch wenn Dein Becken 80 Liter hat, bleibt es bei 60cm Breite und die ist ausschlaggebend, ob das Becken ausreichend groß für die verschiedenen Fischarten ist.

Perlhuhnbärblinge bleiben sehr klein und werden immer wieder für kleine Aquarien angepriesen, aber hier gab es schon User, die berichteten, daß ihre Perlhühner in einem größeren Becken ein anderes Verhalten an den Tag legen und sich in kleinen Aquarien anscheinend nicht wohl fühlen.

Für (Zwerg-) Buntbarsche ist meiner Meinung nach 60 cm viel zu wenig.
 
Danke für deine Antwort.

Wenn deiner Meinung nach Perlhuhnbärblinge und Zwergbuntbarsche rausfallen, hast du einen konkreten Besatzvorschlag für mich?
Das war meine anfängliche Intention für meinen Beitrag :)

LG
 

Shai

Mitglied
Hey,

wenn du dich vom Lavabruch verabschieden kannst und normalen Sand nehmen würdest, sind Zwerg Panzerwelse sicher ne gute Wahl.
Die Habrosus bleiben eher am Boden.
Dazu vielleicht Funkensalmler für den freien Bereich.

Jeweils so 5-8 (10) Tiere, fertig.

Allerdings hat du weder was zu Wasserwerten oder geplanter Temperatur gesagt, vielleicht magst du das mal recherchieren?

Grüße
Lars
 
Hallo

die Wasserwerte sollten sich in etwa wie folgt einpendeln:
- PH 7
- KH 15
Temperatur bin ich relativ flexibel 23 - 28 Grad sollten drin sein.

Inwiefern beeinträchtigt Lavabruch der unter dem Soil ist, also überhaupt nicht an der Oberfläche die Fischwahl?

Feines Soil Powder kommt grobkörnigen Sand ja relativ nah.

Also ich wollte nicht nur Welse im Becken haben. Sollte schon ein zwei verschiedene Arten für den freien Bereich sein.
Ähnlich eben meinem oben vorgestellten Besatzvorschlag.

LG
 

Shai

Mitglied
Hey,

KH15, wird wohl auf ne GH von 18-20 rauslaufen?
Das ist natürlich schon ziemlich hart, klar zieht der Soil etwas nach unten, aber Weichwasser sieht anders aus.
Damit sind halt viele Salmler bzw Südamerikaner eigentlich raus.

Schau hier mal rein - allerdings musst du dann noch nach der Beckengröße schauen, nicht alles was ins Wasser passt, passt auch in ne 60cm Pfütze.

Für deine Beckengröße (wobei ich zum Beispiel die Empfehlung für Pseudomugil Furcatus definitiv nicht nachvollziehen kann, die sind für 60cm viel zu schwimmfreudig)
https://mobil.aquarium-guide.de/liste_ha_w2_t2_050.htm


Zwei Arten im Freiwasser bei 60x30 halte ich für gewagt, bzw ziemlich viel - vor allem bei so Aufbauten wie in deinen Beispielen, da geht noch einiges an Platz verloren.

Grüße
Lars
 
Hallo
vielen Dank für die Website, die werde ich mir gleich mal zu Gemüte ziehen.

Tatsächlich habe ich in meinem anderen 150L netto Becken ähnliche Wasserwerte wie die oben beschriebenen und drei Salmler Arten darin und denen geht es seit einiger Zeit hervorragend. Sofern ich das beurteilen kann.

Da ich zusätzlich zum Soil, CO2 ins Becken bringe, sowie Huminstoffe, sollte sich die Härte des Wasser doch relativ (positiv) verändern, oder wirkt sich das nicht so extrem aus?

Die Härte ist leider meinem Leitungswasser geschuldet (PH 7,4 - dH 20,4)
 

Shai

Mitglied
Huminstoffe, sollte sich die Härte des Wasser doch relativ (positiv) verändern, oder wirkt sich das nicht so extrem aus?
Huminstoffe an sich bringen eher 0.0x%
Bei ner Härte von 20 kannst du vermutlich gar nicht so viele Blätter im Becken unterbringen das es messbar wird. Selbst mit Torf dürfte das quasi unmöglich sein. Vor allem hättest du bei jedem Wasserwechsel enorme Schwankungen, da die Mittel ja erst "nachträglich" wirken.

Ich würde dir ne Osmoseanlage empfehlen, ne kleine Anlage kostet zwischen 50 und 100 Euro, man muss halt den WW vorbereiten - aber 70l sind auch noch relativ schnell produziert. (für nen WW brauchste ja später nur noch maximal die Hälfte, son 30l Kanister kann man fast überall lagern)

Grüße
Lars
 

May

Mitglied
Hi,

Soil hat auch nur begrenzte Bindemöglichkeiten. Je härter das Wasser, umso schneller sind diese erschöpft (bei deiner Härte vermutlich schon nach ein paar Wochen).

Gruß Astrid
 
Also ich habe auf 150 Liter 12 Rotkopfsalmler, 10 Rote Neons und 10 Moskitobärblinge ich und ca. 10-15 Garnelen die sich rasend vermehren. Die Salmler schnappen hin und wieder mal nach einer unachtsamen Garnele aber die Garnelen sind viel zu schnell und die Salmler viel zu wenig aggressiv als das es zu toten kommen könnte. Sieht für mich eher nach Interesse aus das die Salmler an den Garnelen haben, zumal die großen Garnelen als fressen viel zu groß wären und die kleinen Babys verstecken sieht gut da mein Becken recht wild aussieht.
 

Fritz5

Mitglied
Moin, wenn Garnelen zuerst reinkommen und das Becken dicht bepflanzt ist, hätte ich mit der Kombi auch überhaupt keinen Stress, selbst wenn mal das ein oder andere Junggarnelchen weggeschnappt wird.
 
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