Mikroorganismen

Hallo,
ich bin neu hier und habe so einige Fragen.
Ich weiß dass hier sicherlich schon einige Fagen die ich habe beantwortet sind und habe auch schon einige Antworten lesen können.
Seit gestern sind wir stolze Besitzer eines 200L AQ inkl. Eheim Profesionell II Filter; Holzwurzel und den dazu passenden Kies und noch ein paar Dekosachen, alles gebraucht erstanden und war vorher ein Jahr lang in Betrieb. Seit einem Monat ist das Becken abgebaut und wir möchten dem jetzt wieder neues Leben einhauchen. Derzeit prüfe ich ob das Becken dicht ist und habe die Wurzel schon mal in das Wasser eingetaucht, damit die sich vollsaugen kann.
Ich bin in Sachen Aquaristik ein Anfänger, auch wenn ich mir schon einiges durchgelesen habe, bevor wir uns für ein AQ entschieden haben.
Nu zu meiner Frage:
1. Sind die Mikroorganismen im Filter noch in Ordnung oder muß ich dem wieder Bakterien zufügen?
2. soll ich das Ganze richtig gut durchspülen (wegen der langen Standzeit) und von vorne anfangen?

Ich bin über jede Hilfe und Meinung dankbar und bedanke mich schon jetzt für Eure Beiträge!!! :wink:

Danke

Gruß Jack
 


black-avenger

Mitglied
Er hat dazu inzwischen ein eigenes Thema eröffnet. Ich zieh seinen nächste Frage mal als Zitat rüber...

Jacksd schrieb:
Hallo Andrea,

vielen Dank für Deine Antwort. :D
Ja ich habe das Ganze nochmal als eigenen Beitrag unter "Mikroorganismen" rein gestellt, weil ich dachte dass der letzte Beitrag unter diesem Thema schon länger her ist und deshalb nochmal als eigener Beitrag, sorry! :(
Ok dann werde ich das Ganze mal mit heißem Wasser spülen. Wie sieht das mit den Schläuchen aus? Muß ich das bei denen auch machen oder reicht es den Filter zu säubern?
Ich betreibe gerade ein Aqua Art Becken mit 20l was meine Frau geschenkt bekommen hatte und seit 2 Wochen mit Besatz gefüllt wurde. Nachdem ich mich ein wenig eingelesen habe, bin ich zu dem Entschluß gekommen ein Größeres anzuschaffen, weil ich gelesen habe dass ein Größeres besser und unklomplizierter zu pflegen wäre als ein so kleines.
In dem Becken haben wir gerade 3 Guppies; 2 Panzerwelse; 2 Saugwelse und 2 Zebrarennschnecken drin, die natürlich nach dem Einlaufen ins große Becken umziehen sollen und nach und nach aufgestockt werden. Grade Antennewelse mag meine Frau und ich und sollen dann mit rein. Glaub von Neon's hat Sie auch mal gesprochen. Aber bis das soweit ist, dauert noch.
Leider habe ich keinen Bekannten mit einem AQ, von dem her muß ich das Ganze einlaufen lassen. Die Frage ist wie lange bis ich den bestehenden Besatz umsiedeln kann??????? :roll:

Danke schon mal für Deinen Beitrag 8)

Gruß Jack

Wenn du schon dabei bist würde ich auch direkt irgendwelchen Schlonz aus den Schläuchen holen sofern welcher drin ist. Einmal durchgeputzt und gut.
Dass Aquarien mit steigendem Volumen 'stabiler' laufen ist an sich nicht falsch. Gilt aber für beide Richtungen. Wenn mal irgendwas gewaltig daneben läuft bedeutet es hier, dass es in dem Moment schwieriger ist, bzw wiederum mehr Aufwand erfordert wenn du mal richtig eingreifen möchtest. Ein kleines 20 Liter ist im Zweifelsfall schneller einmal umgekrämpelt als ein 500 Liter Becken.

Wie groß soll das andere Becken werden? Je nach Größe hätte ich bei den paar Fischen keinen Stress damit die bei Tag 0 einzusetzen und bei auftretendem Nitrit über Wasserwechsel nachzuhelfen.

Grüße
Thomas
 
Hallo Thomas,
das größere Becken hat ein Volumen von 200L.
Dann werde ich mal schauen wie ich den Dreck im Schlauch raus bekomme. Die Schläuche sind recht störrisch, mal schauen wie ich den kompletten Filter inkl. Schläuche gespült bekomme.
Ich habe vor, nachdem ich den Dichtheitstest morgen Abend hinter mir habe das Becken zu reinigen und dann mit dem Einrichten zu beginnen. Das Becken werde ich dann noch 2-3 Tage im Kreis laufen lassen bis ich die anderen Fische und Schnecken umsiedle. Ich denke mal dass das dann ok ist und werde mit Argusaugen die Fische beobachten.

Gruß Jack
 

Henny

Mitglied
Hi Jack,

ich habe die Threads von Dir hier 'gemeldet', nicht um Dich irgendwie anzuschwärzen, nur damit ein wenig Ordnung in den Ablauf kommt.

Viele Grüße von Andrea
 

fischolli

R.I.P.
Moin Jack,

schmeiss die alten Schläuche einfach weg und kauf neue. Das kostet wirklich nicht so viel und gerade, wenn die alten schon so unflexibel sind, ist es auch wegen der Dichtigkeit vielleicht besser, neue zu nehmen.

Gruß
 


Hallo an Alle,

vielen vielen Dank schon mal für die Beiträge und sorry dass ich das Ganze zweimal rein gesetzt habe :mrgreen:
kenne mich mit solchen Foren nicht wirklich aus.
@fischolli: nuja die Schläuche sind ja gerade erst ein Jahr alt, sehen noch recht gut aus und sind nicht so verschlonzt. Ich spüle das Ganze System gerade mit heißem Wasser, was zur Wirkung hat dass die Schläuche dadurch weich und biegsam geworden sind.
Meine Kids haben in dem Kies der bei dem AQ dabei war solche Turmschnecken gefunden. Ich habe schon von Schneckenplagen gehört, sind das solche Schnecken? Die sitzen gerade auf dem Balkon und durchsuchen den ganzen Kies (Arbeitsbeschaffungsmasnahme) :wink:
Wenn es diese Schnecken sind, sind die recht robust. Wie ich ja schon geschrieben habe, ist das AQ seit ungefähr einem Monat außer Betrieb und dier Kies ist in einem Eimer gewesen. Manche haben überlebt und sind jetzt in einem Glas mit Wasser wieder munter geworden. Ist es besser den Kies zu entsorgen und neuen rein zu machen? Habe aber auch schon gelesen dass solche Schnecken nützlich sein können und für den ein oder anderen Fisch ein Leckerbissen ist.
Was soll ich machen?????????????

Gruß Jack :?
 

Henny

Mitglied
Hi Jack,

Turmdeckelschnecken sind die 'Regenwürmer' des Aquariums, sie halten den Boden locker und fressen manch unerwünschte Reste. Sie sind also nützlich. Ich würde die Lebenden wieder mit ins Becken nehmen.
Die Schneckenpopulation wächst und sinkt mit dem Futterangebot. Also kannst Du das kontrollieren. In Zeiten wo ich viel (vielleicht zu viel) gefüttert habe, waren sehr viele Turmdeckelschnecken (TDS) in den Becken, als ich weniger gefüttert habe, ist die Population nicht mehr angestiegen und ich habe manch leere Häuschen gefunden. Ich weiß auch gar nicht, was eine 'Schneckenplage' ist, die tun niemandem was. Man hat halt mehr oder weniger Schnecken.
TDS sind echt robust. Ich hatte die schon über Wochen in einem Eimer mit Kies ohne Wasser, den ich noch durchwaschen und einmotten wollte. Ich dachte, die Schnecken wären längst gehimmelt, aber Pustekuchen! :mrgreen:

Den Kies, der über einen Monat in dem Eimer gelagert war, würde ich ganz gründlich mit lauwarmem Wasser durchwaschen, bis nur noch klares Wasser rauskommt.
Die toten TDS schwimmen dann oben und werden abgesammelt, die lebenden, soweit Du sie siehst, würde ich vorübergehend rausnehmen und extra setzen (und solange füttern). Ich weiß nämlich nicht, ob die sich über fünf bis sechs cm durch schweren Kies nach oben kämpfen können, wenn Du den Kies einfach so reinkippst, und wenn nicht, dann vielleicht unten gammeln. Ich bin bei sowas eher vorsichtig, da können vielleicht noch andere Leute etwas dazu beitragen.

Da Du gerade Fische angesprochen hast, für die TDS vielleicht ein Leckerbissen sind:
Das sind nicht viele Fische und sogar für die 'Schneckenfresser' ist das Gehäuse der größeren TDS teilweise zu hart.
Was für einen Besatz stellst Du Dir überhaupt ungefähr vor?
Willst Du Corys pflegen?
Falls ja, würde ich vorher über Kies oder Sand nachdenken.

Viele Grüße von Andrea
 
Guten Morgen Andrea,

also ich habe die TDS jetzt mal drin gelassen. Das System ist gespült, frisch eingesetzt und Wasser/Pflanzen sind drin.
Da wir ja schon einpaar kleinere Fische, also 2 Panzerwelse; 2 Saugwelse; 3 Guppys und 2 Zebrarennschnecken haben, sollen die der erste Besatz sein. Danach schauen wir mal was wir noch dazu tun werden, alles was halt noch so dazu passt.
Corys kenne ich derzeit mal noch nicht, muß mich erst mal über andere Fische schlau machen.
Es sollen auf jeden Fall noch Antennenwelse rein, so 2 oder 3. Meiner Frau gefallen noch solche Grundeln und und und.
Wie gesagt muß mich da auch erst noch schlau machen :?
In so einem Becken haben ja schon ein paar Fischchen platz :mrgreen:
Jetzt möchte ich das erst mal ein wenig einlaufen lassen und noch eine Wurzel einsetzen, die noch nicht ganz durchgezogen ist. Wie lange braucht so eine Wurzel bis die am Boden bleibt?
Danach dann unseren Besatz aus dem kleinen Becken umsiedeln und beobachten ob die sich wohl fühlen. :wink:

Gruß Jack
 

Henny

Mitglied
Hi Jack,

Panzerwelse sind in der Regel Corys! :wink: Du hattest zwar schon geschrieben, das Ihr die habt, aber ich hatte es nicht mehr auf der Rechnung. Wenn Ihr noch mehr Panzerwelse/Corys plant (das sind eigentlich Gruppenfische, gerne eine große Gruppe), dann würde ich über den Bodengrund noch mal nachdenken, bevor das Becken komplett bepflanzt und besetzt ist.
Was für eine Art Panzerwelse habt Ihr?

Sind diese Saugwelse Otocintlen (weiß gerade nicht, ob das die korrekte Mehrzahl ist)?
Für die wäre ein neu aufgesetzetes Becken nämlich Käse. Da kriegst Du futtermäßig mit denen höchstwahrscheinlich Probleme.

Antennenwelse: Wenn Ihr Männchen und Weibchen nehmt, bekommt Ihr wahrscheinlich zeitnah richtig viel Nachwuchs. Und den loszuwerden, ist häufig mehr als schwierig. Also vielleicht nur ein Tier nehmen.

Grundeln: Mit den kenne ich mich persönlich nicht aus, es gibt auch diverse unterschiedliche Arten, aber gemäß meiner angelesenen Infos benötigen die teilweise Brackwasser und sind auch ansonsten nicht gerade einfach. Falls Ihr die wirklich wollt, hier lieber nochmal vorher gezielt nachfragen.

Wie lange Wurzeln brauchen, bis sie endgültig unten bleiben, ist unterschiedlich. Das kommt auch auf die Größe und die Art der Wurzel an.
Diverse Harnischwelse benötigen Holz für ihre Verdauung. Deswegen sollte es eher eine weichere Holzart sein, z.B. Moorkien- oder Mangrovenholz. Aus welchem Holz ist Deine Wurzel?

Viele Grüße von Andrea
 
Hallo Andrea,

unsere Panzerwelse sind marmoriert und heißen Corydoras patratus und bei den kleinen Saugwelsen liegst Du richtig, das sind Otocincluse (auch keine Ahnung ob das die Mehrzahl ist :wink: )
Wie meinst Du das mit dem neu aufgebauten Becken? Sollte ich die dann nicht in das Größere Becken umsiedeln????
(was eigentlich aber so gedacht war)
Aus welchem Holz meine Wurzel ist, kann ich Dir leider nicht sagen. Da muß ich mal beim Vorgänger nachfragen.
Ok das mit den Antennenwelse wußte ich nicht, werden, wenn es ein solcher werden soll, nur einen holen. Oder vielleicht von einer anderen Sorte noch einen, mal schauen.

Gruß Jack
 

Henny

Mitglied
Hallo Jack,

die marmorierten heißen C. paleatus. :wink:
Von C. paleatus würde ich in 200 Litern ca. 15 Tiere setzen. Natürlich noch nicht in der Einfahrphase! Also mittelfristig aufstocken. Und die fühlen sich auf Sand deutlich wohler als auf Kies!!! Sie zeigen dann ein ganz anderes Gründelverhalten. Feinen Quarzsand kannst Du für ca. sieben Euro pro 25 Kilo aus dem Baumarkt bekommen, teilweise sogar billiger. Das lohnt sich für diese Tiere definitiv.

Otos gehen kaum direkt an das von Menschen gegebene Futter. Sie ernähren sich hauptsächlich von Kleinstalgen und Aufwuchs. In einem neuen Becken ist beides noch nicht vorhanden. Falls Dein kleines Becken schon länger läuft, sind sie darin erst mal besser aufgehoben. Dann würde ich sie später umsiedeln und dann auch auf ca. 10 Tiere aufstocken.

Viele Grüße von Andrea
 
Hallo Andrea,

ok das Becken ist halt leider schon eingerichtet und mit Wasser gefüllt, ist schwierig da jetzt noch Sand rein zu füllen :?
und läuft schon seit Sonntag im Kreis. Das kleine Becken läuft auch erst eine Woche, denke da haben die Oto's auch nicht gerade viel Futter drin gehabt, da wir das mit falschen Pflanzen betrieben haben. In dem neuen Becken haben wir dann echte Pflanzen und deutlich kleineren Kies rein, denke dass sich da die Panzerwelse hoffentlich auch wohl fühlen werden.

Jetzt schauen wir mal wie es weiter läuft, meine Frau hatte ja früher Fische. Ich dagegen bin da vorsichtiger als meine Frau. :roll:
Klar werden wir später das Ganze noch aufrüsten, aber das Alles mit der Zeit :wink:

Grüßle Jack
 
Hallo Andrea und natürlich an Alle,

hast Du eine Idee wie ich da jetzt noch Sand rein bekomme? Oder soll ich das dann das nächste mal machen wenn ich einen größeren Umbau im Becken vor habe? Ich denke mal da meine Wurzel schon seit über einer Woche im Wasser liegt und immernoch nicht unten bleibt, wird es wohl eine Wurzel aus Moorkien- oder Mangrovenholz sein. Derzeit habe ich das Ganze noch ein wenig beschwert damit sie unten bleibt.
Ich habe heute beobachtet dass an meinen Scheiben so kleinere irgendwie silber scheinende Fäden sich im Wasser wiegen. Nachdem ich länger zugeschaut habe, habe ich gesehen dass es aus dem Ausströmer meiner Filteranlage Eheim Professionell II herauskommt. Was könnte das sein? Der Vorgänger meinte dass ich die obere weiße Filtermatte, also die letzte Matte vor dem Gitter, in der Mitte durschneiden und bei einer Filterreinigung nur einen Teil ersetzen soll damit ich die angesammelten Mikroorganismen nicht ganz verliere, zumindest hat er es immer so gemacht.
Könnten die Fäden eventuell da herkommen?????????? Macht das meinen Saugwelsen und Fischen was?
Fragen über Fragen :?

Gruß Jack
 


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