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Garnelensteckbriefe

Dieses Thema im Forum "Wirbellose" wurde erstellt von Kleine-Maultierfarm, 31. Januar 2007.

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  1. Name: Caridina cf. babaulti "Green"/ Grüne Zwerggarnele
    Familie: Atyidae

    Herkunft: Indien

    pH-Wert:
    7-8
    Temperatur: 16-25° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: <15°

    Länge: W:30mm M:25mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Wie der Name schon sagt sind diese Garnelen meistens grün. Je nach Werten und Stimmung kann sie auch mal rotbraun, braun/orange sein.

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.
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    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.
    Dessen Jungtiere sind sehr klein.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  2. Caridina sp. Biene Bienengarnele

    Name:Caridina sp. Biene Bienengarnele

    Familie: Atyidae

    Herkunft: China, Taiwan, Korea

    pH-Wert: 6- 7,5
    Temperatur: 16-25° C
    Gesamthärte: <15°
    Karbonathärte: <10°

    Länge: W:30mm M:25mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:

    Die Tiere fallen durch ihre schwarz-weiße/transparente Bänderung auf. Diese ist je nach Zuchtstamm oft sehr unterschiedlich ausgeprägt. Besonders die Hochzuchten aus Japan zeichnen sich durch einen extrem hohen Weißanteil aus. Es existieren auch Züchtungen ganz ohne Weißanteil.

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was Bienen nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  3. Caridina sp. "Christal red"

    Name: Kristallrote Zwerggarnele, Caridina sp. „Crystal Red“

    Familie: Atyidae
    Herkunft: Rote Mutation der Bienengarnele.

    pH-Wert: 6- 7,5
    Temperatur: 16-25° C
    Gesamthärte: <15°
    Karbonathärte: <10°

    Länge: W:30mm M:25mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Die Tiere fallen durch ihre rot-weiße Bänderung auf. Diese ist je nach Zuchtstamm oft sehr unterschiedlich ausgeprägt. Besonders die Hochzuchten aus Japan zeichnen sich durch einen extrem hohen Weißanteil aus. Es existieren auch Züchtungen ganz ohne Weißanteil.

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was Crystal Reds nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
    Garnelen sind anfällig für Schwermetallbelastungen.
    Es gibt immer wieder Berichte über Garnelensterben, die mit Oxalsäure in Verbindung gebracht werden. Diese ist beispielsweise in den Wurzel von Anubien und Cryptocorynen erhöht vorhanden. Ob es sich dabei wirklich um eine Gefährdung handelt, ist jedoch noch strittig.

    Text bereitgestellt von der_andy
     

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  4. Caridina sp. "Tiger"/ Tiger-Zwerggarnele

    Name: Caridina sp. "Tiger"/ Tiger-Zwerggarnele /blaue Tiger / schwarze Tiger/ OE Orange Eye usw...
    Familie: Atyidae

    Herkunft: China, Taiwan, Korea

    pH-Wert: 6- 7,5
    Temperatur: 16-25° C
    Gesamthärte: <15°
    Karbonathärte: <10°

    Länge: W:30mm M:25mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:

    Transparent mit 5 Querstreifen über den Körper drüber. Ebenso gibt es mittlerweile blaue, schwarze und rote Tigergarnelen, zudem unterscheidet man noch in normale Augen und Orange Eye

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was Tiger nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  5. Caridina cf. babaulti var. "stripes"/ Streifen Zwe

    Name: Caridina cf. babaulti var. "stripes"/ Streifen Zwerggarnele
    Familie: Atyidae

    Herkunft
    : Indien

    pH-Wert: 7-8
    Temperatur: 16-25° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: <15°

    Länge: W:30mm M:25mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Männchen sind durchsichtig und habe grau/schwarze Querstreifen. Weibchen eher Braunrot mit breitem Rückenstrich und Querstreifen

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist relativ einfach . Wie oben schon geschrieben sind die Weibchen kräftiger gefärbt. Das auffälligste Merkmal dazu sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-30 fertig entwickelte Jungtiere.
    Dessen Jungtiere sind sehr klein.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artensbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  6. Neocaridina heteropoda var. red/ Red Fire

    Name:Neocaridina heteropoda var. red/ Fire-Zwerggarnele (Syn. Red-Cherry-Garnele)

    Familie: Atyidae

    Herkunft:
    Taiwan Züchtung aus der Neocaridina heteropoda

    pH-Wert:
    6-8
    Temperatur:15-25° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: 3-15°


    Länge: W:25mm M:20mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    von blassen bis kräftigen Rot

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist relativ einfach . Das auffälligste Merkmal dazu sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird. Weibchen sind kräftiger gefärbt als Männchen.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 25 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.


    Besonderheiten:

    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  7. Neocaridina palmata/ Marmor-Zwerggarnele

    Name: Neocaridina palmata/ Marmor-Zwerggarnele

    Familie: Atyidae

    Herkunft: Südchina

    pH-Wert: 6-8
    Temperatur: 15-25° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: 3-15°


    Länge: W:25mm M:20mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    dunkle Flecken auf hellem Untergrund. Ansonsten recht Variabel was die Färbung angeht. Einige werden leider auch eingefärbt, und dann zB als blaue Garnele verkauft. Der Nachwuchs ist natürlich nicht blau.

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist relativ einfach . Das auffälligste Merkmal dazu sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird. Weibchen sind kräftiger gefärbt als Männchen.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 25 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  8. Neocaridina heteropoda/ Rückenstrichgarnele

    Name: Neocaridina heteropoda (früher denticulata sinensis)/ Rückenstrichgarnele, Invasionsgarnele, Turniergarnele

    Familie: Atyidae

    Herkunft: China, Taiwan, Korea, Hawai

    pH-Wert: 6-8
    Temperatur: 15-25° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: 3-15°


    Länge: W:25mm M:20mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    transparent, braun-rötlich je nach Laune

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist relativ einfach . Das auffälligste Merkmal dazu sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 25 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  9. Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. white

    Name: Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. white/ "Weiß-Perlen" Zwerggarnele

    Familie: Atyidae

    Herkunft: Taiwan, China, Korea Farbzüchtung der Neocaridina cf. zhangjiajiensis, herausgezüchtet von Ulf Gottschalk

    pH-Wert: 6-8
    Temperatur: 15-25° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: 3-15°


    Länge: W:25mm M:20mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    milchig weiß, Weibchen haben weißen Nackenfleck und weiße Eier

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist relativ einfach . Das auffälligste Merkmal dazu sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird. Weibchen sind kräftiger gefärbt als Männchen.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.


    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  10. Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. blue

    Name: Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. blue/ "Blue Pearl" Zwerggarnele

    Familie:
    Atyidae

    Herkunft: Taiwan, China, Korea Farbzüchtung der Neocaridina cf. zhangjiajiensis, gerausgezüchtet von Ulf Gottschalk

    pH-Wert: 6-8
    Temperatur: 15-25° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: 3-15°


    Länge: W:25mm M:20mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    milchig- bis Eisblau...Farbe muss noch gefestigt werden, sprich es ist noch selektionsarbeit angesagt

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist relativ einfach . Das auffälligste Merkmal dazu sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  11. Name: Atya gabonensis / Gabun-Riesenfächergarnele oder Blaue Monsterfächergarnele
    Familie: Atyidae

    Herkunft: Westafrika und atlantische Seite Südamerikas.

    pH-Wert: 6-8
    Temperatur: 20-28° C
    Gesamthärte: <10°
    Karbonathärte: 1-8°

    Länge: ca. 140mm
    Besatz: sie fühlen sich in einer Gruppe ab 2 Tieren wohler

    Verhalten:
    Auf Grund der speziellen Nahrungsaufnahme keine Gefahr für Fische. Untereinander gibt es sehr selten Rangeleien, die aber absolut harmlos verlaufen. Ansonsten tagsüber recht versteckt. Atya gabonensis sind trotz ihrer stattlichen Größe absolut friedlich und können mit Zwerggarnelen sowie kleinen und großen Zierfischen vergesellschaftet werden. Wasserpflanzen bleiben unbehelligt.

    Geschlechtsunterschiede:
    Weibchen haben größere Bauchschilder am Beginn des Abdomens; außerdem haben Weibchen nicht ganz so große Klauen wie die Männchen.

    Becken/Haltung:
    Die Beckengröße sollte aufgrund ihrer Wachstumsgröße mindestens 80cm betragen. Eine Strömungspumpe ist empfehlenswert. Die Tiere lieben es unter einer Wurzel zu hängen und kopfüber nach Futter zu fächern. Die Tiere benötigen ein Aquarium mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen, Wurzeln und dichter Bepflanzung.

    Fütterung:
    Algen, handelsübliches Zierfischfutter, Frostfutter. Flockenfutter möglichst fein zerreiben. Zudem fächern die Garnelen Planktonteilchen als Nahrung aus dem Wasser u.a. Teichplankton (Trockenfutter). Bei Nahrungsmangel wird auch der Bodengrund abgefächert.

    Vermehrung:
    Über die Zucht ist bisher nicht viel bekannt, im Süßwasseraquarium ist sie jedoch nicht möglich.

    Besonderheiten:
    Die Färbung varriert von weißlich, hellblau über rotbraun bis hin zu einem kräftigen Blau. Die Art der Färbung scheint hauptsächlich von der Färbung des Bodengrundes abhängig zu sein. Auf dunklem Bodengrund sind die Garnelen am kräftigsten blau gefärbt. Die Farbe wird mit jeder Häutung näher dem vorhanden Bodengrund angepasst.
     

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  12. Name: Caridina multidentata (Synonym C. japonica) / Amanogarnele
    Familie: Atyidae

    Herkunft: Japan

    pH-Wert: 5,8-8
    Temperatur: 23-27° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: <15°

    Länge: ca. 45mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Diese Garnele ist transparent, mit braunen Punkten die zu Linien verlaufen. Je nach Werten und Stimmung kann sie auch mal bläulich, bräunlich aussehen oder mit Rückenstrich sein.

    Geschlechtsunterschiede:
    Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere in Becken ab 50 Liter halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten, liebt etwas Strömung, aber dennoch sollte genügend Schwimmraum vorhanden sein.

    Fütterung:
    Allesfresser: Pflanzliche Kost, Detrius, Algen, Flockenfutter, Frostfutter, Lebendfutter. Die besten Algenvernichter überhaupt!

    Vermehrung:
    In Süßwasser nicht möglich! Nach erfolgreicher Befruchtung wandern die Eier (bis zu 2000) in die Bauchtaschen der Weibchen. Nach ca. 6 Wochen stößt das Weibchen die Eier ab und es schlüpfen ca. 1mm kleine, milchig-durchsichtige Larven. Diese müssen in Brackwasser (1,6% Salzgehalt) überführt werden. Nach 4 Wochen und zahlreichen Häutungen sind die Larven zu Junggarnelen herangewachsen und können in Süßwasser überführt werden.

    Besonderheiten:
    Sehr beliebt aufgrund der guten Algenbekämpfung. Vergesellschaftungsmöglichkeit mit Fischen gleicher Größe stellt kein Problem dar. Ansonsten mit allen anderen Wirbellosen sehr gut zu vergesellschaften.
     

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  13. Name: Atya moluccensis/ Molukken-Garnele oder Radargarnele
    Familie: Atyidae

    Herkunft: Molukken, Asien

    pH-Wert: 6-8
    Temperatur: 24-30°C
    Gesamthärte: 5-20°
    Karbonathärte: 1-10°

    Länge: Männchen: bis 10cm, Weibchen: bis 6 cm
    Besatz: mindestens zu 3, je mehr desto besser

    Verhalten:
    Auf Grund der speziellen Nahrungsaufnahme keine Gefahr für Fische. Untereinander gibt es sehr selten Rangeleien, die aber absolut harmlos verlaufen. Ansonsten tagsüber recht versteckt. Atya moluccensis sind trotz ihrer stattlichen Größe absolut friedlich und können mit Zwerggarnelen sowie kleinen und großen Zierfischen vergesellschaftet werden. Wasserpflanzen bleiben unbehelligt.

    Geschlechtsunterschiede:
    Weibchen haben größere Bauchschilder am Beginn des Abdomens; außerdem ist bei den Männchen das erste Schreitbeinpaar kräftiger.

    Becken/Haltung:
    Die Beckengröße sollte aufgrund ihrer Wachstumsgröße mindestens 60cm betragen. Eine Strömungspumpe ist empfehlenswert. Die Tiere lieben es unter einer Wurzel zu hängen und kopfüber nach Futter zu fächern. Die Tiere benötigen ein Aquarium mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen, Wurzeln und dichter Bepflanzung.

    Fütterung:
    Algen, handelsübliches Zierfischfutter, Frostfutter. Flockenfutter möglichst fein zerreiben. Zudem fächern die Garnelen Planktonteilchen als Nahrung aus dem Wasser u.a. Teichplankton (Trockenfutter). Bei Nahrungsmangel wird auch der Bodengrund abgefächert.

    Vermehrung:
    Über die Zucht ist bisher nicht viel bekannt, im Süßwasseraquarium ist sie jedoch nicht möglich.

    Besonderheiten:
    Die Tiere sind meist transparent bis hin zu einem rotbraun mit hellem Rückenstrich. Die Tiere können bis ca. 12 Jahre alt werden.
     

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  14. Name: Atyoida pilipes / Sulawesi Fächergarnele
    Familie: Atyidae

    Herkunft: Indonesien, Philippinen, Neu Guinea

    pH-Wert: 6-8
    Temperatur: ca. 20-30°C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: <15°

    Länge: Männchen: bis 6cm, Weibchen: bis 6 cm
    Besatz: Sowohl als einzeln als auch in größeren Gruppen problemlos

    Verhalten:
    Da es sich um Fächergarnelen handelt stellen sie keine Gefahr für Fische oder andere Wirbellose dar.
    Untereinander sehr friedlich und eher einzeln im Becken unterwegs.
    Sie sind sehr schwimmfreudig und sollten daher in nicht zu kleinen Becken gehalten werden.
    Auf Grund ihrer eher geringen Endgröße sollten sie nicht mit allzu großen Fischen vergesellschaftet werden.
    Wasserpflanzen bleiben unbehelligt.

    Geschlechtsunterschiede:
    ---

    Becken/Haltung:
    Das Becken sollte auf Grund der Schwimmfreudigkeit der Tiere 60cm nicht unterschreiten.
    Eine Strömungspumpe ist empfehlenswert, aber bei ausreichender Strömung im Becken kein Muss.
    Die Tiere benötigen ein Aquarium mit ausreichenden Sitzmöglichkeiten im Strömungsbereich z.B. durch Wurzeln oder Pflanzen.

    Fütterung:
    Algen, Spirulinasticks handelsübliches Zierfischfutter.
    Flockenfutter möglichst fein zerreiben. Zudem fächern die Garnelen Planktonteilchen als Nahrung aus dem Wasser u.a. Teichplankton (Trockenfutter).
    Das Futter sollte hauptsächlich aus pflanzlichen Bestandteilen zusammengesetzt sein.
    Die Tiere schwimmen auch bei normaler Fütterung zu den Flocken oder Granulaten und fächern sich Teile davon ab. Das ist noch nicht als Nahrungsmangel zu werten.

    Vermehrung:
    Die Vermehrung erfolgt über marine Larvenstadien, daher ist im Süßwasseraquarium eine Zucht nicht möglich.

    Besonderheiten:
    Die Tiere haben eine sehr variable Zeichnung und Färbung, die von einem hellen Braun bis hin zu einem rötlichen und grünlichen Erscheinungsbild reichen kann. Vermutlich passt sich die Garnele dadurch farblich ihrer Umgebung an.
     

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  15. Name: Caridina sp. `New Bee Type II´
    Familie: Atyidae

    Herkunft: ?

    pH-Wert: 6- 7,5
    Temperatur: 16-25° C
    Gesamthärte: <15°
    Karbonathärte: <10°

    Länge: W:30mm M:25mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Sie sind recht variabel. Manche sind schwarz/weiß, andere braun/weiß. Wiederum andere dezent blau/weiß. Auch das weiß ist unterschiedlich stark ausgeprägt.Diese New Bee Art ist von der Hummel ganz leicht zu unterscheiden, da die Hummel 4 schwarze/braune Bänder hat, und am Kopf mit der dunklen anfängt. Die New Bee hier hat nur 3 dunkle Bänder und fängt mit dem weißen Band am Kopf an.

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.

    Man behauptet:
    Die New Bee Typ II wurde in Japan mit der Chrystal red gekreuzt um höhere Weißanteile zu bekommen. Dies war die Geburt der Red Bee...
    Ob es stimmt kann keiner bezeugen...
     

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  16. Name: Red Bee / Black Bee
    Familie: Atyidae
    Herkunft: Japan Züchtung (Man sagt das die Red Bee eine Kreuzung aus Chrystal red und einer Hummelgarnelenvariante ist)
    pH-Wert: unter 7
    Temperatur: 16-25° C
    Gesamthärte: <10°
    Karbonathärte: unter 5° am besten gen 0
    Länge: W:30mm M:25mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Die Tiere fallen durch ihre rot-weiße bzw schwarz weiße Bänderung auf. Je nach Farbqualität werden sie in Grades eingestuft. Die Grades sind:
    Grade B oder auch K2= Dreiband
    Grade A oder auch K4 = Vierband
    Grade S oder auch K6 = Tiger thoot, V Band, (K8=)Hinomaru (mit und ohne no entry sign)
    Grade SS oder auch K10 = Doppel Hinomaru (mit und ohne no entra sign), Half Moon, Little Lips
    Grade SSSoder auch K12= Mosura, dort gibt es noch unterteilungen in der Kopfzeichnung: Crown, Heart, (K14=)Flowerhead und Lightning


    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge. Es sind Anfangs wohl weniger Jungtiere als bei der Chrystal red, und die Jungen sollen langsamer wachsen.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was die Red Bee nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Besonderheiten:
    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
    Garnelen sind anfällig für Schwermetallbelastungen.
    Es gibt immer wieder Berichte über Garnelensterben, die mit Oxalsäure in Verbindung gebracht werden. Diese ist beispielsweise in den Wurzel von Anubien und Cryptocorynen erhöht vorhanden. Ob es sich dabei wirklich um eine Gefährdung handelt, ist jedoch noch strittig.
     

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  17. Yellow Fire

    Name:Neocaridina heteropoda var. Yellow/ Yellow Fire-Zwerggarnele

    Familie: Atyidae
    Herkunft: Taiwan /Züchtung aus der Neocaridina heteropoda
    pH-Wert: 6-8
    Temperatur:15-25° C
    Gesamthärte: <20°
    Karbonathärte: 3-15°

    Länge: W:30mm M:25mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    von blassen bis kräftigen Gelb

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist relativ einfach . Das auffälligste Merkmal dazu sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Weibchen zeigen einen Laichansatz im Nacken, welcher auch Nackenfleck genannt wird. Weibchen sind kräftiger gefärbt als Männchen.

    Becken/Haltung:
    Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 25 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was sie nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen 20-40 fertig entwickelte Jungtiere.


    Besonderheiten:

    Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
     

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  18. Name: Caridina sp. /Kardinalsgarnele
    Familie: Atyidae
    Herkunft: Sulawesi Matanosee
    pH-Wert: 7,8-8,5
    Temperatur: 28-29° C
    Gesamthärte: <10°
    Karbonathärte: <10°
    Länge: W:18mm M:14mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Die Tiere fallen durch ihren dunkelroten Körper mit den weißen (oft auch bläulichen) Punkten und weißen Antennen und Greifzangen auf.

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

    Becken/Haltung:
    Durch ihre geringere Größe kann man sie in einer schönen Gruppe schon in Becken ab 10L wunderbar halten.
    Das Becken sollte eher steinig eingerichtet sein. Zudem gibt es auch nur wenige Pflanzen, die Dauerhaft mit 28° und mehr klar kommen.
    Dunkler Bodengrund ist auch vom Vorteil, da die Tiere auf hellem eher versteckt leben.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen ca. 3 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was die Kardinalsgarnelen nicht essen. Besonders zu empfehlen ist Laub, überbrühte Brenessel, überbrühter Spinat oder Mangold. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Besonderheiten:
    Mit Fischen sollte man sie garnicht vegesellschaften, alleine schon weil sie recht klein sind, und somit auch von kleineren Fischen als Opfer angesehen werden. Zudem aber auch, weil sie durch den hohen PH Wert und hohe Temperatur recht spezialisiert leben.
     

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  19. Name: Caridina loehae/ Orangene Matanogarnele
    Familie: Atyidae
    Herkunft: Sulawesi /Petea Fluß
    pH-Wert: 7,8-8,5
    Temperatur: 28-29° C
    Gesamthärte: <10°
    Karbonathärte: <10°
    Länge: W:18mm M:16mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Meist zeigen sie sich in einem transparenten Orangrot. Je nach Laune können sie auch mal dunkelbläulich oder bräunlich sein. Auf ihrem Rücken weißen sie 3 weiße Querstreifen auf, und sind am ganzen Körper leicht getupft

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch ein wenig fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen.

    Becken/Haltung:
    Durch ihre geringere Größe kann man sie in einer schönen Gruppe schon in Becken ab 10L wunderbar halten.
    Das Becken sollte eher steinig eingerichtet sein. Zudem gibt es auch nur wenige Pflanzen, die Dauerhaft mit 28° und mehr klar kommen.
    Dunkler Bodengrund ist auch vom Vorteil, da die Tiere auf hellem eher versteckt leben.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen ca. 3 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was die Garnelen nicht essen. Besonders zu empfehlen ist Laub, überbrühte Brenessel, überbrühter Spinat oder Mangold. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Besonderheiten:
    Mit Fischen sollte man sie garnicht vegesellschaften, alleine schon weil sie recht klein sind, und somit auch von kleineren Fischen als Opfer angesehen werden. Zudem aber auch, weil sie durch den hohen PH Wert und der hohen Temperatur recht spezialisiert leben.
     

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  20. Name: Caridina sp. Zweifarbige Matanogarnele
    Familie: Atyidae
    Herkunft: Sulawesi Matanosee
    pH-Wert: 7,8-8,5
    Temperatur: 28-29° C
    Gesamthärte: <10°
    Karbonathärte: <10°
    Länge: W:18mm M:16mm
    Besatz: Gruppenhaltung
    Verhalten: friedlich

    Aussehen:
    Die Tiere sind recht vielseitig im Farbenkleid. Mal sind sie transparent, mal rotbräunlich, dann zeigen sie sich zweifarbig längs geteilt, dann sind sie mal wieder fasst pechschwarz.

    Geschlechtsunterschiede:
    Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.

    Becken/Haltung:
    Durch ihre geringere Größe kann man sie in einer schönen Gruppe schon in Becken ab 10L wunderbar halten.
    Das Becken sollte eher steinig eingerichtet sein. Zudem gibt es auch nur wenige Pflanzen, die Dauerhaft mit 28° und mehr klar kommen.
    Dunkler Bodengrund ist auch vom Vorteil, da die Tiere auf hellem eher versteckt leben.

    Vermehrung:
    Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
    Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
    Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
    Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen ca. 3 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.

    Fütterung:
    Generell gibt es wenig, was die Garnelen nicht essen. Besonders zu empfehlen ist Laub, überbrühte Brenessel, überbrühter Spinat oder Mangold. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.

    Besonderheiten:
    Mit Fischen sollte man sie garnicht vegesellschaften, alleine schon weil sie recht klein sind, und somit auch von kleineren Fischen als Opfer angesehen werden. Zudem aber auch, weil sie durch den hohen PH Wert und hohe Temperatur recht spezialisiert leben.
     

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