Hallo,
da ja doch ein gewisses Interesse besteht werde ich nochmal etwas ins Detail gehen:
Nach dem die kleinen ihren Dottersack aufgebraucht hatten, habe ich sie anfangs frühs und abends mit frisch geschlüpften sowie mit entkapselten Artemia gefüttert. (Tagsüber muss man halt arbeiten gehen)
Ich habe dann recht schnell mitbekommen, dass sich die kleinen mit wachsender Begeisterung über das Kleingetier im Becken hermachten (Muschelkrebse, Hüpferlinge und Scheibenwürmer). Ostern konnte ich es meiner Familie nicht vermitteln, dass ich wegen der Fische nicht vorbei kommen kann, daher musste ich die kleinen vier Tage sich selbst überlassen. Hat ihnen aber nicht weiter geschadet.
Als ich bemerkt habe dass es mit den natürlichen Futtervorräten im Aquarium zur Neige geht, habe ich angefangen einzelne von den Jungen in die besagten Garnelenaquarien um zu setzen.
Da die kleinen immer prall gefüllte Bäuche hatten, habe ich dann die Fütterung mit frisch geschlüpften Artemia in der zweiten Woche eingestellt und nur noch Sporadisch entkapselte Artemia ins Becken gegeben. Aber eher um das Becken (bzw. die Kleinstlebewesen) zu füttern.
Zurzeit kann ich mich die Woche über gar nicht um meine Aquarien kümmern, da ich wieder mal auf Montage bin. Aber ich denke die Kleinen sind aus dem gröbsten raus. Und in den gut eingelaufenen Garnelenbecken scheinen sie auch alles zu finden was sie brauchen. Es sind ja auch keine Massen von Jungfischen...
Alles in allem glaube ich es war ein Glückstreffer: Leichbereite Fische, die an das hiesige Wasser angepasst waren bekommen und Aquarien gehabt, in den die kleinen alles gefunden haben was sie brauchten.
Ich hatte eh mit dem Gedanken gespielt den Bestand noch etwas aufzustocken, das hat sich aber so von ganz alleine geregelt.
Mal schauen die Weiber sind wieder verdächtig dick, vielleicht klappt es ja noch mal.
Noch ein dickes Danke an Frank für die Tipps.
Gute Nacht.
MfG
Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.