komplette Technik ausschalten, Bakterien überleben?

Hi,

Ich habe ein 25L Becken zu einem Keilkecken umgebaut. Als Bodengrund soll feiner Kies rein kommen. Angeimpft wirds auch mittels Mulm aus dem großen Becken. Als Pflanze soll nur etwas Javamoos als Laichsubstrat einzug halten und evtl noch ein paar Vallisnerien.

Wie schaut es nun aus wenn die Fische ins große Becken umgezogen sind. Es geht mir dabei speziell um die "guten" Bakterien und evtl Algen, die den Jungfischen als potentielle Nahrung dienen könnten. Die Temperatur würde ohne Heizung von 24°C auf etwa 19°C (Zimmertemperatur) absinken. Überleben die Baktieren, so das das Becken fürs nächste Mal direkt einsatzbereit ist (abgesehen von der Temperatur) oder müsste Ich wieder den Nitrit-Peak abwarten?
Ich würde sämtlich Technik wie Filter Heizstab und Beleuchtung ausschalten.

Gruß Michael
 


fischolli

R.I.P.
Moin Michael,

die 19 Grad machen den Bakterien nichts, ich betreibe auch heizungslose Becken. Das mangelnde Licht ist denen auch egal, da bekommen höchstens deine Pflanzen ein Problem. Aber der abgeschaltete Filter wird der Knackpunkt sein. Dadurch werden die meisten Bakterien, die nun mal im Filter sitzen absterben. Das heisst grundsätzlich auch neuer Nitritanstieg, wenn das Becken wieder besetzt wird.

Aber wenn es um reine Zucht geht, ist auch das relativ. Normal setzt man die Zuchttiere doch nur kurze Zeit in so ein Becken und wechselt da auch noch recht häufig Wasser. Dasselbe dann bei den Jungfischen. Und bis die dann so groß werden, dass sie entsprechend Schadstoffe produzieren, ist der Filter ja auch schon wiedr eingelaufen.

Gruß
 


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