Kufi-geeignet?

Hallo,

ich überlege schon eine ganze Weile, ob ich vielleicht das alte stillgelegt 60l-Becken reaktiviere und es in ein Kufi-Becken verwandle. Hab grad schon gelesen, dass es Sand haben sollte und nicht zu großblättrige Pflanzen. "Schneckenzucht" hätte ich im 160er (hab das mit dem sparsam füttern noch nie geschafft). Jetzt überleg ich halt, ob das 60er überhaupt geeignet ist und vor allem ob es Kufis gibt, die klein genug bleiben und mit den Wasserwerten klarkommen:

Ph 7
GH 11-13
Temp wäre ja regelbar...

Hatte an Erbsen gedacht, aber die brauchen viel weicheres Wasser....

LG Manuela
 


skölpadda

Mitglied
Hallo Manuela,

seit noch nicht allzulanger Zeit hab ich auch Kufis (Erbsen), ich kann sie nur empfehlen. Ich hab damals viele Infos von Sue bekommen, dazu gehörte auch, daß sie bezüglich Wasserwerten gar nicht mal so heikel sind.

Ich hatte meine zuerst auch im 60er, habe sie aber in ein 80er Becken umquartiert. Ich würde sagen, mit dem 60er geht es, größer wär aber schon besser. Wenn Du sie aber im 60er unbedingt hältern willst, sollten keine Beifische drin sein. Das Becken sollte gut strukturiert und bepflanzt sein, damit die Erbsen sich aus dem Weg gehen können. Ich hab ein Pärchen. Man kann Männlein und Weiblein auch recht gut unterscheiden.

Ich hatte bei meinen Kufis zuerst Corys mit drin. Ich konnte nie beobachten, wie die Erbsen an die Flossen gegangen sind, aber die Flossen waren zum Teil dramatisch kürzer als sie es jetzt sind, wo die Erbsen nicht mehr bei ihnen sind! Sie habens also gemacht, ich habs nur nie gesehen :wink:

Momentan sind meine Erbsen mit Rasbora Hengeli zusammen in dem oben erwähnten 80 l Becken und die kommen sich überhaupt nicht in die Quere.

Es sind wirklich interessante Fische, die auch recht gut mit Mülas und Daphnien gefüttert werden können, es müssen nicht jeden Tag Schnecken sein. Ich hab allerdings ein extra Becken, in dem ich Schnecken und Wasserflöhe züchte.

Feinblättrige Pflanzen sind tatsächlich gut, da die Erbsen gern drauf schlafen, die liegen da richtig drauf. Sand hab ich sowieso in allen Becken, deshalb hat sich die Frage nie gestellt.

Gruß Sandra
 
Hallo,

schön, dass die Wasserwerte vielleicht gar kein Problem sind. Ich hatte sowieso an ein reines Artenbecken gedacht, von daher würde sich die Frage nach geeigneten Beifischen gar nicht stellen.
Meine Vorstellung war ein Becken mit hellem Sand, feingliedrigen Pflanzen, ein bis zwei Wurzeln als Versteck und zwei bis drei Erbsen. Hast Du vielleicht ne Ahnung, ob Kufis irgendeine Präferenz haben, was die Untergrundfarbe angeht? Schwarzen Sand hätte ich noch da...
Jetzt muss ich nur noch einen geeigneten Standort für das Becken finden und meine bessere Hälfte überzeugen (zum Glück findet er die Erbsen toll)...

LG Manuela
 

skölpadda

Mitglied
Hi nochmal,

ich glaube nicht, daß die Erbsen Farbwünsche haben :wink:

Generell hab ich mal gelesen, daß zu heller Bodengrund stressig für AQ-Bewohner sein soll, damit wärst Du bei dem dunklen Sand ja auf der sicheren Seite.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: dadurch, daß keine Schnecken im Becken sind, hast Du vielleicht mehr Probleme mit Algen als normal. Bei mir ist es so. Ich hatte immer mal wieder größere Posthornschnecken zum Aufräumen ins Becken geschmissen, aber selbst die überleben nicht. Werden wahrscheinlich angefressen und sterben dann.

Auch Futterreste, z. B. vom Flockenfutter, mit denen ich die Rasbora fütter, wird halt nicht aufgeräumt, aber das Problem dürftest Du dann ja nicht haben. Du kannst die Kleinen super mit der Pinzette füttern, die sind recht neugierig. Ansonsten sind es echt klasse Fische, prima zu beobachten und es sieht cool aus, wenn sie die Schnecken anvisieren und dann blitzschnell zupacken. Damit solltest Du Deine besser Hälfte schnell überzeugen können :mrgreen:

Berichte mal, ob Du Deine Vorstellungen verwirklichen konntest!

Gruß Sandra

PS: Für dunklen Bodengrund spricht auch, daß man den Dreck nicht so sieht :wink:
 


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