Apistogramma hongsloi Gruppenhaltung?

Hey,

um mal etwas an dem Dilemma zu ändern, dass in dem 90er (90x30x40) Becken bei meinem Vater derzeit ein Ap. hongsloi Bock (mittlerweile 1 Jahr alt) unermüdlich versucht, bei einem Nannacara Weib zu landen, würde ich gerne ein paar Möglichkeiten vorschlagen. Vielleicht ist ja eine sinnvolle Lösung dabei:

1) Nur ein "neues" hongsloi Weibchen dazu holen
2) Ein Männchen und ein Weibchen dazu holen
3) Ein Männchen und zwei Weibchen dazu holen
4) Zwei Weibchen dazu holen

Dazu schwimmen noch 12 Sternfleckensalmler, eine mittelgroße Population Guppys und 1 Antennenwels im Becken.

Wenn eine der Möglichkeiten total ungeeignet oder super geeignet wäre, sagt es mir bitte.

beschde grüße,
danny
 


fischolli

R.I.P.
Moin Danny,

ich find das Becken für zwei Barsch-Arten etwas grenzwertig, aber wenn, würde ich nur 1 Weibchen dazuholen. Die Alternative wäre eine richtige Aufstockung auf eine GRuppe, d. h für mich, noch 3-4 Männchen dazu und zu denen 2-3 Weiber. Das kann aber auch voll daneben gehen und dann brauchst du Platz zum trennen. Also würde ich erstmal mit einem Pärchen, sprich ein Weib dazu, anfangen und kucken, ob er das akzeptiert.

Gruß
 
Hi Olli,

ja, leider habe ich damals gutgläubigerweise den Leuten bei Wassenaar vertraut, die mir das Weib als hongsloi Weib verkauft haben :?
Meinst du der Ausgang des Gruppenhaltungsversuchs hängt stark vom Nannacara Weib ab oder wäre es generell eine 50/50 Chance ob es klappt oder nicht?
Wenn ich nächste Woche noch die neuen Pflanzen dazu bekomme, will ich sowieso nochmal mehr Struktur ins Becken bringen und schon die ein oder andere Sichtbarriere errichten.

Es sollte dann also aber auf jeden Fall ein Männerüberschuss sein, falls ich den Versuch mit der Gruppe wagen sollte oder?

Naja, wenn ich nächste Woche Freitag die C. adolfoi für meine Schwester aus Northeim mitbringe, werde ich da einfach mal schauen, wieviele hübsche hongsloi dort zu haben wären. Wenn mir auf Anhieb nur ein Weibchen gefällt, bleibt es auch erstmal dabei.

mfg
danny
 
fischolli schrieb:
Moin Danny,

ich find das Becken für zwei Barsch-Arten etwas grenzwertig, aber wenn, würde ich nur 1 Weibchen dazuholen. Die Alternative wäre eine richtige Aufstockung auf eine GRuppe, d. h für mich, noch 3-4 Männchen dazu und zu denen 2-3 Weiber. Das kann aber auch voll daneben gehen und dann brauchst du Platz zum trennen. Also würde ich erstmal mit einem Pärchen, sprich ein Weib dazu, anfangen und kucken, ob er das akzeptiert.

Gruß

Huhu,

ich hol den Thread einfach nochmal hoch, um zu berichten und noch was zu fragen.
Vor 2 Wochen sind zwei hongsloi Damen eingezogen und sich offensichtlich gut eingelebt. Mit dem einen Weib wird gerade heftigst gebalzt, sodass sie bereits immer gelber wird. Eine passende Höhle hat sie sich auch ausgesucht, bei der sie den Eingang so süß etwas zugebuddelt hat :D Sind Apistogramma hongsloi als gute Brutpfleger bekannt, sodass sie sich auch gegen 12 Sternflecksalmler durchsetzen können beim Bewachen einer eventuellen Nachkommenschaft? Wär ja schon toll, wenn der ein oder andere Babybarsch durchkommen würde.
Zudem hat sich auch meine Strukturierung des Beckens bewährt. Im linken Revier hat sich das derzeit balzende Weibchen eingenistet, im rechten das andere Weib.

mfg
danny

mfg
danny
 
Hey,

das zieht recht unbehelligt ihre Bahnen. Gestern hing sie permanent mit dem hongsloi Bock rum, hat ihn dauernd angeschmust und so :D Echt drollig. Heute wird sie halt immer ein bisschen vom gelber werdenden Weibchen verscheucht, wenn sie ihrer Höhle zu nahe kommt.

Gibt es eigentlich Erfahrungswerte, dass eine natürliche, durch Nachwuchs entstandene Gruppe besser harmoniert als eine zusammengekaufte?

mfg
danny
 

fischolli

R.I.P.
Moin Danny,

nach meiner Erfahrung ja. Gemeinsam aufgezogene Jungbarsche harmonieren deutlich besser bei mir als zusammengewürfelte Gruppen. Giltzumindest für A. sp. "Wangenfleck" und A. sp. "Papagei". Allerdings kommen die Pflegeapistos (A. panduro) auch recht gut miteinander klar, von denen weiss ich nicht, woher sie kommen.

Gruß
 


Hey,

EIER! WIR HABEN EIER! :D Als ich vorhin zuhause ankam, vermisste ich eines der beiden neuen hongsloi Weibchen. Nach einer Weile entschloss ich mich dazu, ihre Lieblingshöhle anzuheben und siehe da - EIER! :lol:

Mal eine Frage an die Erfahrenen wie Olli: Gibt es Erkenntnisse, wie oft ein Weibchen in welcher Zeitspanne ablaichen kann? Könnte immerhin schon das 2. oder 3. Gelege sein dann. Außer die brauchen immer länger als 4-6 Wochen, um neue Eier zu produzieren.

Falls aus den aktuellen was schlüpfen sollte... Gegen 12 Sternflecksalmler wird's schwer oder? :shock:

mfg
danny
 

fischolli

R.I.P.
Hi Danny,

na dann, Glückwunsch, das erstmal das Ablaichen geklappt hat. Behalte jetzt mal das andere Weibchen gut im Auge, es kann passieren, dass das tierisch gemobbt wird, sobald die mit den Jungen rauskommt. Das kann bis zum Tode führen.

!2 Sternflecksalmler wird ne harte Nuß. Wenn das Becken sehr dicht unten bepflanzt ist, kann vielleicht was durchkommen, wird aber schwer.

Es aknn durchaus passieren, dass die Dame nach 2-4 Wochen erneut ablaicht, obwohl sie eigentlch noch Junge führt. Das endet dann abrupt und die sind sofort auf der Speisekarte wiederzufinden.

Gruß
 
Hey Olli,

also das Männchen scheucht hin und wieder mal das andere hongsloi Weib und das Nannacara Weib bisschen rum, aber Sorgen muss ich mir bisher nicht machen.
Bin dann echt mal gespannt, wann das brütende mit eventuell geschlüpftem Nachwuchs aus der Höhe kommt. Den Eingang hat sie wieder so weit zugebuddelt, dass sie gerade so mit dem Maul rauskommen kann, um mal eine Mückenlarve wegschlürfen zu können.

Naja, falls in den nächsten 2-3 Monaten nie was durchkommt, werde ich wohl doch irgendwie meinen Vater überreden müssen, hier noch ein kleines Becken aufstellen zu können, um mal was aufzuziehen :mrgreen:

mfg
danny
 
Hey,

ich berichte einfach mal weiter in diesem Thread, wie sich meine hongslois anstellen, was die Fortpflanzung angeht.

Das (vermutlich) erst Gelege ist futsch. Zwei Tage nachdem ich wieder weg war, berichtete mir mein Vater, dass das Weibchen wieder dauerhaft außerhalb der Höhle unterwegs war. Ob sie das Gelege nun selbst verputzt hat oder eventuelle geschlüpfte Larven direkt von den Salmlern weggeschlürft wurden, kann ich natürlich nicht sagen.
Macht es generell mal Sinn, Erlenzapfen ins Becken zu packen für eventuelle zukünftige Gelege, um einer Verpilzung vorzubeugen? Oder wäre das in Anbetracht der Fressfeinde letztendlich eh wurscht?

Und mal eine Frage zu den beiden Weibchen: Ist die Farbvarianz so groß bei hongsloi Weibchen? Das Weibchen, das abgelaicht hat, hat z.B. den charakteristischen roten Strich am Bauch und an der Wurzel der Schwanzflosse den roten Punkt. Das andere Weibchen hingegen hat keinen roten Strich und einen schwarzen Punkt anstatt eines roten... Sieht exakt genauso aus wie das erste Bild, wenn man bei Google Bilder "apistogramma hongsloi female" eingibt.

mfg
danny
 

fischolli

R.I.P.
Hi Danny,

wenn es dir hilft, schmeiss ein paar Erlenzapfen rein. Ob es gegen eventuelle Verpilzung wirklich was bringt, bleibt zumindest fraglich.

Wegen deiner Weibchen mach mal Bilder von beiden und stell die in´s ZbbF.

Gruß
 


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