Garnelensteckbriefe

Alles zum Thema Garnelen, Krebse und Schnecken.

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Beitragvon Kleine-Maultierfarm » 28.07.2007 11:13

Name: Red Bee / Black Bee
Familie: Atyidae
Herkunft: Japan Züchtung (Man sagt das die Red Bee eine Kreuzung aus Chrystal red und einer Hummelgarnelenvariante ist)
pH-Wert: unter 7
Temperatur: 16-25° C
Gesamthärte: <10°
Karbonathärte: unter 5° am besten gen 0
Länge: W:30mm M:25mm
Besatz: Gruppenhaltung
Verhalten: friedlich

Aussehen:
Die Tiere fallen durch ihre rot-weiße bzw schwarz weiße Bänderung auf. Je nach Farbqualität werden sie in Grades eingestuft. Die Grades sind:
Grade B oder auch K2= Dreiband
Grade A oder auch K4 = Vierband
Grade S oder auch K6 = Tiger thoot, V Band, (K8=)Hinomaru (mit und ohne no entry sign)
Grade SS oder auch K10 = Doppel Hinomaru (mit und ohne no entra sign), Half Moon, Little Lips
Grade SSSoder auch K12= Mosura, dort gibt es noch unterteilungen in der Kopfzeichnung: Crown, Heart, (K14=)Flowerhead und Lightning


Geschlechtsunterschiede:
Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

Becken/Haltung:
Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

Vermehrung:
Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge. Es sind Anfangs wohl weniger Jungtiere als bei der Chrystal red, und die Jungen sollen langsamer wachsen.

Fütterung:
Generell gibt es wenig, was die Red Bee nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

Besonderheiten:
Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
Garnelen sind anfällig für Schwermetallbelastungen.
Es gibt immer wieder Berichte über Garnelensterben, die mit Oxalsäure in Verbindung gebracht werden. Diese ist beispielsweise in den Wurzel von Anubien und Cryptocorynen erhöht vorhanden. Ob es sich dabei wirklich um eine Gefährdung handelt, ist jedoch noch strittig.
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Beitragvon adv » 28.07.2007 11:13


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Yellow Fire

Beitragvon Kleine-Maultierfarm » 04.03.2008 11:38

Name:Neocaridina heteropoda var. Yellow/ Yellow Fire-Zwerggarnele

Familie: Atyidae
Herkunft: Taiwan /Züchtung aus der Neocaridina heteropoda
pH-Wert: 6-8
Temperatur:15-25° C
Gesamthärte: <20°
Karbonathärte: 3-15°

Länge: W:30mm M:25mm
Besatz: Gruppenhaltung
Verhalten: friedlich

Aussehen:
von blassen bis kräftigen Gelb

Geschlechtsunterschiede:
Die Unterscheidung der Geschlechter ist relativ einfach . Das auffälligste Merkmal dazu sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird. Weibchen sind kräftiger gefärbt als Männchen.

Becken/Haltung:
Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 25 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

Fütterung:
Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

Vermehrung:
Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.


Besonderheiten:

Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
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Re: Garnelensteckbriefe

Beitragvon Kleine-Maultierfarm » 28.01.2009 18:33

Name: Caridina sp. /Kardinalsgarnele
Familie: Atyidae
Herkunft: Sulawesi Matanosee
pH-Wert: 7,8-8,5
Temperatur: 28-29° C
Gesamthärte: <10°
Karbonathärte: <10°
Länge: W:18mm M:14mm
Besatz: Gruppenhaltung
Verhalten: friedlich

Aussehen:
Die Tiere fallen durch ihren dunkelroten Körper mit den weißen (oft auch bläulichen) Punkten und weißen Antennen und Greifzangen auf.

Geschlechtsunterschiede:
Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

Becken/Haltung:
Durch ihre geringere Größe kann man sie in einer schönen Gruppe schon in Becken ab 10L wunderbar halten.
Das Becken sollte eher steinig eingerichtet sein. Zudem gibt es auch nur wenige Pflanzen, die Dauerhaft mit 28° und mehr klar kommen.
Dunkler Bodengrund ist auch vom Vorteil, da die Tiere auf hellem eher versteckt leben.

Vermehrung:
Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen ca. 3 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.

Fütterung:
Generell gibt es wenig, was die Kardinalsgarnelen nicht essen. Besonders zu empfehlen ist Laub, überbrühte Brenessel, überbrühter Spinat oder Mangold. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

Besonderheiten:
Mit Fischen sollte man sie garnicht vegesellschaften, alleine schon weil sie recht klein sind, und somit auch von kleineren Fischen als Opfer angesehen werden. Zudem aber auch, weil sie durch den hohen PH Wert und hohe Temperatur recht spezialisiert leben.
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Re: Garnelensteckbriefe

Beitragvon Kleine-Maultierfarm » 28.01.2009 18:45

Name: Caridina loehae/ Orangene Matanogarnele
Familie: Atyidae
Herkunft: Sulawesi /Petea Fluß
pH-Wert: 7,8-8,5
Temperatur: 28-29° C
Gesamthärte: <10°
Karbonathärte: <10°
Länge: W:18mm M:16mm
Besatz: Gruppenhaltung
Verhalten: friedlich

Aussehen:
Meist zeigen sie sich in einem transparenten Orangrot. Je nach Laune können sie auch mal dunkelbläulich oder bräunlich sein. Auf ihrem Rücken weißen sie 3 weiße Querstreifen auf, und sind am ganzen Körper leicht getupft

Geschlechtsunterschiede:
Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch ein wenig fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen.

Becken/Haltung:
Durch ihre geringere Größe kann man sie in einer schönen Gruppe schon in Becken ab 10L wunderbar halten.
Das Becken sollte eher steinig eingerichtet sein. Zudem gibt es auch nur wenige Pflanzen, die Dauerhaft mit 28° und mehr klar kommen.
Dunkler Bodengrund ist auch vom Vorteil, da die Tiere auf hellem eher versteckt leben.

Vermehrung:
Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen ca. 3 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.

Fütterung:
Generell gibt es wenig, was die Garnelen nicht essen. Besonders zu empfehlen ist Laub, überbrühte Brenessel, überbrühter Spinat oder Mangold. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

Besonderheiten:
Mit Fischen sollte man sie garnicht vegesellschaften, alleine schon weil sie recht klein sind, und somit auch von kleineren Fischen als Opfer angesehen werden. Zudem aber auch, weil sie durch den hohen PH Wert und der hohen Temperatur recht spezialisiert leben.
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Re: Garnelensteckbriefe

Beitragvon Kleine-Maultierfarm » 28.01.2009 18:55

Name: Caridina sp. Zweifarbige Matanogarnele
Familie: Atyidae
Herkunft: Sulawesi Matanosee
pH-Wert: 7,8-8,5
Temperatur: 28-29° C
Gesamthärte: <10°
Karbonathärte: <10°
Länge: W:18mm M:16mm
Besatz: Gruppenhaltung
Verhalten: friedlich

Aussehen:
Die Tiere sind recht vielseitig im Farbenkleid. Mal sind sie transparent, mal rotbräunlich, dann zeigen sie sich zweifarbig längs geteilt, dann sind sie mal wieder fasst pechschwarz.

Geschlechtsunterschiede:
Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

Becken/Haltung:
Durch ihre geringere Größe kann man sie in einer schönen Gruppe schon in Becken ab 10L wunderbar halten.
Das Becken sollte eher steinig eingerichtet sein. Zudem gibt es auch nur wenige Pflanzen, die Dauerhaft mit 28° und mehr klar kommen.
Dunkler Bodengrund ist auch vom Vorteil, da die Tiere auf hellem eher versteckt leben.

Vermehrung:
Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen ca. 3 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.

Fütterung:
Generell gibt es wenig, was die Garnelen nicht essen. Besonders zu empfehlen ist Laub, überbrühte Brenessel, überbrühter Spinat oder Mangold. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

Besonderheiten:
Mit Fischen sollte man sie garnicht vegesellschaften, alleine schon weil sie recht klein sind, und somit auch von kleineren Fischen als Opfer angesehen werden. Zudem aber auch, weil sie durch den hohen PH Wert und hohe Temperatur recht spezialisiert leben.
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Re: Garnelensteckbriefe

Beitragvon Kleine-Maultierfarm » 06.02.2009 08:54

Name: Macrobrachium lanchesteri - Glasgarnele
Familie: Palaemoninae
Herkunft: Südostasien (hauptsächlich Thailand)
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Temperatur: 20-30° C
Gesamthärte: 4-20°
Karbonathärte: 10-15°
Länge: W: 5-8cm M: 8-10cm (inkl. Scheren)
Besatz: Gruppenhaltung
Verhalten: friedlich und lebhaft

Aussehen:
Wie der Name schon sagt, sind diese Tiere hauptsächlich durchsichtig mit schwarzen Streifen am Vorderkörper. Sie können aber sehrwohl auch Farbe zeigen. Manche Exemplare können eine bläuliche Grundfarbe aufweisen.

Geschlechtsunterschiede:
Ausgewachsene Männchen sind etwas grösser und schlanker als die Damen. Desweiteren haben Männchen verlängerte Scheren mit grüngräulicher Behaarung.

Becken/Haltung:
Man sollte die Tiere nicht unter 60cm Kantenlänge halten, da sie schon eine beachtliche Grösse erreichen können. Das Becken sollte dicht bepflanzt sein und genug Versteckmöglichkeiten durch Wurzeln und Höhlen beinhalten. Am liebsten haben sie sandigen Untergrund, kommen aber auch auf feinem Substrat, Kies (1-2mm abgerundet) gut klar.

Vermehrung:
Je nach Wassertemperatur trägt das Weibchen alle 20-25 Tage bis zu 200 Eier. Diese können grünlich bis bräunlich sein. Sind diese befruchtet werden sie bis zur nächsten Häutung getragen. Nach dem Schlupf machen die Jungen mehrere Larvenstadien durch und treiben durchs Wasser. Ab jetzt darf das Licht im AQ nicht mehr ausgemacht werden (für ca. 2-4 Wochen, bis sie zum bodenorientierten Leben übergehen) da die Jungen ansonsten an der Scheibe zerschellen oder sich schwere Verletzungen zuziehen können. Alternativ kann man nachts auch eine schwächere Lichtquelle ans Becken stellen, z.B. eine Nachttischlampe. Bis zur ersten Häutung der Kleinen besteht die Fütterung aus Kleinstlebewesen wie z.B. Plankton oder Pantoffeltierchen. Danach kann dann mit Artemia Nauplien gefüttert werden.

Fütterung:
Die Glasgarnele ist in dieser Hinsicht sehr anspruchslos und gehört zu den sogenannten "Allesfressern" (Omnivore Ernährung). Flockenfutter, Frostfutter, Welstabletten, Gemüse (z.B. Gurke, überbrühte Paprika, überbrühter Kohlrabi), Lebendfutter (z.B. Mückenlarven, Tubifex) bis hin zu gekochten Nudeln werden gerne genommen.

Besonderheiten:
Macrobrachium lanchesteri können problemlos mit kleineren Fischen (aber keine Räuber!) und Zwergarnelen vergesellschaftet werden. Pflanzen werden auch nicht geschädigt.
Aufpassen sollte man in Geschäften. Es gibt leider immer wieder den Fall, das es heißt die Glasgarnelen gingen an die Fische ran. Das sind dann aber nicht diese hier, sondern eine andere Macrobrachium Art. Diese haben auch größere Scheren und sind durchaus räuberisch. Man sollte beim Kauf also genau drauf achten, das es die lanchesteri ist.

In Asien werden diese Garnelen in Reisfeldern zum Verzehr gezüchtet.

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Snow Bee

Beitragvon Kleine-Maultierfarm » 28.02.2010 17:53

Name: Snow Bee gold oder red (Gold aus Black Bee gezogen, red aus Red Bee gezogen)
Familie: Atyidae
Herkunft: Japan Züchtung
pH-Wert: 6- 7,5
Temperatur: 16-25° C
Gesamthärte: <10°
Karbonathärte: <10°
Länge: W:30mm M:25mm
Besatz: Gruppenhaltung
Verhalten: friedlich

Aussehen:
Die Tiere fallen durch ihre weiße Färbung auf. Diese unterteilt man noch aus welcher Linie sie kommen (aus Black oder aus Red). Ebenso gibt es noch die Skeleton, die nicht flächendeckend weiß ist und transparente Stellen aufweist.

Geschlechtsunterschiede:
Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

Becken/Haltung:
Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

Vermehrung:
Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.

Fütterung:
Generell gibt es wenig, was die Snow Bee nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

Besonderheiten:
Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
Garnelen sind anfällig für Schwermetallbelastungen.
Es gibt immer wieder Berichte über Garnelensterben, die mit Oxalsäure in Verbindung gebracht werden. Diese ist beispielsweise in den Wurzel von Anubien und Cryptocorynen erhöht vorhanden. Ob es sich dabei wirklich um eine Gefährdung handelt, ist jedoch noch strittig.
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