Moin
also auf Basis der Beobachtung der Tiere, und nicht des Wissens über die tatsächliche Keimbelastung!
Du hast es erfasst.
Ich gehe von dem Standpunkt aus, dass ich noch keinen Fisch in Pflege hatte, dessen langfristige Gesundheit ohne dauerhafte technische Entkeimung nicht zu erreichen gewesen wäre.
Mit der Biologie der entsprechenden Flussbiotope hat das wenig zu tun, das ist wieder eine andere Geschichte.
Nur mal so als generelle Frage - wäre es daher bei Krankheit eines Fisches also evtl sogar ratsam sich einen UV-C Klärer dazwischen zu hängen um den ohnehin schon geschwächten Fisch nicht noch zusätzlichen Belastungen von außen durch erhöhte Keimdichte auszusetzen, bis er wieder auf Kurs ist?
Wenn man einen Fisch zur Behandlung (von was auch immer) in Quarantäne setzt, geht man ja im Prinzip schon in diese Richtung, auch wenn ein Quarantänebecken noch weitere Zwecke erfüllt. Das wäre eine Alternative, wenn man Medikamente einsetzt, die bei UV-Bestrahlung zerfallen.
Andernfalls sehe ich gegen den begleitenden Einsatz von UV-C bei Krankheit nichts einzuwenden. Auch noch eine Weile nach einer erfolgreichen Behandlung um eine Neuinfektion zu verhindern.
Danach sollte man allerdings nicht vergessen, die Tiere langsam wieder an die gewohnte Keimbelastung zu gewöhnen, denn ihr Imunsystem ist nun geschwächt. Sonst könnte das ein Rohrkrepierer werden...
Grüße
Niels