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Wasserhärte drastisch senken... wie?

Dieses Thema im Forum "Wasserchemie" wurde erstellt von Irie, 10. Dezember 2015.

  1. Starmbi

    Starmbi Mitglied

  2. Hab ich gelesen, meine Frage war, welche Fische denn nach Meinung von Irie nicht in dem Wasser gehen? Vor allem - sprechen wir von Karbonathärte oder Gesamthärte?

    Grüße
    Thomas
     
  3. Hallo,

    habe das gleiche Problem, aus meiner leitung kommen 20,4° dH und 17°kH.
    Wollte dann auch erst Hartwasserfische kaufen aber musste feststellen das mein 200l Becken nicht so toll dafür ist.
    Ich werde jetzt doch versuchen ein Südamerikanisches Becken zu fahren.

    Habe mir jetzt einfach ohne groß zu überlegen eine von den einfachen umkehrosmoseanlagen bestellt und versuche mein wasser so auf die 10°dH zu bekommen, das müsste reichen.

    Wegen dem Abwasser, da bin ich wirklich so hart und lasse es einfach den abfluss hinunter. Ich glaube nicht, das jemand bei solch einem Verhalten schaden nehmen würde und es hätte auch niemand etwas davon wenn ich wasser sparen würde.
    Die mehrkosten habe ich zugegeben noch nicht berechnet, also für das abwasser, aber wird doch bestimmt bezahlbar sein im gegensatzt destiliertes Wasser zu kaufen.

    Gruß Thomas
     
  4. Hallo alle zusammen,

    mein bester freund hat seit kurzem ein Aquarium und hat schon öfters gesagt, er möchte irgendwie sein Wasser weicher machen. Da er sehr viel um die Ohren hat im Moment und ich auf die Fische aufpasse habe ich beschlossen mich mal für ihn schlau zu machen.
    Welche Möglichkeiten gibt es denn dieses Härteproblem im Wasser zu lösen? Ist das das einzige Problem in einem Aquarium oder ist das Leitungswasser sonst auc nicht ganz schadstofffrei?
    Was muss ich beachten und was könnt ihr mir denn empfehlen?
    Vielen Dank schonmal,
    ein schönes Wochenende!
     
  5. Starmbi

    Starmbi Mitglied

    Hallo,

    mit einer Osmoseanlage bist Du schon auf dem richtigen Weg.
    Die nimmt neben der Härte auch Schadstoffe aus dem Wasser.
    Die sollten im Trinkwasser aber sowieso nicht in größeren Mengen vorkommen.

    Gruß
    Stefan
     
  6. Hallo Stefan,

    danke für deinen Tipp! Hört sich gut an.
    Ich hab mich auhc nochmal umgehört und mir wurde oft das selbe gesagt: Osmoseanlage.
    Kennst du einen guten Shop wo ich eine Online bestellen kann?
    Lg Hans
     
  7. Starmbi

    Starmbi Mitglied

    Hallo,

    generell kannst Du die Anlagen heutzutage überall kaufen.
    Unter Aquarianern werden häufig diese Adressen genannt:
    http://www.der-wasseraufbereiter.de/
    https://www.filterzentrale.com/

    Allerdings musst du wissen was Du willst.
    Wenn da steht, 100l/Tag, dann tröpfelt Dir das Wasser langsam aus der Anlage, bis du nach 24 100l erreicht hast.
    Also solltest Du Dir entweder ein Vorratsgefäß zuglegen (ich habe ein 140-l-Fass), oder eine leistungsstarke Anlage mit Druckerhöhungspumpe kaufen.

    Gruß
    Stefan
     
  8. Hallo,

    bin seit heute stolzer Besitzer einer kleinen Hobby-Umkehrosmoseanlage. Obwohl es die kleinste ist (50GPD;maximal 190l/24h) bin ich super zufrieden. Über die Langlebigkeit kann ich aber noch nichts sagen. Hörte aber bisher nur gutes über diese Anlage. Würde Sie weiterempfehlen, da Sie bei mir bei 24°dGH relativ wenig Permeat (Abwasser) erzeugt. Geht in Richtung 1:2 (Hersteller gibt an 1:3).

    Habe schon einen kleineren Wasserwechsel gemacht, von 14°GH auf erst mal 10°GH. So können sich die Fische (Skalare,Panzerwelse usw.) langsam u. ohne Streß umgewöhnen. Ziel liegt so ca. bei 3-5°KH u. GH etwa bis 7. Was haltet Ihr von diesen Werten? Stehe ich nicht schon bei einer KH von 3 ziemlich instabil da in Bezug auf den ph-Wert???
    Nutze ja auch noch eine Bio-CO2-Anlage, die kann ich zwar leicht an den geringeren Bedarf anpassen, aber ist halt nur grob gesteuert. Muß ich da schon mit einem sehr plötzlichen Säursturz rechnen? Selbst ohne CO2 laufen schließlich im AQ immer Prozesse ab die den ph-Wert beeinflussen. Würde mich über ein paar Tipps in Bezug auf meine neuen Wasserwerte freuen. Ich hoffe in dem weichen Wasser auch empfindlichere Pflanzen wie z.B. Cabomba carolina, roten Tigerlotus halten zu können. Die Beleuchtung würde für die Pflanzen noch passen.
    Also welche Wasserwerte würdet Ihr in meinem Fall wählen?

    Freundliche Grüsse an alle,

    Michael
     
  9. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    Bei KH 3 bekommst du keinen Säuresturz.

    Gruß
     
  10. Hallo,
    ein Säuresturz kann Theo. immer und hat nur bedingt mit dem Säurebindungsvermögen(KH) zu schaffen, klar mehr Bindungsvermögen(KH) ist eben mehr Bindungsvermögen(KH). Aber aussagen wie: bei X KH bekommt man keinen Säuresturz sind Mumpitz!
    Hat etwas mit dem CO2 Gleichgewicht zu tun würde aber zu weit führen s.u.!

    Biogene Entkalkung
    Das Thema CO2 gehört auch zum „Stickstoffkreislauf“ es beinhaltet über 70 Seiten…
    Ist natürlich jetzt zu viel das alles hier einzustellen…
    Also antworte ich nur kurz:
    [​IMG]
    [​IMG]
    Stickstoff
    Mineralisation
    Nitrit
    Nitrat
    denitrifikation
    Neustart eines Aquariums
    Biofilm
    Bio-Filtern
    Filter dimensionierung
    Spurenelemente1

    Viel spaß beim lesen
    Gruß
     
  11. Hi OnkelJosch,

    das man die Säuresturzgefahr nicht ganz allein von der KH abhänig machen kann ist schon klar.

    Leider sind die von Dir empfohlenen Artikel nicht mehr verfügbar. :(

    mfg Michael
     
  12. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin Josch,

    Wir wollen mal zwischen theoretischer und praktischer Aquaristik unterscheiden, ja? Wieviele Co2- Pullen willst du denn an das Becken hängen, um bei KH 3 einen Säuresturz zu produzieren? Das hab ich noch nicht mal mit KH 0 und CO2 Zugabe geschafft.

    Gruß
     
  13. Hi,

    ich habe meine KH jetzt erstmal bei 4° stabil. Um einen Säursturz mache ich mir auch keine Sorgen mehr. Der ph-Wert lässt sich wunderbar über den CO2-Fluss einstellen. Bei mir zur Zeit ca. 6,8 pH. Um niedriger zu kommen müsste ich die CO2-Zufuhr schon sehr stark anheben.

    mfg Michael
     
  14. Hallo zusammen,
    @fischolli
    laut drta ist ein Säuresturz : „Wenn der pH-Wert innerhalb kurzer Zeit auf für Fische nicht verträgliche Werte absinkt“. Nicht mehr , nicht weniger!

    Der kommt (siehe Beitrag)auch/oder durch zu wenig CO2 und die damit einhergehende „Biogene Entkalkung“.
    Klar kann man auch durch zuviel Säure das Säurebindungsvermögen ausreizen bis das der Säuresturz eintritt, oder durch zu viel CO2 den Fisch schaden(auch ohne Säuresturz). Säurebindungsvermögen
    Wie man auf Bild1(Beitrag zuvor)unschwer erkennen kann ist das Bikarbonat(Hydrogenkarbonat) pH abhängig! Da der KH-Test ja genau dieses misst, was misst der denn bei pH 6,4? 50% der KH?
    Nun ja wie auch immer jeder sollte machen wie er mag.
    [​IMG]Gruß
     
  15. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    ich stell deine theoretischen Ausführungen ja garnicht in Frage, aber das Forum ist ein praxisorientiertes Forum. Da bringt es Garnichts, hier ein Schreckgespenst umher zu jagen, welches beim Normalaquarianer niemals auftaucht. Ich selber habe durch Vollentsalzung und Ansäuern von diesem entmineralisierten Wasser sicher schon eher in Grenzbereichen hantiert, aber selbst da ist nie etwas passiert. Also lassen wir die Kirche mal im Dorf und machen Leute mit KH 3 nicht verrückt.

    Gruß
     
  16. Hallo,
    ich will niemanden verrückt machen!
    Aber praxisorientiert ist es in manchen Aquarien so, das die KH stetig fällt.
    Je nach Wasserwechselhäufigkeit kann es da schon mal zu problemen kommen.
    Es gibt natürlich auch Aquarien wo es anders ist und alles steigt egal ob jetzt Nitrat KH, Phosphat usw. hiernach richtet sich ja der Wasserwechsel-Intervall und die Wasserwechsel-Menge(so sollte es zumindest mMn sein und das ist praxisorientiert). Aber egal soll jeder handhaben wie er meint.
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    In diesem Becken sieht man zum Beispiel das die KH von ursprünglichen 12,55 aus der Leitung durch Vollentsalzung ( mit VE) auf KH 4,068 gebracht wird und im verlauf von 14 Tagen um 0,1 abnimmt. Also nix! Alles läuft prima KH, NO3, PO4, RV alles im grünen Bereich. Selbst nach 365 Tagen. Wobei ich sagen muss, das ich nach 6 monaten immer und bei jedem Becken einen „großen“ Wasserwechsel mache >80% - Resetten!
    [​IMG]
    [​IMG]
    Hier sieht das alles ganz anders aus, alles läuft aus dem Ruder trotz wöchentlichem Wasserwechsel von sogar 50%.

    ...da ist nie etwas passiert...“ ist ja eine tolle Aussage, aber wohl dem Zufall geschuldet.

    Jedoch wie bereits oben gesagt … soll jeder handhaben wie er meint.
    War nur eine Anmerkung, das man nicht behaupten kann bei x ist „allet Paletti“ – ohne
    das Gesamte mal betrachtet zu haben!
    Nun jut, 1,08mmol/l SBV also 3KH ist im normalfall ein guter Wert, obwohl ich für Pflanzenbecken eher zu 4 tendiere.
    Gruß
     
  17. fischolli

    fischolli Mitglied

    Hi,

    ich kenne genug Leute, die teils_extrem Wasser-panschen, bei keinem ist je ein Säuresturz vorgekommen. Also absolut fundierte Aussage aus der Praxis._Aber bleib du ruhig bei deinen theoretischen Aussagen. :wink:

    Gruß
     
  18. Starmbi

    Starmbi Mitglied

    Hallo,

    ich kenne das nur so, daß durch biogene Entkalkung der pH-Wert sogar steigt.

    Gruß
    Stefan
     
  19. Hallo @ OnkelJosch,

    ich habe mein Becken auch eher mit Altwasser betrieben das letzte Jahr. Das hatte aber eher zeitliche, gesundheitliche, Gründe. Mit Deinen theor. Ausführungen stimme ich zum Großteil überein, aber die Praxis ist leider komplexer. Sonst müsste ich als Chemiker mir nie Sorgen machen :wink: .

    Aber mit Nitrifikation usw. ist ein Aquarium schon ein sehr komplexes, kleines, Ökosystem das merke ich gerade selber.

    Durch meine Änderung der Wasserparameter (die neue Osmoseanlage) ändert sich doch mehr als mir lieb ist.
    Zum Glück auch zum positiven, meine Panzerwelse haben endlich mal abgeleicht u. den Jungfischen gehts prima :D .

    Aber bei den Pflanzen brauche ich noch Geduld, vielleicht auch den einen oder anderen Tipp, damit es wieder gut läuft.

    mfg Michael
     

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