Hallo!
Fischolli hat geschrieben:Die Bakterien sitzen nicht nur im Filterschlamm, sondern auf dem Substrat in meinen Filtern.
Das stimmt auch so weit.
Bakterien können Zucker/Eiweiß-Verbindungen absondern, die sie mit dem Untergrund verkleben.
Aber Bakterien vermehren sich auch in Richtung der Nahrungsquelle.
Nehmen wir die Bakteriengröße von 2 µm an und die Größe eines Mulmpartikels von 200 µm (0,2 mm)=Faktor 1:100, so könnte ich mir durchaus vorstellen, daß 90 % der Bakterien auf dem Schlamm sitzen. OK, Ammonium und Nitrit/Nitrat werden auch molekular an die Bakterien angeströmt, vielleicht ist dann der Faktor niedriger.
Trotzdem wirst Du beim Filter waschen jede Menge an Bakterien verlieren.
Aber nach dem Motto "Nachfrage und Angebot", werden sich die verbleibenden Bakterien sehr rasch wieder vermehren.
So, wieder zum Thema:
Habe, wie weiter oben beschrieben einen Innenfilter ins Becken gehängt.
Mein Verdacht war, daß der Außenfilter (Korb-Bestückung) evtl. feine Partikel passieren lässt.
Bei diesem Innenfilter ist, aufgrund des einfachen Aufbaus, sichergestellt, daß alle Partikel den Filter passieren müssen.
Nach 3 Tagen Laufzeit habe ich nur eine leichte Verbesserung feststellen können.
Der Misserfolg lag ,meiner Meinung nach, an den relativ grobporigen Filterpatronen.
Deshalb habe ich den 2-Kammerfilter nach 3 Tagen aus dem Wasser genommen um den Verschmutzungsgrad zu untersuchen.
Zu meiner Überraschung stellte ich fest, daß schon eine ganze Menge Mulm in die Schaumstoffkörper gelangt sind.
Vielleicht muss man den Filter nur lange genug arbeiten lassen, so daß die Porengröße durch Verschmutzung so klein wird, daß auch die feinen Mulmpartikel zurückgehalten werden.
Aber da ich ja so ungeduldig bin, habe ich eine Kammer mit Perlonwatte bestückt.
Aber nach 2 Tagen Laufzeit sieht es immer noch nicht wesentlich besser aus.
Bin im Moment etwas ratlos.............
Gruß
Stefan