A
Anonymous
Guest
Hallo!
Ich habe vor hier eine Liste einiger Alganarten zusammen zu tragen, zu beschreiben, wo die Ursachen liegen können und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man dagegen vorgehen kann.
Eins sollte klar sein: in jedem Aquarium kommen Algen vor. Die Frage ist nur: in welcher Menge - plötzliches Algenwachstum zeigt ein gestörtes Gleichgewicht an. Wichtigster Gegner der Algen sind Wasserpflanzen. Geht es den Pflanzen gut, haben Algen nur geringe Chancen. Dort sollte auch die "Bekämpfung" ansetzen: nicht etwa gegen die Algen kämpfen, sondern für ein gutes Pflanzenklima. Ein weiteres Zauberwort: Geduld! Algen verschwinden selten innerhalb weniger Tage. Man sollte solche Probleme als Herrausforderung ansehen - es kann richtig Spaß machen sich in solche Themen rein zu arbeiten... :wink:
Sollte euch etwas in den Beiträgen auffallen, dem ihr nicht zustimmen könnt, oder habt andere Erfahrungen gemacht, dann schreibt mir ne PN!
Viel Spaß bei der Lektüre!
Thomas
Kieselalgen
Kieselalgen (lat. Diatomeae) umgangssprachlich fälschlicherweise auch Braunalge und Schmieralge genannt - sind braune Algen die meistens in neu eingerichteten Aquarien auftreten und nach kurzer Zeit verschwinden. Es gibt mehr als 250 Gattungen und 100000 Arten. Diese Einzeller treten oft in großer Individuenzahl auf.
Kieselalgen erkennt man daran, dass sie sich ohne viel Mühe von Einrichtungsgegenständen abreiben lassen.
In der Literatur kann man häufig lesen, dass Kieselalgen durch falsche Beleuchtung entstehen - was aber so nicht haltbar ist.
Zum Aufbau des Gehäuses werden Silikate benötigt (Kieselsäure H2SiO3 , -Kieselsäurepanzer- später SiO2). Kieselsäure ist bei der Neueinrichtung mit Leitungswasser (häufig) im Überfluss vorhanden, was das massenhafte Auftreten der Alge erklärt.
Zögert man den WW solange hinaus, bis keine neuen Algen entstehen, hindert man die Algen an der Verbreitung und kann so das Problem gut in den Griff bekommen.
Beim Vergleich einer Beckeneinrichtung mit Osmosewasser tritt die Kieselalgenbildung viel geringer auf. Um Kieselsäure ganz aus dem Leitungswasser zu entfernen benötigt man einen Kieselsäurefilter (Bild).
Als Maßnahme empfiehlt sich:
1. den Algenbefall der "Natur" überlassen - die Algen gehen wie gesagt irgendwann weg
2. Kieselsäure im Wasser reduzieren: z.B. mit Osmosewasser
3. Algenbeläge von Blätter etc. abreiben und sofort absaugen
4. Posthornschnecken, Antennenwelse, Lebendgebärende fressen diese Algenart
5. Ph, GH senken - Lichtsituation verbessern
6. die Situation der Pflanzen verbessern
7. Hornkraut einsetzen, da Hornkraut ebenso Kieselsäure zum Gerüstaufbau benötigt - ergo einen Nährstoffkonkurent darstellt
Danke Sushi, Ben_Kenobi für das Bild ;-)
Threads:
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Ich habe vor hier eine Liste einiger Alganarten zusammen zu tragen, zu beschreiben, wo die Ursachen liegen können und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man dagegen vorgehen kann.
Eins sollte klar sein: in jedem Aquarium kommen Algen vor. Die Frage ist nur: in welcher Menge - plötzliches Algenwachstum zeigt ein gestörtes Gleichgewicht an. Wichtigster Gegner der Algen sind Wasserpflanzen. Geht es den Pflanzen gut, haben Algen nur geringe Chancen. Dort sollte auch die "Bekämpfung" ansetzen: nicht etwa gegen die Algen kämpfen, sondern für ein gutes Pflanzenklima. Ein weiteres Zauberwort: Geduld! Algen verschwinden selten innerhalb weniger Tage. Man sollte solche Probleme als Herrausforderung ansehen - es kann richtig Spaß machen sich in solche Themen rein zu arbeiten... :wink:
Sollte euch etwas in den Beiträgen auffallen, dem ihr nicht zustimmen könnt, oder habt andere Erfahrungen gemacht, dann schreibt mir ne PN!
Viel Spaß bei der Lektüre!
Thomas
Kieselalgen
Kieselalgen (lat. Diatomeae) umgangssprachlich fälschlicherweise auch Braunalge und Schmieralge genannt - sind braune Algen die meistens in neu eingerichteten Aquarien auftreten und nach kurzer Zeit verschwinden. Es gibt mehr als 250 Gattungen und 100000 Arten. Diese Einzeller treten oft in großer Individuenzahl auf.
Kieselalgen erkennt man daran, dass sie sich ohne viel Mühe von Einrichtungsgegenständen abreiben lassen.
In der Literatur kann man häufig lesen, dass Kieselalgen durch falsche Beleuchtung entstehen - was aber so nicht haltbar ist.
Zum Aufbau des Gehäuses werden Silikate benötigt (Kieselsäure H2SiO3 , -Kieselsäurepanzer- später SiO2). Kieselsäure ist bei der Neueinrichtung mit Leitungswasser (häufig) im Überfluss vorhanden, was das massenhafte Auftreten der Alge erklärt.
Zögert man den WW solange hinaus, bis keine neuen Algen entstehen, hindert man die Algen an der Verbreitung und kann so das Problem gut in den Griff bekommen.
Beim Vergleich einer Beckeneinrichtung mit Osmosewasser tritt die Kieselalgenbildung viel geringer auf. Um Kieselsäure ganz aus dem Leitungswasser zu entfernen benötigt man einen Kieselsäurefilter (Bild).
Als Maßnahme empfiehlt sich:
1. den Algenbefall der "Natur" überlassen - die Algen gehen wie gesagt irgendwann weg
2. Kieselsäure im Wasser reduzieren: z.B. mit Osmosewasser
3. Algenbeläge von Blätter etc. abreiben und sofort absaugen
4. Posthornschnecken, Antennenwelse, Lebendgebärende fressen diese Algenart
5. Ph, GH senken - Lichtsituation verbessern
6. die Situation der Pflanzen verbessern
7. Hornkraut einsetzen, da Hornkraut ebenso Kieselsäure zum Gerüstaufbau benötigt - ergo einen Nährstoffkonkurent darstellt
Danke Sushi, Ben_Kenobi für das Bild ;-)
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