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128 Liter, grundsätzl.Hilfestellungen + Besatzfrage

Dieses Thema im Forum "Beginner Forum" wurde erstellt von AquaLala, 9. April 2018.

  1. Hallo Patrick,

    die haben vor allem Angst,
    << ausser vor Petra ;) der Fischflüsterin , schmunzel >>
    habe mal einen erlebt, der alle Farben innerhalb Sekunden verloren hat, nur weil ich den Deckel aufgemacht habe.
    Ansonsten habe ich die Erfahrung leider auch machen müssen, dass mir mal einer hinter das Becken gesprungen ist.

    Liebe Grüsse Vera
    die tote Fische "beerdigt" im Garten, sofern sie tote Fische findet....
     
  2. AquaLala

    AquaLala Mitglied

    Hallo Vera,

    das ist auch mein erster Gedanke gewesen. Doch das mit dem Überspringen leuchtet mir auch ein. Bzw.eine Kombination daraus.

    Sie haben auch alle 3 ihre Farbe verloren, als wir sie ins Becken gesetzt haben. Innerhalb von 10 Minuten war dies allerdings vergessen.

    Was für ein Fisch war das bei dir, der dich da mit großen Augen angeschaut hat und gleich die Farbe verlor? :D

    Ich dachte auch das es an der Angst liegt, als sie sich die ganze Zeit hinter der Wurzel versteckt haben und erst zur Dämmerung rausgekommen sind.

    Da ich heute einen Bürotag hatte, kam ich nicht umhin immer mal reinzusehen. Dabei habe ich das gleiche, wie die letzten 3 Tage beobachten können. Sie sitzen unter/hinter der Wurzel und schauen immer mal kurz raus. Hatte schon den Gedanken, das sie vielleicht nicht vor mir, sondern vor den Garnelen (vorallem den Amanos) Angst haben.

    Dann ist mir um 16:30-17:00 aufgefallen, das sie draußen sind und vergnügt Algen vertilgen. Um Punkt 17:00 jedoch auf einmal wieder hinter der Wurzel lagen. Um 17:00 ist genau der Zeitpunkt, wo das Licht wieder auf voller Stärke leuchtet, so kurz nach dem tropischen Gewitter.

    Daraufhin wurde ich stutzig und habe zu Testzwecken das Licht von 95% auf 70% heruntergeregelt und siehe da: Sie sind draußen.

    Nun habe mal nach Lebensraum/Lebensweise von Barben gesucht. Dort steht, das sie nachtaktiv sind. Jetzt wundert es mich auch nicht mehr, das sie erst zur Dämmerung herauskommen. :D

    So einfach kann’s gehen. :)

    Werde natürlich, da ich ja vor habe mir nach dem Urlaub (also ab Mitte Juni) den ersten Besatz zu besorgen, mich vorher über solche Gegebenheiten informieren.

    Habe ja als ersten Besatz 5 Platys im Sinn. Weiß aber noch nicht ob das für die Garnelen so toll ist. Sehe sie zur Zeit nicht wirklich oft und bin gespannt, wie sie sich verhalten wenn die 2 superhektischen Allesfresser wieder draußen sind. Dann haben sie über den Urlaub (2 Wochen) Zeit sich einzugewöhnen und ich sehe das Resultat danach.

    Eine Frage noch zum Thema Besatz: Ist es sehr wichtig, das die Fische alle vom gleichen Kontinent kommen? Garnelen kommen ja eher aus Asien. :l

    Viele Grüße
    Patrick
     
  3. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    Moin Patrick,
    Von welchem Kontinent, aus welchem Land, oder welchem Fluss, ist den Fischen sowas von egal, solange sie sich nicht gegenseitig stressen und die Wasserwerte zu den Bedürfnissen passen.
    Die meisten Südamerikabecken kommen nicht ohne asiatische Pflanzen aus...:D
     
  4. AquaLala

    AquaLala Mitglied

    Hallo liebe Forengemeinschaft,
    Hallo Jörg,

    das stimmt. Ein reines Artenbecken könnte man vielleicht, nachdem man an dem Ort des Geschehens war, etwas nachbilden (mit den Fischen von dort, den dazugehörigen Steinen, Pflanzen usw.).

    Im Internet muss man regelrecht suchen,..seitdem jeder Internet hat und dies ein Geschäft darstellt. Manchmal wünsche ich mir die 2000er zurück. Dort gab es nicht unendlich viele Informationen, Google hatte noch Seiten und Suchergebnisse in Mengen angegeben und wenn man was gesucht hat, hat man es auch explizit gefunden. Heute gebe ich z.B. Nährstoffe von Algen ein und muss gefühlt 10.000 „Algenplage, bekämpfen“ überspringen, um zum Ziel zu kommen. Was auch ohne Seiten nicht ganz einfach ist.

    Falls jemand dazu Informationen hat, würde ich mich freuen. Vorallem Algen, die im Süßwasser entstehen. Werte wie Eisen, Proteine, Fette würden mir - derzeit - für Grünalgen (im Schnitt) schon reichen. :)

    Was für Fische gibt es denn, die gut mit Garnelen zusammenpassen? Dabei geht es mir in erster Linie darum, das sie diesen nicht nachstellen und vllt.nicht allzu neugierig sind.

    Zum Abschluss noch mein erster Aquarienpflanzen-Formschnitt als Vorher-Nachher-Bild. Mal schauen was daraus wird.

    Vielen Dank und
    viele Grüße
    Patrick
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2018
  5. Hallo Patrick,

    ich hatte Crossocheilus Siamensis also siamesische Rüsselbarben ( der lateinische Name ist heute glaube ich anders)


    liebe Grüsse Vera
     
  6. AquaLala

    AquaLala Mitglied

    Hallo Vera,

    dieser Fisch gefällt mir zwar - wie auch die Barbe, die ich gerne testweise im Becken habe - sehr gut. Dennoch wird er mir für mein Becken einfach zu groß. Ich empfinde das als etwas unnatürlich.

    Nach folgendem Text von DRTA-Archiv, würde ich mir diesen Fisch bei einer Beckengröße ab 300 Litern auf jeden Fall zulegen, da er sehr interessant klingt. Für meine Beckengröße allerdings etwas zu gruselig (muss ja auch nicht alles stimmen):


    Junge Rüsselbarben sind friedlich untereinander und zu anderen Fischarten. Wenn sie klein sind, sind Rüsselbarben sogar gesellig. Größere Rüsselbarben mögen sich aber gegenseitig nicht mehr und raufen sich untereinander.
    Bei den Raufereien wird der schwarze, längs gezogene Streifen auf dem Körper blass und ist auf beiden Seiten eher hell grau als schwarz. Die Farbe verschwindet und wird scheckig. Sie halten sich gegenseitig am Maul fest oder schwimmen eng hintereinander und drehen sich sehr schnell im Kreis. Es kann durchaus 10 Minuten dauern, bis ein Tier aufgibt.
    Je größer die Tiere werden, desto schlimmer werden die Raufereien. Nach Berichten kann das bis zum Tod der kleineren Barben führen, bis nur noch die größte Rüsselbarbe übrig bleibt.

    Der verblassende Streifen zeigt Stress an. Je nach Beckengröße können mehr Rüsselbarben eingesetzt werden oder es muss für viele Verstecke gesorgt werden.


    [​IMG]
    Vergrößerung

    Siamesische Rüsselbarbe
    Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
    Lizenz: CC Attr. SA 3.0
    Urheber: Ark

    Mit zunehmendem Alter ab etwa 10 cm Größe bilden sie Reviere und können zu richtigen Tyrannen werden. Sie jagen dann Alles durch das Becken, was sich bewegt und in ihre Nähe kommt. Nach einem Bericht jagen sie sich so stark, dass sie aus nicht abgedeckten Aquarien springen können.

    Es gibt auch Berichte, nach denen auch größere Rüsselbarben friedlich sind, oder höchstens andere Rüsselbarben jagen, aber keine anderen Fischarten.

    Evtl. hängen die unterschiedlichen Erfahrungen auch davon ab, wie viele Rüsselbarben gehalten werden, wie viele Männchen und Weibchen vorhanden sind und welche Fische noch im Aquarium sind.

    Weil Rüsselbarben auf jeden Fall relativ hektisch sein können, sollten sie nicht mit ruhigen Fischen zusammen gehalten werden. In kleinere Aquarien bringen sie aus dem gleichen Grund immer Unruhe. Becken von 112 Litern und kleiner sind deshalb ungeeignet.“

    Meine Anforderungen an den Besatz:

    - Maximalgröße 10cm (ausgewachsen)
    - meist ruhiger Fisch (darf auch mal kurz durchdrehen, aber nicht oft)
    - darf zwar neugierig sein, allerdings nicht anderen Tieren nachstellen oder gar welche jagen
    - pH-Wert am besten zwischen 6,5 und 7
    - Temperatur 23-26 Grad Celsius

    Viele Grüße
    Patrick
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2018
  7. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    Ich hatte auch schon Rüsselbarben, sie waren nicht so bösartig, wie du es da lesen konntest, aber sie jagen sich schon mal und können damit schon andere Beckenbewohner stressen.
    Aber wie auch immer, sind sie auf Dauer nicht für ein q2l Becken geeignet.
    Und ich glaube Olli hat es schonmal geschrieben, fast alle gepriesenen Algenfresser lassen für gutes Futter die Algen links liegen.
     
  8. Moderlieschen

    Moderlieschen Moderator AQL-Team

    Hi Patrick,

    meine Rüsselbarben sind auch alles andere als bösartig.
    Ich denke, letztendlich hängt tatsächlich alles von der richtigen Anzahl an Tieren, der Beckengröße, der Bepflanzung und den Versteckmöglichkeiten ab.
    Bei mir ziehen sie recht gechillt alle gemeinsam durchs Becken (8 C.reticulatus/6 C. siamensis) als große "Familie" oder sie liegen grüppchenweise zum Chillen auf Steinen.
    Nur ganz selten kommen sich mal zwei in die Haare, was aber nur bedeutet, dass sie sich ein paarmal umkreisen, kurz blass werden, bzw. die C.reticulatus bekommen dann umgekehrt tatsächlich einen leichten schwarzen seitlichen Streifen. Und dann ist's auch schon wieder vorbei.
    Gejagt wird eigentlich nie und andere Beckenbewohner schon gar nicht.
    Vielleicht sind sie auch einfach noch zu jung? Allerdings habe ich die siamensis seit 5,5 Jahren und die reticulatus seit 3 Jahren. Und es sind alles schon ganz schöne "Brocken". Weiss nicht, wann die dann letztendlich "erwachsen" sind.
    Schau mer mal! Zum Glück gibt's hier im Haus immer irgendwo ein Ausweichbecken, und zur Not wird ein Neues gezaubert:D
    Im Übrigen halte ich für mich die Faustregel ein: max. Fischlänge in cm x 10 = Mindestbeckenlänge.
    Wäre bei den Rüsselbarben 15 cm x 10 = 150 cm Beckenlänge. Da kommen sie mir zumindest nicht so "eingesperrt" vor. Bei meinen Wabis klappt das leider mangels passender Räumlichkeiten und Geldbeutel nicht. Noch ein Anfängerfehler, schade:oops:!
     
  9. AquaLala

    AquaLala Mitglied

    Hallo Jörg,
    Hallo Petra,

    die beiden Barben, die ich gerade drin habe, jagen sich auch immer mal. Dann sind sie aber auch für eine, zwar ganz kurze Zeit, im ganzen Becken und in jedem Versteck mal kurz durchgerauscht. Was ich nicht schlimm finde. Das führt allerdings dazu, das auch nicht mehr die „obligatorischen“ 3-5 Garnelen sichtbar sind.

    Und dabei geht es auch gar nicht darum, das sie anderen Bewohnern (in dem Fall Garnelen) nachstellen oder sie jagen. Sie rauschen halt Vollgas durchs Becken und verschrecken damit die, die dort in Ruhe rumchilen wollen. Da fehlt ein bisschen die Harmonie.

    Sie sind etwas über 10cm groß und ich muss sagen, das mir das zu groß wirkt für ein 80er-Becken. Unverhältnismäßig, irgendwie. Da passt mir die Faustregel sehr gut (Fischlänge x10 = Beckenlänge).

    Und klar, wenn ich die Möglichkeit habe ein 3-Gänge-Menü zu essen, was alle wichtigen Nährstoffe in der Größe eines Happens enthält, würde ich mich auch lieber dafür entscheiden. Doch am Ende sind wir mal ehrlich: auch mein Fischbesatz wird nicht das Geld aufbringen können jeden Tag wie die High-Society zu speisen. ;D

    Ich will zwar auch nicht das sie hungern müssen, aber sie auch nicht überfüttern. Und wenn die Barben so weiter machen wie bisher, ist es auch nicht möglich ihnen die ganze Zeit Algen anzubieten.

    Dann bin ich wieder mal ein Stück schlauer.

    - Maximalgröße 8cm (ausgewachsen)
    - eher ruhiger Fisch. Muss nicht die ganze Zeit auf der Stelle stehen, sollte aber auch nicht zu hektisch unterwegs sein
    - darf zwar neugierig sein, aber auch nicht anderen Tieren nachstellen oder sie gar jagen
    - sollte in einem pH-Wert-Bereich von 6,5-7 gut leben können - wo ich beim Platy schon Probleme sehe
    - und in einem Temperaturbereich von 23-26 Grad Celcius gut leben können
    - am besten wäre es noch, wenn er sich mit diesen Werten im Süßwasser gut fortpflanzen kann und
    - für mich persönlich einer der Arten des Besatzes auch Brutpflege betreibt.

    Vielen Dank und
    viele Grüße
    Patrick
     
  10. Hallo

    meine waren auch eher friedlich. Ja sind schon mal durchs Becken " gefegt" aber nach spätestens 2 Runden lagen die wieder irgendwo rum... Aber ja die brauchen Platz.
    Ich denke auch, das liegt an vielen Faktoren.

    Ich hatte auch schon mal einen Salmler der alles gejagt hat. Der Züchter wo ich damals noch gekauft habe, meinte es kann immer Aussenseiter geben, die sich abseits halten schüchtern sind oder eben auch mal aggressiv, das gilt für alle Fischarten. Ist wie bei anderen Lebewesen auch.

    Liebe Grüsse Vera
     
  11. AquaLala

    AquaLala Mitglied

    Hallo liebe Forengemeinschaft,
    Hallo Vera,

    das denke ich auch. Alle Lebewesen haben unterschiedliche Chataktere. Siehe CPO Krebse: Einer jagt Fische, der andere macht sein Ding. Siehe Amanogarnelen: Eine jagt Bienengarnelen, die andere macht ihr Ding. Manche halten Zwergbuntbarsche mit Bienengarnelen und die fressen alle auf. Bei anderen steigt die Population von 20 auf 200 trotz 2 Pärchen.

    Bin jetzt auf jeden Fall schon etwas weiter mit dem Besatz gekommen und habe folgende Tiere ins Auge gefasst:

    Corydoras pygmaeus - Zwergpanzerwelse - zuckersüß
    Danio margaritatus - Perlhuhnbärblinge - sehr hübsch

    jeweils 10 Stück

    ..ob ich dann später einen Apistogramma ins Becken setze, weiß ich noch nicht. Obwohl ich ZBB sehr toll finde.

    Im Anhang nochmal ein paar Bildvergleiche vor/nach 5 Tagen Netz-Pinselalgenfressern. Sieht schon sehr viel klarer aus :)

    Viele Grüße
    Patrick
     

    Anhänge:

  12. Gisbert

    Gisbert Mitglied

    Hallo Patrick

    Einen Richtwert kenne ich nicht, ist sicher auch von Art zu Art unterschiedlich, es gibt nun mal robustere und empfindliche Fische.
    Also ich ( das ist aber ganz allein meine Meinung) würde einen Fisch nicht öfter als 1×die Woche umsetzen.
    Den vor allem das Einfangen bedeutet für den Fisch Stress und Stress kann Krankheiten begünstigen.

    Grüße G
     
  13. AquaLala

    AquaLala Mitglied

    Hallo liebe Forengemeinschaft,

    ich möchte mal wieder einen Zwischenstand abgeben.

    Die beiden Netz-Pinselalgenfresser machen sehr gute Arbeit und haben sich in den letzten 10 Tagen auch bereits 2 mal Artemia verdient. Es fehlen noch 3-4 Moose, welche noch etwas von Algen besetzt sind, der Rest des Beckens ist allerdings super geputzt. Spätestens nächste Woche (nach mind.2 Wochen) kommen sie wieder in ihr Stammbecken. Den Stress möchte ich ihnen zwar nicht antun, und obwohl sie sich wohl mittlerweile sehr gut eingelebt haben, empfinde ich über 8cm Größe Fische (die beiden sind 10-12cm) etwas zu groß für mein Becken.

    Auch die Garnelen kommen nun immer öfter aus ihren Verstecken, lassen sich von ihnen nicht stören und haben sich - wenn ich das richtig beobachte - so eingeteilt, das die Bienengarnelen auf der rechten Seite in den Pflanzen unter der Wurzel „wohnen“ (vorallem in dem wendtschen Wasserkelch (vorn im Sandbereich, links neben der Wurzel)) und die Amanogarnelen auf der rechten Seite unter dem Laub hausen.

    Ich habe mich nun auch nach etwas Recherche für einen ersten Besatz, nach dem Urlaub, ab Mitte/Ende Juni, entschieden:

    Zwergpanserwelse - corydoras pygmaeus - 10 Stück.

    Finde diese einfach super putzig und mag dieses außergewöhnliche Verhalten: Sie sind zwar Welse, schwimmen allerdings in der Gruppe im unteren und mittleren Beckenbereich herum. Sie gründeln zwar auch im Sand, fressen Grün- und Lebendfutter, liegen allerdings auch mal auf Blättern herum und ruhen sich aus. Sind für mich also eine super Kombination aus Grundeln, Welsen und Salmlern. :D

    Außerdem passen sie perfekt in mein Wasser hinein:

    Temp: 23-26 Grad Celcius
    pH: 6,5-7,5
    dGH: 2-15 Grad
    KH: 1-6 Grad
    Sie können ab Beckengrößen von 60 Litern gehalten werden, benötigen freien Zugang zur Wasseroberfläche, vorallem feinfiedrige Pflanzen, Hintergrundbepflanzung, freien Schwimmraum, einen Sandgrund, Versteckmöglichkeiten in Form von Wurzeln, Pflanzen. Sind keine Gefahr für Zwerggarnelen und können z.B.mit Honigguramis vergesellschaftet werden. Die ja eher im oberen Beckenbereich unterwegs sind.

    Honigguramis - obwohl das noch nicht fest ist - leben in meinem Wasser auch gut und laichen an einer strömungsarmen Stelle mit Wasseroberflächenbepflanzung ab. Perfekt also bei der Schwertpflanze (links hinten; Ausströmer rechts hinten).

    Worauf ich nur bei den Zwergpanserwelsen achten muss, ist, das ich 3 Männchen auf ein Weibchen bekomme. Da die Mädels wohl ordentlich fordern. Also ist Nachwuchs auch garantiert. :)

    Zum Thema Bepflanzung:

    Es wächst und gedeiht alles prächtig.

    Ich bin ja gerade dabei die Stängelpflanzen buschiger zu gestalten. Dies sollte bis zum Urlaub (Anfang Juni) so gut wie abgeschlossen sein. Bei Stängelpflanzen sehr leicht zu bewerkstelligen, da man einfach nur über einem Blattknotenpunkt abschneiden brauch und sich diese dort verzweigt. Befürchte allerdings das ich zu weit oben (5cm über dem Bodengrund) angefangen habe. Aber das werde ich spätestens nach dem Urlaub sehen können.

    Will man Rosettenpflanzen in Zaum halten (wie die Schwertpflanze z.B.) muss man schon ein Stück Wurzel entfernen, da sie immer wieder aus der Wurzel neu austreiben. An diesem Punkt bin ich zwar noch nicht, wollte es trotzdem mal als Randnotiz dalassen. Gerade wo meine Grisebachs Schwertpflanze 60x60cm Größe erreichen kann und auf der Terrasse sitzt. Vielleicht tausche ich sie später mal gegen eine E. parviflorus aus. Sie ist auch eine Grisebachii-Schwertpflanze, allerdings wird sie nur 25-40cm groß. Das habe ich beim Einrichten nicht recht bedacht.

    Auch mein kleines Fettblatt kommt mittlerweile hinten aus der Versenkung (zwischen rotes Tausendblatt und tannenwedelähnlicher Sumpffreund) und soll ja auch eine Höhe von bis zu 50cm erreichen. Auch zuletzt genannte entwickelt sich prächtig und müsste auch bis an die Wasseroberfläche wachsen.

    Bei der Ludwigie habe ich mich nun mittlerweile dafür entschieden, das es keine Sternludwigie ist, sondern eine Rubin-Ludwigie (Ludwigia repens „Rubin“). Obgleich ich immernoch nicht 100%ig sicher bin.

    Mit der CO2-Einstellung bin ich immernoch am rumwerkeln. 6,8 pH-Wert ist das Ziel. Was mir aufgefallen ist, ist, das die Pflanzen scheinbar über Nacht konstant den pH-Wert, sprich auch den CO2-Gehalt, beibehalten. Gestern Abend war ich bei 6,68 und heute morgen bin ich auch bei 6,68. Vorgestern war ich am Abend bei 6,88 und den Morgen darauf bei 6,89. Das ganze erstreckt sich zzt.über einen Zeitraum von 11 Stunden. Ich kann auch beobachten, das sobald das Licht angeht (ohne CO2-Anlage) der pH-Wert steigt.

    Werde jetzt also die CO2-Anlage ausgeschaltet lassen, bis ich sehe, das der pH-Wert steigt und sie dann kurz davor via Zeitschaltuhr zuschalten.

    Im Anhang wie immer ein paar Fotos von den angesprochenen Themen zur Veranschaulichung.

    Viele Grüße
    Patrick
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2018 um 09:06 Uhr

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