Aufbau eines 600 Liter Meerwasserbecken



Hallo,

habe mal eine Frage zu deinen Technikbecken! Sehe ich das richtig das du das Wasser mit einen normalen grünen Schlauch zurückförderst?

Bin auch grad dabei mir ein TB zu bauen und mir wird immer wieder abgeraten einen Schlauch zu verwenden da dort zu viele Weichmachen mit der Zeit freigesetzt werden! Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Mfg
 
Hallo Hannes,
bis jetzt habe ich weder bei meinen Süsswasserbecken, die ich über viele Jahre gepflegt habe, noch bei meinen Salzwasserbecken etwas feststellen können. Ich kenne auch einige Händler und die fahren Ihre Becken auch mit diesen Schläuchen. Man könnte jetzt auch fragen, ob Silikon irgendwelche Giftstoffe absondert.

Gruß AXEL
 
Hi,

also im Süsswasserbereich habe ich sie auch seit Jahren im Betrieb, aber im Meerwasser sollen sie nach einen Jahr pöros werden und hart. Dadurch kann passieren dass der Schlauch undicht wird oder er vom Anschluss herunterrutscht. Zudem habe ich schon dem öfteren gelesen dass durch das Salzwasser Weichmacher freigesetzt werden die evtl schädlich sein könnten!

So wie es jetzt bei mir aussieht werde ich mein Becken wohl verrohren. Wird wohl die bessere Variante sein!

Mfg
Hannes
 
Ich finde der Tripneutes gratilla, Pfaffenhut Seeigel ist einer der schönsten Seeigel.
Mit einer Größe von bis zu 9 cm wird er ein stattlicher Bursche der alles im Becken
umschmeißt, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Er ist der perfekte Algenfresser.
Seeigel dürfen nicht an die Luft.

Die Lysmata debelius, die Kardinalsgarnele wird ca. 5 cm groß und ist ein Bewohner, der eher
in Verstecken lebt.

Meistens hängen sie kopfüber an überhängenden Steinen.




Gruß AXEL
 

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Hallo,
diesen kleinen Kerl, ein Paguristes cadenati, ein roter Riffeinsiedlerkrebs habe ich
über das Lebendgestein bekommen.



Dieser Einsiedler wird ca 2 cm groß



und noch eine Aufnahme mit Blitz.



Auch die Tectus cronus, die Kegelförmige Kreiselschnecke
wurde über das Lebendgestein eingeschleppt.



Gruß AXEL
 

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Hallo,
Für die Bodenreinigung habe ich mir zwei Valenciennea puellaris (Maiden Schläfergrundel)
zugelegt.

Die zwei sind den ganzen Tag mit Höhlenbau und Umgrabarbeiten beschäftigt.

Zur Unterstützung der Grundeln kam dann noch ein Archaster angulatus ( grabender Seestern) dazu.

Hier gerade beim Ausgraben.

Zum Schluß noch zwei Gesamtansichten vom Becken.
 

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Hallo Bolli, Hallo Oetzi,
es freut mich, wenn Euch das Becken und der Beitrag gefällt.
Hier kommen ein paar Detailbilder eines Fromia sp 02 (Seestern).
Die Haltung ist schwer und nur in gut eingefahrenen Becken mit viel
Lebendgestein zu empfehlen. Dies gilt für fast alle farbigen Seesterne.









Gruß AXEL
 

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Hallo,
die Scutus unguis (Spaltnapfschnecke) gehört zu den Halbgehäuseschnecken.
Sie besitzt ein Kalkgehäuse, das sie mit ihrer samtschwarzen Haut zugedecken
kann. Sie ist relativ leicht zu halten. In meinem Becken gab es
schon viermal Nachwuchs.

Das ausgewachsene Tier mit ca. 6 cm.

Die Babyschneck mit ca. 6 mm.
Hier sieht man den Spalt am Rücken, der zugedeckt werden kann.



Hier noch eine Aufnahme von der Unterseite.


Gruß Axel
 

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Hallo,
die Alcyonium glomeratum (rote Meerhand) gehört zu den Weichkorallen.
Sie gehört zu den sehr schwer zu haltenden Tieren, da sie regelmäßig
gefüttert werden muss und extrem gutes Wasser benötigt. Sie braucht kein Licht,
dafür aber eine gleichmäßige Strömung.
Auf diesem Bild sind alle Polypen eingefahren.

Langsam kommen jetzt die Polypen zum Vorschein.

So sieht sie in voller Pracht aus.

Noch zwei Nahaufnahmen.




Gruß AXEL
 

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Hallo,
den Eunice sp.01 (Borstenwurm) habe ich mir über das Lebendgestein eingeschleppt.
Eigentlich stufe ich ihn eher als harmlos ein, solange er klein ist.
Dieses Exemplar war allerdings 17cm lang. Also Borstenwurmfalle bauen und auf die
Jagd gehen. Drei Nächte lang die Falle neu bestückt mit lecker Nordseegarnelen,
dann hab ich ihn erwischt.




Hier ist das gefräßige Ende, der Kopf.



Und noch eine Gesamtansicht
 

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Hallo,
die Euphyllia paraancora ( Hammerkoralle) gehört zu den LPS Steinkorallen.


Leider sind die folgenden Bilder nicht besonders scharf,
da die Koralle durch die Strömung immer in Bewegung ist.





Noch eine Aufnahme mit Blitz




Gruß AXEL
 

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Hallo,
der Plotosus lineatus (Korallenwels) ist ein Fisch, der einen sehr großen Schwimmraum
benötigt. In der ersten Rückenflosse und in den beiden Brustflossen befindet sich jeweils
ein giftiger Stachel. Ein Kontakt mit diesen Stacheln soll nicht gerade sehr angenehm sein.
Die Streifenzeichnung wechselt mit dem Alter des Tieres in ein einfarbiges mattes
graubraun.



Dieser Wels ist der einzige Salzwasserwels und ereicht eine Größe von über 30 cm.
Deshalb ist der Korallenwels nur in sehr großen Becken zu halten.
Als Jungtier tritt er in resigen Schwärmen auf. Wenn er älter wird, kann er zum
Einzelgänger werden.



Für die Kritiker unter Euch, wenn der Wels zu groß wird, dann siedel ich ihn um.
Es stehen ein 3000 L. und ein 4000 L. Becken zur Verfügung.
Diese Tier hätte ich mir nie gekauft. Ein skrupelloser Händler hat den Wels an einen
Anfänger mit einem 160 L. Becken als einfach zu halten und geeignet verkauft.
Deshalb hat der Fisch erstmal bei mir Asyl.



Gruß AXEL
 

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Hallo,
Der Sarcophyton tenuispiculatum (Lederkoralle) gehört zur Familie der Weichkorallen.
Diese Koralle benötigt viel Licht und ist einfach zu halten.
Auf den folgenden Bildern sieht man die Veränderung der Koralle wenn sie "aufwacht".
Nachts, wenn es dunkel ist, sind die Tentakeln fast eingezogen.

Mit dem ersten Licht kommen die Tentakeln zurück.

Dann geht es sehr schnell.

Ich hab sie Mondgesicht getauft.

Bei vollem Licht sieht man die Koralle in voller Pracht.

Diese Koralle führt ab und zu eine "Selbstreinigung" durch. Dann sind die Tentakeln eingefahren und ein
grünlich grauer Belag, der sich nach einigen Tagen wieder auflöst, bedeckt die ganze Koralle.

Gruß AXEL
 

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