PPB-Bock jagt Weibchen nach Schlupf

Themen rund um die Zucht von Zierfischen.

Moderator: fluethke

PPB-Bock jagt Weibchen nach Schlupf

Beitragvon Zaro74 » 24.03.2007 11:10

Liebes Forum,

ich habe ein kleines Problem mit meinen Pelviachromis pulcher "ndonga".
Nachdem die kleinen ausschwimmen, haben erst beide die Brut betreut - wie es sein soll. Jetzt hat der Bock die Kontrolle übernommen und verteidigt mit Haut und Haaren (Schuppen und Kiemen, oder wie heißt das?) um die Kleinen. Leider hat er auch sein Weibchen mit als Feindfisch entdeckt, die nun verschüchtert in der Ecke kauert und wenn sie sich raustraut gnadenlos gejagt wird.

Was soll ich machen. Das Becken (200l) ist mit vielen Verstecken und Pflanzen unterteilt, also sie findet immer ein Eckchen zum verstecken. Trotzdem ist das ziemlicher Stress für sie. Ich habe noch ein 60er Becken mit gleichen Werten, indem nur 8 Rote von Rio schwimmen. Soll ich sie vielleicht umsetzen? Oder Ihn mit den Jungen? Oder nur die Jungen? Oder einfach so lassen wie es ist.

Im Großen Becken sind noch 2 Goldguramis und 8 Rotaugen Moenkhausia und 7 Metallpanzerwelse.

Wäre schön, wenn ihr mir helfen könnt, denn die wunderschöne PPB-Dame tut mir echt leid.

Danke, Oli
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PPB-Bock jagt Weibchen nach Schlupf

Beitragvon adv » 24.03.2007 11:10


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Beitragvon Skalar » 24.03.2007 11:35

Hallo!
Interessante Purpurs hast du! Gibts da Fotos?
Ebenso hast du da ein erstaunliches Becken im Avatar :shock:
Hast du da auch ein größeres Foto?

Zu deinem Problem:
Bei einem Pulcherpaar von mir gabs das gleiche Problem!
Erst als alle Jungfische gefressen waren (Beibesatz) wurde das Weibchen nicht mehr angegriffen.
Angeblich macht das Männchen das Weibchen dafür verantwortlich, dass ein paar Jungfische fehlen. Das wurde mir zumindest hier geschrieben.
Könnte aber auch einfach ein fanatischer Brutpfleger in dem Kerl stecken...

An deiner Stelle würde ich den Herrn samt Brut ins 60er setzen.
Dann wären alle Beteiligten geschont.
Impfe das Becken aber gut mit Filterschlamm (-> Nahrung und Bakterien)an und mach viel Wasserwechsel!

Für die Kleinen kannst Du auch gefriergetrocknetes Futter (Artemien/Mückenlarven, Flockenfutter, Fittertabletten ect. in einem Mixer zu staub machen und dann täglich eine Portion mit Wasser verrühren und ins Becken schütten.
Das klappt zumindest bei meinen Pulchern super!

Gruß Andreas
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Beitragvon Zaro74 » 24.03.2007 11:51

Hallo Andreas,

Das 60er läuft ja, wie gesagt, es sind 8 Rios drin, soll ich die dann umsetzen oder ist das egal?
Zum Futter: Ich habe Staubfutter mit Artemia schon drin, reicht das?
Und hast du einen giten Tipp, wie ich die Kleinen rausbekomme? Mit einem Schlauch mit dem Mund ansaugen? oder wie geht das?
Hier ein Link zu einem Thread, wo ich mein Becken hochgeladen habe: http://www.aquaristik-live.de/viewtopic ... highlight= Aber da waren es erst vier Wochen, jetzt siehts schöner aus...

Danke für deine Hilfe,
Oli
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Beitragvon Skalar » 24.03.2007 12:13

Das 60er läuft ja, wie gesagt, es sind 8 Rios drin, soll ich die dann umsetzen oder ist das egal?

Umsetzen wäre wohl schon notwendig; Hab ich leider überlesen :oops:

Zum Futter: Ich habe Staubfutter mit Artemia schon drin, reicht das?

das müsste reichen; Später kannst du dann schon Frostfutter klein machen und füttern. ...zur Abwechslung :wink:

Und hast du einen giten Tipp, wie ich die Kleinen rausbekomme? Mit einem Schlauch mit dem Mund ansaugen? oder wie geht das?

richtig! Einfach ansaugen und in einen Eimer laufen lassen. Wenn der Eimer ein bisschen gefüllt ist, dann kann man die Fische einsaugen, wel sie dann nicht so schlimm gegen den Eimerboden klatschen :)
Den Vater aber noch im AQ lassen, weil er später bei der Babysuche eh noch leicht zu fangen ist.

Schönes AQ! und schöne Fafis

Gruß Andreas
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Beitragvon Zaro74 » 24.03.2007 14:58

Drei Fragen noch, nachdem ich jetzt eine erfolgreiche Umsiedlungsaktion hinter mich gebracht habe:
Was ist denn die Geschichte mit den "Feindfischen"? Braucht der die auch in der jetzigen Phase (eine Woche nach dem ersten Ausschwimmen)?
Und muss ich den Kerl irgendwann auch ganz rausnehmen, weil er die Kleinen dann irgendwann selber auffrisst, oder lass ich den jetzt erstmal wochenlang alleine da drin?
Außerdem habe ich da jetzt einen Aquaball-Innenfilter drin. Aber ich Glabe die Jungen sind schon zu groß, dass der eine Gefahr darstellen kan, oder?

Entschuldigung für die vielen Fragen...
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Beitragvon Zaro74 » 26.03.2007 15:25

Mittlerweile hat sich durch Selbsterfahrung die Frage nach dem Innenfilter erledigt. Kein Problem, die Racker schwimmen schon kräftig genug, um nicht in die Ströumung zu kommen.
Auch Feindfisch scheint kein Problem zu sein - alles hat sich beruhigt...
Aber bei der Frage des Umsetzens des Bocks möchte ich eigentlich gerne auf Eigenerfahrung verzichten...

Kann da keiner helfen?

Danke schonmal,

Oliver
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purpur

Beitragvon Knuddel » 26.03.2007 15:52

Hi!

Normalerweise kann man die kleinen nach dem Freischwimmen bereits von den Eltern trennen ohne das es Probleme mit der Aufzucht gibt. Also kannst du den Vater auch gern zu seiner Holden wieder zurück setzen und die Kleinen können auch nicht gefressen werden.


Gruß Nici
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Beitragvon Zaro74 » 26.03.2007 19:47

Hi Nici,

Ok, dann werde ich mir das noch eine Woche anschauen und dann den Papa wieder in das Große Becken setzen und mal schauen, wie die Kleinen ohne ihn klarkommen.

Dankeschön,

Oliver
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Beitragvon Skalar » 26.03.2007 22:25

Hallo!
Meiner Erfahrung nach wachsen die Jungfische besser heran, wenn sie geführt werden.
Möglich wäre es aber sicherlich, dass Du ihn wieder zurücksetzst.

Fressen wird er die kleinen nicht! :wink:

Gruß Andreas
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