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Fragen rund um Wassertests, Wasserwerte und Wasserprobleme sind hier genau richtig.
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von KruX » 08.04.2011 23:42
Hallo zusammen  Ich wollte mich mal schlau machen wann genau ich mich auf eine Messung verlassen kann.Es geht darum, dass ich Osmosewasser beimische und nun wollte ich wissen, ab wann man sagen kann, dass die Messergebnisse stimmen. Oder Irre ich mich total und ich aknn den Test sofort nach dem Ww. verwenden? Gibt es da irgendeine Art Faustformel? Würde mich wirklich sehr interessieren  danke schonmal mfg Malte
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von adv » 08.04.2011 23:42
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von bierteufel » 09.04.2011 00:08
Hi Malte KruX hat geschrieben: Gibt es da irgendeine Art Faustformel? mfg Malte
So eine Faustformel gibt es wirklich: Wer viel misst, misst Mist. Ein Rat: schreibe was du vorhast, und man kann Dir sicherlich Ratschläge geben, wie man das sinnvoll angehen kann. Deine Formulierung läst eher darauf schliessen, daß du irgendwie auf dem Holzweg bist, weg von pragmatischer Aquaristik. Gruß Arne
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von KruX » 09.04.2011 00:41
Also ich muss sagen das ich wirklich fast nie messe.Ich entscheide eigentlich nach Gefühl wie ich wo gegen vorgehen kann. Meine Fragse ist ja nur, ab wann man weiß, dass sich das Wasser vermischt bzw. aufgeweicht hat.Ich möchte nur wissen wie viel Zeit diese chemische veränderung dauert.Das hat doch nichts mit pragmatischer Aquaristik zu tun.Ich halte höchstens jeden Monat mal nen Streifentest rein.
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von bierteufel » 09.04.2011 07:46
Hallo KruX hat geschrieben:Meine Fragse ist ja nur, ab wann man weiß, dass sich das Wasser vermischt bzw. aufgeweicht hat.
Wovon sprichst du? 1 Liter Permeat auf 1000 Liter LW? Ich möchte nur wissen wie viel Zeit diese chemische veränderung dauert.
Von welcher chemischen Veränderung sprichst du? Das hat doch nichts mit pragmatischer Aquaristik zu tun.Ich halte höchstens jeden Monat mal nen Streifentest rein.
Doch das hat mit pragmatischer Aquaristik zu tun? Deine Fragestellung allerdings läst noch nicht ml dein Problem erkennen. Du fragst nach Messzeitpunkten, bei gleichzeitiger Benutzung ziemlich ungenauer Streifentests? Sinnvoll und pragmatisch ist ein solcher Denkansatz nicht. Nochmal was hast du unter welchen Rahmenbedingungen vor? Ganz ehrlich - diese Überöegungen hier, ich denke da gebe es endlos viel, über das du vorher nachdenken solltest / nachlesen. Gruß Arne
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von Ebs » 09.04.2011 09:35
Hallo Malte, KruX hat geschrieben:Hallo zusammen  Es geht darum, dass ich Osmosewasser beimische und nun wollte ich wissen, ab wann man sagen kann, dass die Messergebnisse stimmen.
mach es dir nicht so kompliziert. 1. Osmose- und Leitungswasser oder Aquariumwasser vermischen sich nur, bzw. Osmosewasser verdünnt Leitungswasser, bzw. Aquariumwasser. Da passiert chemisch nichts. 2. Sofort nach dem Mischen (umrühren) kannst du den KH-Wert messen oder du errechnest den Wert aus dem Verhältnis der Teilmengen von OW und LW, bzw. AquW und deren KH. Gruß Ebs
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von Heinz » 09.04.2011 09:50
Hi Malte, wenn ich Deine Ausgangsfrage richtig verstehe, fragst Du Dich, in welcher Zeit Dein aufbereitetes Wasser sich mit dem alten (Rest-)Wasser im Becken so vermischt hat, dass Du bei der Messung einen aktuellen, realistischen Wert bekommst und nicht einen möglicherweise deshalb "verfälschten" Wert, weil Du zufällig die Wasserprobe aus dem noch unzureichend vermischten "Alt-" oder "Neuwasser" genommen hast. Kann man es so ausdrücken? Falls das Deine eigentliche Frage sein sollte, kann es dafür eigentlich keine Faustformel geben. Beispiel: 200-L-Becken mit Filterleistung von 400-L-Stunde. Also 2-fache Umwälzung des gesamten Beckeninhalts in einer Stunde. Hinzu kommt die Mischung beim Einfüllen des Neuwassers. Ich würde mal schätzen, dass spätestens nach 5-10 Min. Alt- und Neuwasser so vermischt sind, dass Du überall Durchschnittsmesswerte erhälst, gleichgültig an welcher Stelle des Beckens Du Deine Wasserprobe ziehst, wahrscheinlich noch viel schneller. Anderes Extrembeispiel: 1000-L-Becken mit Umwälzung von 100l/h. Könnte bis zur völligen Mischung etwas länger dauern, wobei dann wieder die Frage wäre, wie vorsichtig oder schwungvoll das neue Wasser ins alte gekippt wird und ob nicht schon dadurch alles vermischt wird. Ich denke, das ganze ist sehr theoretisch und Du machst Dir Gedanken um einen Aspekt, zu dem es sich eigentlich nicht lohnt. PS: Ebs war schneller und kürzer. 
LG Wolfgang
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von KruX » 09.04.2011 10:24
Danke @ Ebs und Heinz...genau das wollte ich wissen.Aber ist ja klar das man sich hier erstmal wieder anhören muss wie dumm das doch alles ist was ich vor habe.Also ist es genauso als wenn ich warmes und kaltes wasser miteinander vermische und sich irgendwann die Durschnittstemperatur einpendelt.Kann man ja auch errechnen. Ich habe jetzt auf 240l 30l Osmosewasser beigemischt.Bzw. gestern und ich war mir nicht sicher, ob die Messung sofort realistisch ist. danke nochmal 
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von bierteufel » 09.04.2011 11:08
Hi KruX hat geschrieben:Danke @ Ebs und Heinz...genau das wollte ich wissen.Aber ist ja klar das man sich hier erstmal wieder anhören muss wie dumm das doch alles ist was ich vor habe.
Tja ... ich weiß nicht ob es dumm ist.... das sollte sich erst noch rausstellen.... Also ist es genauso als wenn ich warmes und kaltes wasser miteinander vermische und sich irgendwann die Durschnittstemperatur einpendelt.Kann man ja auch errechnen.
... und die Temperatur ist aquaristisch beim Prozess vom Mischen von kaltem und warmen Wasser absolut irrelevant. Je nach Menge und Temperaturdifferenzen sind so "Sachen" wie O2-Sättigung und Ausgasen von O2 und Gasblasenkrankheit viel intressanter. Ich habe jetzt auf 240l 30l Osmosewasser beigemischt.Bzw. gestern und ich war mir nicht sicher, ob die Messung sofort realistisch ist. danke nochmal 
Und da kommen wir zum Punkt ... 30 Liter Permeat auf 240 Liter - absolut sinnlose Unternehmung, absolut irrelevant und überflüssig, und dabei ist es Egal welche Wasserwerte die 240 Liter verdünntes Wasser haben. Das ist eine homeopatische Dosierung die vernachlässigbare Auswirkung hat. Damit hab ich es doch gleich geahnt - absolut überflüssig sich Gedanken zu machen, wann gemessen wird. Gruß Arne
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von elchi07 » 09.04.2011 12:22
Hallo Arne, bierteufel hat geschrieben:Also ist es genauso als wenn ich warmes und kaltes wasser miteinander vermische und sich irgendwann die Durschnittstemperatur einpendelt.Kann man ja auch errechnen.
... und die Temperatur ist aquaristisch beim Prozess vom Mischen von kaltem und warmen Wasser absolut irrelevant. Je nach Menge und Temperaturdifferenzen sind so "Sachen" wie O2-Sättigung und Ausgasen von O2 und Gasblasenkrankheit viel intressanter.
nun reg dich mal nicht zu sehr auf. Sonst ist die Urlaubseholung bald schon wieder verloren. Das mit der Temperatur war doch nur als Analogbeispiel zu sehen, dass es darum ging wann eine Mischung (egal ob in Bezug auf Temperatur, Härte oder was auch immer) homogen ist. Der Sinn oder Unsinn der Beimischung von Osmosewasser war doch gar nicht gefragt. Viele Grüße Roman
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von KruX » 09.04.2011 13:15
Vllt sollte ich noch sagen, dass ich vorher auch schon osmosewasser drin hatte bzw. drin habe.Es sind nicht nur die 30 Liter. Insgesamt sollte es so die hälfte des Beckens sein, welches mit Osmosewasser versetzt ist. Aber ist mir nun auch egal da meine Frage ja eh doof und unsinnig ist, hab ich nun auch keine Lust mehr. Meine eigentliche Frage wurde mir ja auch beantwortet.
Und @ Bierteufel:Wie ich was, wo, und in welchem Verhältnis mische, kann ja schlecht jemand anderes wissen. Oder kennst du mein Wasser?
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von Martin Krüger » 09.04.2011 14:17
Hallo Malte,
als ich vor einiger Zeit mal ein 240 Liter Becken näher messtechnisch unter die Lupe genommen habe, stellte ich fest, dass quasi alle hydrochemischen Vorgänge nach spätestens einer Stunde gelaufen waren. Sei es nun UOA Verschnitt oder auch Düngergaben.
Was auch immer Du da tust, die Vermischung ist nach einer Stunde gelaufen.
Beste Grüße Martin
Jede hinreichend fortgeschrittene Aquaristik muss als Magie angesehen werden.
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von bierteufel » 09.04.2011 14:19
Hallo KruX
Nochmal, das spielt keine Rolle.
Beispiel:
240*Liter KH X + 30* KH 0 = 270 Liter KH 240/270 X
240/270 * Ausgangshärte.
Egal was auch immer deine Ausgangswerte sind, das Ergebnis ist immer eine Senkung um 11 % - demnach nicht wirklich aquaristisch relevant, demnach ist der Zeitpunkt der Messung noch unrelevanter.
Gruß Arne
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von Loong » 09.04.2011 16:06
Hallo, KruX hat geschrieben:Und @ Bierteufel:Wie ich was, wo, und in welchem Verhältnis mische, kann ja schlecht jemand anderes wissen. Oder kennst du mein Wasser?
Wir sind alle keine Hellseher und können nur die Informationen verarbeiten, die Du hier angibst. Und wenn ich lese: "30 l UOA-Wasser auf 240 l Aquarienwasser", dann denke ich mir: Das kanner sich auch getrost schenken. Arne hat lediglich das laut formuliert, was ich mich im Stillen gedacht habe. Viele Grüße Robert
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